Zitat von SchlittenEngel: es gibt da tatsächlich Studien dazu, die sehr klar nachweisen, wie wichtig und hilfreich Körperpflege ist.
... ob ich die mal meinem Jüngsten unterjubeln sollte?
😁 Nein, Spaß beiseite - da ist auf jeden Fall was dran.
Bei mir war es schon früher (also lange vor der Trennung) so, dass ich mich nach Tagen, an denen ich nicht geduscht und mich nicht vernünftig angezogen hatte, total schlecht gefühlt habe. Ähnliches galt und gilt auch für Tage, an denen ich die Wohnung überhaupt nicht verlassen habe.
Ich hatte in der ersten Zeit nach der Trennung den Zwang durch die Kinder, insbesondere den Jüngsten, auch an freien Tagen halbwegs funktionieren zu müssen (wenn ich das nicht geschafft hätte, hätte ich ihn noch mehr verstört), das war Fluch und Segen zugleich. Manchmal habe ich den ganzen Tag nur darauf gewartet, dass ich mich abends ins Bett legen und in Ruhe heulen kann.
@Matida: Wann kommen Deine noch zu Hause wohnenden Kinder wieder? Und arbeitest Du nächste Woche wieder? Mir hat auch die Arbeit geholfen, auch wenn ich dort in den ersten Wochen und Monaten wirklich nur das absolute Minimum hinbekommen habe.
Zusätzlich war und ist meine Dro. "Musik" - einerseits das Hören (kann aber gut verstehen, dass Du das momentan nicht aushältst), andererseits das Selber-Musik-Machen, insbesondere das Singen. Das war und ist für mich die beste Möglichkeit, meine Emotionen auszudrücken und damit auch loszulassen.
Für jemand anderes ist das vielleicht Malen, Schreiben (habe ich auch viel gemacht) oder was auch immer. Ich bin mir sicher, dass es Deine "Dro." auch gibt - Du hast sie nur noch nicht gefunden.