Ella
Mitglied
- Beiträge:
- 2932
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 7676
- Mitglied seit:
Ich habe bereits so eine Umstellung erlebt und kann auch sehr gut nachvollziehen, dass du an einer Beziehung viel höhere Erwartungen hast. Ich habe damals viel darüber sinniert, warum das so sei, ich empfehle dir, das auch zu tun. Denn egal wie man das Kind nennt, deutet einiges darauf hin, dass man eventuell falsche Vorstellungen hat von einer Beziehung.
Bei uns lag es nicht an Monogamie, waren in beiden Stadien problemlos monogam.
Jetzt (Jahrzehnte später) kann ich erkennen, wie unsinnig die Umbenennung im Grunde war, aber damals ging es mir wie dir. Der Mensch war mir wichtig und wertvoll, wollte ihn in meinem Leben haben, mit und an ihn wachsen, jedoch keine Ansprüche stellen, nicht enttäuscht sein, keine 1000 familiäre Termine mitmachen etc.
Bernd schrieb in einem früheren Beitrag was ganz Kluges, wie wäre es denn all die Ansprüche in der Beziehung nicht mehr zu stellen? Sich so zu verhalten, wie in einer Freundschaft Plus? Klingt flapsig, ist aber ganz tiefsinnig, wenn man dem Gedanke nachgeht. Versuche es.....