Zitat von knut1973:wer ist denn "ihr"?
Zitat von knut1973:und ich habe auch keine ahnung wie "männer sich in die ecke gedrängt" fühlen sollen?
Das "ihr" stammt daher, dass ich durch deinen späteren Kommentar den Eindruck hatte, dass es völlig absurd wäre, die Frage überhaupt zu stellen.
Zitat von Gretel:Ich fürchte, ich bin einfach emotional zu schlichtgestrickt, um Euch geistig folgen zu können.
Zitat von Gretel:Du und Frau Tesa habt ja hochinteressante Vorstellungen von " Mann"
Zitat von Gretel:Dass DU a bisserl dazu beiträgst mit Deinen Nummern hier, die ich - freundlich formuliert - nicht ganz ernst nehmen kann.
Zitat von Gretel:Mit dieser Sache haben sich sehr viele kluge Leute befasst, aber davon hast Du offensichtlich noch nie was gehört.
Zitat von Gretel:Jene Typen, die Du anziehst, bewegen sich ja auch nicht in so einer "Sphäre der Erkenntnis" - (gehört nicht viel zu, da muß man nicht studiert haben)
Zitat von Gretel:aber ich fürchte, das trifft auf keinen fruchtbaren Boden.
Liebe Gretel. Für mich kommen all deine Kommentare sehr untergriffig rüber. Ich kann von Amüsant nicht viel spüren. Hingegen spüre ich ganz viel Aggression. Es scheint so, als wolltest du mir (und auch Kätzchen) sagen, dass du die einzige Wahrheit kennst und wir sowieso Idioten sind. So kommt es bei mir an!
Zitat von elim:Es seien vielmehr die Lebenswelten, die maßgeblich die Entwicklung des Gehirns beeinflussen. Unsere Prägungen (von typisch weiblichen bwz männlichem Verhalten) basieren nach der Meinung dieses Wissenschaftlers also auf historisch gewachsenen Vorstellungen und nicht auf angeborenen genetischen Programmierungen.
Wie sich aufgrund nachfolgender Kommentare zeigt, kann da was nicht ganz stimmen.
Ich kann mir zwar vorstellen, dass das GEHIRN weder männlich noch weiblich ist. Ich hörte auch vor kurzem, dass die bisherigen Annahmen von der Unterschiedlichkeit der weiblichen und männlichen Hirne alle falsch wären.
Nichts desto trotz können auch die Hienforscher nicht leugnen, dass sich seit der Steinzeit nichts daran geändert hat, dass Männer schneller laufen, kräftiger sind und viel stärker nach Erfolg streben als Frauen das tun. Das Erlegen des Mammuts wurde abgelöst durch Sportwettkämpfe, die Rolex und den Audi A6.
Zitat von elim:So waren es zur Zeit Louis XIV Männer, die Röcke, Leggins, High Heels und pink trugen. Dinge, die abgesehen von der rosafarbenen Kleidung (was sich aber auch in den letzten Jahren erst wieder gewandelt hat) derzeit ganz klar als typisch weiblich angesehen werden.
Hm ... leider kann uns da niemand so genau sagen, ob der Landesherr nicht gleichgeschlechtlich war und deshalb alle Untertanen Leggings und High Heels tragen mussten!

Zitat von elim:Es ist wichtig, dass wir die Festlegung auf solche geschlechterspezifischen Rollenbilder aufbrechen weil sie die vielfältigen Temperamente und Talente der Menschen (schon von Kindesbeinen an) auf den geschlechterspezifischen Habitus beschränken
Ich stimme dir durchaus zu, wenn es darum geht, dass Frau gerne etwas tun möchte, was einer Männerdomöne angehört und umgekehrt.
Die Grenze ist/war jedoch dort erreicht, wo plötzlich alle Frauen tun mussten, was der Männerdomäne angehört, und zwar ohne gefragt zu werden, ob sie es möchten oder nicht! Selbiges gilt für den Mann!
Wir sind mittlerweile in einer Zeit angelangt, wo Frau finanzielle Unabhängigkeit erlangen, technische Gegebenheiten beherrschen und handwerkliche Begabungen haben muss, um selbständig ihr Leben zu bestreiten, egal ob sie das möchte oder nicht.
Der Mann soll den Haushalt selbst führen können, bügeln, waschen etc. auch wenn er das nicht möchte.
Das ist für mich der Grund des europäischen Geburtenrückgangs. Interessant ist in dem Zusammenhang ja dann die Lösung des Problems. Zuwanderung aus Kulturen, wo Frau zu 100% in wirtschaftlicher Abhängigkeit zum Mann lebt und dieser nicht mal den Eingang zur Küche findet.
Zitat von elim:Es geht vielmehr darum, nicht nur Männer in der Sprache zu repräsentieren.
Und das rechtfertigt jetzt, dass sich in der Sprache nur mehr die Frau findet? Das ist de facto was passiert! Lehrende bildet beide Geschlechter ab, aber am Bsp. des Unternehmers werden nur mehr die Unternehmerinnen genannt und die Männer verschwunden!
Zitat von Animo-ody:Aber ich hab gestern mal mit einem Manifest für den Neuen Mann begonnen.

Zitat von solonely:Die Frage hat doch Herbert Grönemeyer schon ganz eindeutig im Jahr 1984 beantwortet.
Seither ist aber schon ein bisschen was passiert?!
Zitat von Marmorkuchen:Ein Mann ist ein Mann wenn ich nervös werde und anfange an meinen Haaren zu nesteln bzw wenn ich mir überlege dass es sich lohnt etwas eleganter und lasziver als gewöhnlich vor ihm zu laufen
Danke für dieses sensationelle Beispiel!
Wer hat und das beigebracht? Ich kann mich nicht erinnern, dass mir meine Mutter je gesagt hätte, dass ich meine Hasrsträhne nesteln soll! Ich weiß unter Garantie, dass sie das niemals tat. Trotzdem wissen wir, dass dies ein Zeichen unseres Interesses ist! Es ist also weder erlernt, noch abgeschaut. Es ist sogar so, dass jede Frau das tut über Generationen, über Länder- und Kulturgrenzen hinweg. Erstaunlich!
Zitat von Marmorkuchen:Ist alles aus der Evolution bedingt und kein Hexenwerk was da passiert zwischen Frau und Mann . Dennoch wunderschön .....
Stimmt!
Zitat von Lug:Dazu braucht es einen Vater, eine starke Hand, der einen führt und ihm alles zeigt , gerade handwerklich und zeigt eine Frau, eine Familie zu führen.
Zitat von Lug:Meiner Meinung nach ist ein intaktes Familienleben der Schlüssel.
Bis daher nickte ich.
Da ist viel dran, was ich teile.
Zitat von Lug:Mutter darf selbstständig sein aber nicht den Mann unterbuttern oder überragen, der Mann sollte der 'hohere' sein also vielleicht das bessere Auto haben oder den besseren Job und Mutter sollte öfter sagen ' ich muss erst meinen Mann fragen/ holen/ er weiss das besser. wenn ein Handwerker kommt oder Vermieter oder sonst was
Im ersten Moment kurz geschockt, habe ich diesen Input mehrmals gelesen und überdacht. Ich kann dir folgen und mit ein bisschen Wohlwollen verstehe ich genau, wie du es meinst.
In Wahrheit ist das doch der Schlüssel einer "guten, erfolgreichen" Beziehung. Genau das ist es nämlich. Nicht dass sich die Frau unterlegen oder unterdrückt fühlt, sondern DASS sie dem Mann das Gefühl der Männlichkeit gibt!
Zitat von 6rama9:Was mir für meine Männlichkeit gut tut, ist ein anerkennder Blick meiner Frau wenn ich in einer typisch männlichen Domäne mal wieder etwas geschafft habe (Internet oder Waschmaschine ans Laufen gebracht oder einen Weg gefunden,
Zitat von 6rama9:Ich koche wahnsinnig gern und wenn es meiner Frau super schmeckt, dann freue ich mich zwar, fühle mich aber nicht männlicher.
Danke. Genau damit ist es erklärt. Männlich fühlt man(n) sich in der Männerdomäne. Auch wenn man das andere kann.
Zitat von 6rama9:Daher denke ich, dass es Männern in ihrer Männlichkeit gut tut, für typisch männliche Fähigkeiten gelobt zu werden
Danke!
Zitat von ehrlich:Am männlichsten überhaupt fühlen sich Männer, wenn Frauen ihren Rat suchen und sich bei ihnen anlehnen.
Ist eigentlich das gleiche, was Lug zu vermitteln versuchte, nur nicht ganz so drastisch beschrieben.
Zitat von E-Claire:Man(n) stelle sich vor, ein Mann würde einen Thread eröffnen mit folgendem Titel: Wann ist eine Frau eine Frau.
Das würde ich mir sogar wünschen!
Zitat von E-Claire:Dann folgen Beiträge in denen die angesprochene Weiblichkeit in das Verhältnis zur Männlichkeit der an der Diskussion meist männlichen Teilnehmer gesetzt wird, worauf sich schwups diese Teilnehmer darüber unterhalten, welche unterschiedliche Auffassungen sie von Männlichkeit haben und sich schließlich das Thema wann eine Frau eine Frau ist wieder nur zu persönlichen Meinungen zu wann eine Mann ein Mann sei und die Frage der allgemeinen Deutungshoheit hinwendet.
Zeigt uns nicht auch deine Darstellung das typisch weibliche? Wie kommt's, dass sich hier im Forum im Verhältnis mehr Frauen finden? Ist es nicht so, dass auch Beziehungsarbeit und die Auseinandersetzung mit den Themen hier tendenziell weiblich ist?
Dass es persönliche Meinungen sind, war Absicht, sonst hätte ich das Thema gegoogelt und nicht zur Diskussion gestellt!

Zitat von Gretel:Außerdem habe ich studiert - das ist doch nur ein Spruch. "Für diese Erkenntnis braucht man kein Abitur")
Kennt man vielleicht so nur in D.
Zitat von SlevinS:Sehe ich ebenfalls so, vieles wird Vorgelebt und wurde durch Generationen weitergeragten. Was in hier als männlich bezeichnet wird, ist in anderen Kulturkreisen vielleicht nicht männlich.
Erfolgstreben, Machtdemonstration, Wettbewerbe ... sind irgendwie in allen Kulturen tendenziell männlich.
Zitat von Rakaton:Und welche Form von Diskussion würdest du dir wünschen? Den immerhin ist es ja durchaus eine persönliche Sache, wann sich ein Mann als Mann fühlt. Möchtest du eine wissenschaftliche Debatte darüber? Wäre die Eröffnung durch einen Mann lieber?
Danke! Ich hätte nicht deutlicher drauf antworten können!

Dass dieser Thread durch einen Mann eröffnet wird, erscheint eher unwahrscheinlich. Dazu fällt mir nur ein, dass Euer Ceyan mal sehr treffend gesagt hat, dass er "berechtigt" sei, Türkenwitze zu reißen. Der gleiche Witz aus dem Mund eines Deutschen ginge gar nicht.
Zitat von YsaTyto:Aber führt nicht allein schon die Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen und Männer nicht, zu unterschiedlichen Wesen?
Richtig! Und ich habe ganz oft das Gefühl, dass die Menschheit alles tut, um dieses Faktum auch noch abzuschaffen!

Zitat von YsaTyto:Nehmen wir mal physische Unterschiede, z.B. die tieferen Stimmen der Männer. Wieso haben Männer tiefere Stimmen? Weil es vor Ewigkeiten kulturell bedingt mal notwendig war, tiefer Brummen und Brüllen zu können?

Zitat von Kaetzchen:Ich habe also in mindestens drei Fällen recht nah die "Verwandlung" vom Mann zur Frau miterlebt, über einen Zeitraum von 5-10 Jahren. Und alle drei haben sich durch die Hormontherapie (!) auch im Wesen stark verändert.
Der Vergleich fiel mir gestern während des Schminkens ein. Ich kam aber nicht dazu ihn zu schreiben: warum wollen Transvestiten, Transgender etc. denn unbedingt weiblich sein? Wenn es kein Thema wäre und es nicht typisch weibliches gibt?
Zitat von Karina14:nach meiner Beobachtung sind Mann und Frau von Geburt an nicht gleich was ich jedoch beobachte ist von Geburt an Charakter dh das Verhalten ist Charakter typisch.
Zitat von Karina14:es gibt nicht das Männlich und das Weiblich.
Zitat von YsaTyto:ich verstehe nicht, zu welcher Haltung Du nun tendierst?
Geht mir gleich Ysa. Der Grund dafür sind die Widersprüche im Text.
Zitat von 6rama9:Aber ich kann verstehen, dass in unserer schnelllebigen Zeit und im Zuge der Gleichberechtigung manches Weltbild der eigenen Überlegenheit, das nur auf den Besitz eines P. beruht, zu bröckeln beginnt.
Und das ist der Kern!
Ich bin in meinem Verhalten durch viele Einflüsse gezwungener Maßen sehr männlich gestrickt. Wenn ich in der Interaktion mit Männern nicht weiblicher sein kann, dann würde es vielleicht helfen, die Männer zu unterstützen, sich männlicher zu fühlen! Genau deshalb würde ich gerne wissen, wann/wobei/wodurch er sich männlich fühlt!
Und Danke an die vielen Anregungen, die ich schon erhalten habe!
