Zitat von Rapture44:
Auf keinen Fall Tränen zeigen, beim Abschied. Tapfer zunicken.
Nicht anrufen, wenn ihr danach ist.
Alle Bedürfnisse nach Anteilnahme und offener Liebe runterschlucken.
Immer gut gelaunt, ja nichts Vermelden.
Authentisch ist was anderes. Liebe ist echt und sie verstellt sich nicht.
Was meinst du?
Hm, ich schätze, ich war wirklich nicht die typische Affärenfrau ... jedenfalls nicht über die ersten drei Monate hinaus, denn danach hab ich mich gar nicht mehr verstellt. Ich hab mich nicht mehr "freigehalten" für sporadische Termine, wenn er einen Vorschlag machte und ich schon was anderes vorhatte, hatte er Pech. Ich war ganz und gar nicht "immer verfügbar", im Gegenteil. Hab Mails und SMS nur nach Lust und Laune beantwortet. War nicht immer gut gelaunt, habe aber meinen "Alltag" strikt rausgehalten und nie darüber geredet mit ihm, auch nicht, wenn er nachgefragt hat und mehr über mich wissen wollte.
Hab meine Bedürfnisse immer sehr deutlich und klar kommuniziert und auch oft das Ganze zwischendurch beendet, weil mir dies und jenes nicht mehr gepasst hat (und mich erst wieder auf ihn eingelassen, nachdem er Lösungsvorschläge lieferte). Telefoniert haben wir eh nicht, aber wenn mir danach war, ihm zu schreiben, hab ich das gemacht, und wenn dann nicht für mich zeitig genug eine Antwort kam, hat er das in den Tagen danach auch direkt gespürt
Also ich war schon einfach so, wie ich bin, mit allen Macken und Zicken. Authentisch halt. Weil es mir total egal war, ob er mich nun "mag" oder nicht, er hätte es ja jederzeit beenden können, wenn ich ihm zu anstrengend gewesen wäre. Hat er aber nicht - im Gegenteil
Und ja, ich hab geheult beim Abschied. Und einmal ihm sogar wütend was sehr Böses hinterhergerufen

weil ich sauer auf ihn war. Na ja, also ich tauge halt nicht zur Geliebten

war mir ja eh klar ...