The_Mardin
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vorab vielleicht. .ich gehöre vermutlich zu der Kategorie, die nicht zwangsläufig einen Menschen/Partner brauchen, um zu existieren, bin längere Zeit Solo gewesen, hatte auch schon längere Beziehungen, zuletzt 2020, leider in die Brüche gegangen durch unterschiedliche berufliche Vorstellungen. Sie wollte in die USA auswandern, für mich undenkbar, ich bin hier zu hause, Familie, Geschwister, Job, Haus, Eltern, fester Job.
Ich habe viele Hobbys, ein paar Freunde, mit denen ich mich alle paar Wochen mal treffe, meistens zum Sport, gehe eher selten weg.
Ich bin nirgends online aktiv, in keinem Dating Portal, keiner Singlebörse, ich fülle meine Zeit mit Sport, bin im DLRG, in einem Mountainbikeverein, ehrenamtlich auch in einem Tierheim aktiv und habe trotzdem recht viel Raum und Zeit für mich. Ich bin gern unter Menschen, gern auch allein.
Nunja. Klingt erstmal ganz normal. Ich lerne oberflächlich schnell Menschen kennen, auch Frauen, die meistens aber nicht an mir interessiert sind, oder sie sind interessiert und vergeben oder teilen in keinster Weise meinen Lebensstil.
Zuletzt 2024 habe ich eine Frau kennengelernt. Es begann toll, endete als Katastrophe. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, bin ich rein geschlittert, weil ich einfach keine Auswahl habe oder hatte und einfach dachte "komm, lass dich mal drauf ein, das Perfekte gibt es nicht". Die Dame hat sich anfangs sehr geschickt gegeben, war unglaublich an mir interessiert, was mich vermutlich auch bewogen hat, mich um den Finger wickeln zu lassen. Schleichend fing es an, dass sie krankhaft eifersüchtig war, den Sport ständig in Frage gestellt hat, was darauf hinauslief, dass ich nahezu nichts mehr von dem gemacht habe, was mir Spaß machte, weil sie mich komplett zeitlich beansprucht hatte, täglich 2 Stunden telefonieren und am liebsten ständig treffen, Wochenende war ich nur noch bei ihr zuhause. Die anfänglich tollen Gespräche, die nie toll waren, entpuppten sich als Verhörspielchen und am Ende wurde nur noch gestritten, nach mehreren On-Off Versuchen, das ganze zu beenden, habe ich es dann doch geschafft, die Tür zu zumachen und auch zu zu behalten. Man würde heute sagen, es war hoch toxisch. Ich hatte damit auch noch ein paar Wochen zu kämpfen, obwohl wir nur 5 Monate zusammen waren. Sie fühlte sich nicht geliebt, brauchte unfassbar viel Aufmerksamkeit, verdrehte sämtliche Tatsachen und "arbeitete" viel mit unterschwelliger Manipulation, mich von allem was mir Spaß machte, weg zu treiben. Ich brauchte auch eine Weile, das zu erkennen.
Von diesem Extrem kuriert, widmete ich mich wieder meinen Hobbys, wurde vereinsaktiv(er) und irgenwann im Mai lernte ich eine Frau kennen, über einen Zufall. Über Leichtathletik. Ihr Sohn war dort aktiv. Wir kamen ins Gespräch, sie war offen, wir tauschten Nummern und trafen uns in der Zeit 3-4 x pro Woche. Das ging auch nur, weil ihr Ex Mann die Betreuung in der Zeit übernahm, das waren drei Wochen, wo dann beide verreist waren. Es war eine tolle Zeit. Anschließend dann aber die Realität, sie konnte sich per Whatsapp maximal 1-2 x am Tag melden, neben Job, Betreuung, eigenes Haus, nahezu keine Zeit.
Die Verabredungen gestalteten sich superkompliziert, von ihr kam wenig innerhalb der 2 Monate, in denen wir uns versuchten kennenzulernen. Irgendwann fragte ich seicht, ob überhaupt Interesse bestünde. Einmal übernachtete sie bei mir, wir waren 1x pro Woche bei Events, oder auch bei Freunden, also traten auch schon "öffentlich" auf und jeder um mich herum fragte: Was ist denn das mit euch, seid ihr ein Paar? Dann hatte sie unter der Woche maximal ein bis zwei Stunden Zeitfenster, wo ich generell kein Problem mit habe, da ich keine Kinder habe, aber es war immer alles offen, wie und wann wir uns wieder sehen, sie war super reserviert und irgendwann hatte ich beschlossen, mich mit Vorschlägen einfach mal zurück zu ziehen, da ich keine Lust hatte, mich emotional zu verlieren, verliebt in sie war ich sowieso schon. Jetzt tröpfelt das so vor sich hin, ich mag mir meine Wochenenden nicht mehr frei halten in der Hoffnung, dass sie vielleicht ein paar Stunden Zeit auf einen Spaziergang oder gemeinsam Sport hat, die Kommunikation ist nicht abgeflacht, aber genau so wenig wie von Anfang an und für mich hat das einfach keine echte Zukunft, da sie schlicht keine Zeit hat.
Jetzt sagt man ja, man zieht immer einen bestimmten Typ an, jetzt sind das zwei Extreme und ich habe keinen "angezogen" im Sinne von gezielt ausgesucht.
Ich stellte jetzt schon fest, dass ich gerne wieder jemanden an meiner Seite hätte, mir gefiel der Austausch, jemanden muss ich nicht 24/7 um mich haben, aber ein paar Schnittstellen und ein bisschen Verbindlichkeit, dass man jedenfalls weiß, man sieht sich wieder in der kommenden Woche und muss nicht bangen, ob und wie und wann.
Ich bin gerade etwas ratlos, ob ich nicht doch etwas falsch mache oder es einfach zwei Mal Pech in unterschiedliche Richtungen war.
Mit der Dame zuletzt ist nichts vorbei, aber es geht einfach nichts vorwärts, wir sehen uns 1x pro Woche aktuell, und ich schiebe alles an, organisiere und schlage nahezu immer vor, was wir tun könnten, sie ist auch immer begeistert, sehr sehr liebevoll, wenn wir uns erstmal ein paar Stunden gesehen haben, fast als ob sie warm werden müsse, aber mir ist das dauerhaft vermutlich zu unverbindlich. Auch wenn ich meine Zeit gut zu füllen weiß, brauche ich ein wenig Zukunftsperspektive, die sie mir vermutlich solange nicht liefern kann, wie der Nachwuchs mal im Jugendalter ist und aktuell ist er erst eingeschult worden. dauert also noch.
Ich freue mich einfach mal über Feedback, vielleicht hat irgend einer mal eine Idee, egal in welche Richtungen. Meine Freunde und Familie kann das auch nicht so recht verstehen, wieso es bei mir nicht klappen mag. Meine Schwestern, und mein Bruder sind beide langjährig verheiratet.