Zitat von Charla: Wenns wieder akut wird und du stehst kurz vorm Zusammenbrechen sprich deine behandelnde Ärzte darauf an ob sie dich dann evtl. medikamentös mehr unterstützen können.
Auf die Zusammenbrüche gestern habe ich mich insgeheim gefreut und den Tag herebigesehnt, an dem das endlich passiert. Ich bin nicht körperlich zusammengebrochen, sondern emotional. Das war nicht schön, aber nötig, zeigt es mir doch, dass ich endlich beginnen kann, das Geschehene zu verarbeiten und das ich weiter im Stande bin, etwas zu fühlen. Diese Apathie die letzten Wochen hat mich daran schon zweifeln lassen.
Zitat von Charla: einfach nur etwas vorsichtiger mit dir umgehen und Grenzen setzen.
Mein Körper setzt mir die Grenzen doch von ganz alleine.
Dachte ich zumindest. Ich werde mich zukünftig nicht mehr so darauf verlassen können und kleinere Brötchen backen.
Zitat von Charla: Ich kann um ihre Besorgnis auch verstehen und reihe mich da mit ein, deshalb erinnern wir dich daran fürsorglich damit umzugehen und ahnen es auch wie schwer es für dich ist eine innere Ruhe herzustellen, besonders wenn eine psychische Erkrankung vorliegt, die das nur schwer zulassen kann.
Das ist wirklich lieb und ich weiß das auch zu schätzen. Du hast das gut zusammengefasst. Ich danke dir dafür, dass du hier ein paar Umdrehungen rausnimmst.
Zitat von Charla: Auf der Neurologie hatten wir auch Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma, manche komatös, und ich weiß deshalb welche Auswirkungen diese Schäden haben können, und wie wichtig fürsorgliches Verhalten ist.
Laut den Ärzten sind die Blutungen komplett zurückgegangen - das war schon im März, als ich zur letzten Untersuchung da war. Laut ihnen sind keine Spätfolgen zu befürchten. Mein Gehirn wurde nicht weiter geschädigt. Was noch alles kommt, kann mir trotzdem keiner sagen. Ich bin guter Dinge. (Rein körperlich)