Joanna2020
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Ich denke momentan viel darüber nach, dieses Mann-Frau-Ding, wie die Gesellschaft das Ganze sieht, meine Beziehungsfähig- oder Unfähigkeit usw. Ich lebe in der Provinz, in einer kleinen Stadt, da bist Du gleich irgendwie "verdächtig", wenn Du nicht verheiratet bist oder das ablehnst, da steigt einerseits die Wut in mir auf, gegen diese Engstirnigkeit und oft auch doppelte Moral, die dahintersteht, andererseits verletzen mich die Fragen oder Bemerkungen dann doch. Wie schon einmal geschrieben, einen Mann, nur um einen zu haben, nur, um nicht alleine zu sein, das kommt für mich nie mehr in Frage. Wenn, muss es schon knistern, auch noch ü50, sonst funktioniert das bei mir nicht; gut, ein notorischer Fremdgeher und Weiberheld muss es auch nicht mehr sein, da ist das Leiden vorprogrammiert. Fast noch schlimmer als die Trauer oder den Leidensdruck finde ich die Leere, die mich schon jetzt manchmal überkommt, bei dem Gedanken, dass es vorbei ist... Leere und Stillstand, das ist für mich schwer zu ertragen...
Trotz allem ist es schade, dass der Hasenstallmeister nicht "kompatibel" ist, vor einigen Wochen hat er mir Photos von seinem Haus geschickt, das war ein Haus, das ich schon vorher im Internet mal entdeckt hatte, als es noch zum Verkauf stand - ich schaue regelmäßig, weil ich gerne wieder in meine Heimatstadt ziehen möchte, wenn meine Kinder die Schule abgeschlossen haben - genau dieses Haus hatte mir zugesagt, war so, wie ich es mir vorstellte..., er liebt den Fußball, genau wie ich, es hätte sovieles gepasst, schade...
Danke nochmals und hab einen schönen Tag.
