@juliet
Zitat von juliet:alles, was du wissen musst, weißt du bereits. etwas anderes an erkenntnis (oder gar mehr) als das, was @KPeter ausgeführt hat, wird dir ein gespräch mit ihr auch niemals bringen.
Mal abgesehen davon, dass ich an der Stelle nur auf die Fragen von @6rama9 eingegangen bin, ist die Sachlage vollkommen objektiv betrachtet, doch so, dass das was ich zu
wissen meine, nur auf
mein subjektives Erleben der Geschehnisse - also 50% der Realität - bezogen werden kann. Unter Berücksichtigung eurer Einschätzungen, die rein sachlich nichts als auf eigenen Erfahrungen und erwogenen Wahrscheinlichkeiten basierende Spekulationen sind, ist daraus eine
Realität entstanden, die im Kern jedoch
nur zu 50% real ist. Und auch diese 50% könnte man bei einer unterstellten gestörten Wahrnehmung des TE wenn überhaupt dann nur zu einem Bruchteil als real ansehen. Auch @KPeter kann nur anhand meiner bereitgestellten Informationen analysieren und bewerten und dabei aus seinen Erfahrungen hergeleitete Wahrscheinlichkeiten einfließen lassen. Unterm Strich bleibt es dennoch bestenfalls nur zu 50% die Realität. Die anderen 50% kann theoretisch nur EX liefern.
Zitat von MaDaMu:Die Ursache(n) kann nur sie erklären
Daher diese Aussage.
Zitat von juliet:was genau erwartest du da noch an >>aha<< effekt in einem dialog mit ihr?
Ich
erhoffte mir Antworten auf die Fragen:
Zitat:Wenn es für dich offensichtlich ausgeschlossen ist, selbst nach einem Scheitern deiner jetzigen Beziehung einen Neuanfang mit mir auch nur in Betracht zu ziehen, musst du ja froh sein, ja dich regelrecht befreit fühlen, diese Beziehung endlich hinter dir gelassen haben zu können. Das erweckt in mir den Eindruck, das Leben mit mir muss ab einem gewissen Punkt so unerträglich für dich gewesen sein, dass du nur auf ein Sprungbrett gewartet hast, von dem du springen kannst, egal wie weich oder hart die Landung sein wird.
Ist das so?
Warum hast du es nicht früher thematisiert? Wir konnten doch immer miteinander reden, haben doch immer einen Weg zum Reden gefunden und die Probleme gelöst?!
Warum redest du dann heute vor niemandem wie ein befreiter Mensch, also schlecht, über mich?
Das kann doch dann nicht erst seit dem Einzug in das Haus so gewesen sein? Du kennst mich 17 Jahre. Du hast mir in diesen 17 Jahren immer klar gesagt, wenn es dir nicht gut ging, so dass wir eine Lösung finden und unsere Bindung stärken konnten. Warum du niemals klar gesagt, wie sehr du in letzter Zeit scheinbar gelitten hast.
Warum bist du dann so ein hohes Risiko eingegangen und hast mit mir das Haus gekauft? Du bist doch nicht naiv, hast immer auf dein Gefühl gehört und dich niemals vollkommen sicher einem solchen Risiko ausgesetzt. Du warst die sicher! Das hast du selbst nach dem Einzug mehrmals gesagt und mich auch spüren lassen!
Warum hast du dann vor dem Notartermin auf meine Fragen, ob du dir wirklich sicher bist, so wehement und überzeugend mit JA! geantwortet und völlig erstaunt, so als ob allein die Frage völlig absurd war, gefragt, warum ich das frage und ob ich einen Rückzieher machen wolle, anstatt schon an der Stelle existente Zweifel oder gar Trennungsabsichten zum Anlass zu nehmen, dieses Risiko doch lieber gar nicht erst einzugehen?
Wenn das alles vielleicht gar nicht so war und du bis vor Kauf des Hauses glücklich und absolut sicher und überzeugt warst, das Richtige zu tun, warum hast du uns dann aufgegeben, als es schwieriger wurde?
Das, was sich in 4 Monaten zunehmend an Schwierigkeiten für dich entwickelt zu haben scheint, konnte doch nur deshalb so auswachsen, weil es nie oder nicht deutlich genug für mich thematisiert und angegangen wurde. Warum hast du es zu einer Existenzbedrohung werden lassen, anstatt noch klarer zu sagen, dass es existenzbedrohlich wurde? Wir hätten auch in diesem Fall wieder einen Weg gefunden und uns nicht verloren!
Wir hatten es uns doch geschworen!
Diese 50% der Realität kennt nur sie. Mit diese Hälfte hätte ich die Antworten auf meine mich umtreibenden Fragen, die ich mir nur deshalb mit Spekulationen und Vernunftsentscheidungen selbst beantworte, um zur Ruhe kommen und die absolute Realität ertragen zu können. Richtig abschließen werde ich ohne sie wohl niemals können.
So bleibt am Ende nur die Frage:
Sollte ich diese Fragen an einen Menschen richten, an dessen Aufrichtigkeit ich momentan stark zweifele, und deren Antworten vermutlich auch nur zu einem Teil der Realität entsprechen, oder sollte ich mich besser nur schützen und aus Angst vor dem Schmerz die Auseinandersetzung mit den Antworten vermeiden und alle verbleibenden Fragen einfach verdrängen?Zitat von juliet:alles, was wir tun können ist, in unserer beziehung für eine atmosphäre sorgen, wo beide genügend raum und gelegenheit haben, ihre bedürfnisse und befindlichkeiten zu äußern. und das gilt es auszuloten.
Wir hatten diesen Raum und hatten ihn - in meiner Realität - bis in den Januar hinein auch genutzt.