wiederichselbst
Gast
Im Rahmen meiner Selbstreflektion bin ich auf etwas gestoßen, das zwar auch der Titel eines Buches ist, aber was für mich auch des Pudels Kern zu sein scheint:
"Wahre Liebe lässt frei"! Wenn wir uns an unseren Expartner/ Expartnerin weiterhin klammern...ist das nicht egoistisch? Liebe ist selbstlos...und wenn der Andere diese Liebe nicht ebenso erwidert, oder auch nur glaubt, nicht ( mehr) mit einem glücklich zu sein bzw glücklich werden zu können...dann ist es doch ein wahrer Ausdruck von Liebe, den Anderen gehen zu lassen...da Liebe keine Gegenleistung erwartet nach dem Motto "Liebe mich, damit ich Dich auch liebe".
Ich war wie ein Bedürftiger, der von sich gegeben hat: Hier ist meine Liebe, liebe mich gefälligst auch. Und ich konnte es nicht begreifen bisher, dass der Gegenpart bei aller "Liebe" die liebe nicht mehr erwiderte / aufgrund vermeintlich äußerer Umstände nicht mehr erwidern konnte. Das war egoistisch.
MAnchmal muss man jemanden, den man aufrichtig liebt, gehen lassen, damit dieser Jemand die Chance hat, glücklich zu werden. Auch wenn es schwer fällt.
Ob die Liebe zu ihr weniger wird, einer neuen Beziehung Platz macht oder nicht...das spielt keine Rolle...im Herzen hat sie immer einen Platz. Nut ich für mich glaube, dass ich dadurch wieder zufriedener werden kann...wenn auch erst mal alleine...aber nicht einsam.
Sorry für das Blabla...aber das musste mal raus jetzt.
....versuche ich es doch auch gerade so zu handeln.