Zitat von PapaEmeritus: korrekt. Bei mir ging die Phase zum Glück nicht so lang, aber es hat trotzdem gereicht. Es war auch erschreckend, wie schnell man in solchen Dynamiken kapituliert. Nie wieder!
Die letzten zwei Jahre der Beziehung war ich wie betäubt.
Eine Maschine die funktionierte und emotional auch wie eine Maschine behandelt wurde.
Nach der Trennung, als ich Begriff dass es vorbei war, erschrak ich vor mir selbst.
Von dem lebensfrohen Mann der ich einst war, war nur noch eon lächerlicher Abklatsch übrig.
Ich empfand tiefe Scham, wertvolle Jahre des kostbaren Geschenkes, welches sich Leben nennt, waren unwiderruflich verloren.
Dabei hätte ich doch einfach nur gehen müssen, als ich längst merkte dass die Sache gelaufen war.
Ich schämte mich meiner Bedürftigkeit, meiner Ängste und Schwächen, all meiner Makel und Fehler, meiner schlechten Characktereigenschaften.
Der Moment an dem mir bewusst wurde dass ich wieder Freude am Leben hatte und es Qualitativ aufgewertet hatte, war für mich persönlich sehr bewegend.
Es gab da auch Menschen die mich mochten, die mich schätzten, denen ich etwas bedeutete und umgekehrt.
Ein schönes Gefühl.
Das nächste positive Level war aber als mir bewusst wurde dass ich diese Menschen wollte, sie aber nicht brauchte.
Ein riesiger Unterschied.
Ich habe alles was ich brauche um Zufriedenheit und Glück zu empfinden in mir selbst.
Hin und wieder unterliege ich ein paar Handhabungsfehlern aber das ist nicht so schlimm
😉