gala
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Zitat von Sohnemann:Dominanz hat im Alltag der Beziehung zweier gesunder Menschen überhaupt nichts verloren.
Verstehe ich nicht... liegt aber glaube ich daran, dass wir ein unterschiedliches Verständnis von Dominanz haben.
Ein Beispiel:
Ich bin bei uns für das Kochen und Einkaufen zuständig, da ich früher Zuhause bin, mehr Spaß am Kochen habe und weniger Probleme damit habe im Alltagsstress noch Einkaufen zu gehen.
Weil wir (dabei aber vor allem ich) hier keinen Bock haben ständig darüber zu diskutieren was wir wann Essen, entscheide ich das zu 90% alleine und sie beugt sich meinen Entscheidungen. In diesem alltäglichen Part bin ich klar der Dominante und sie ist absolut zufrieden damit, weil sie sich gedanklich absolut Null damit beschäftigen muss. Sie käme auch nie auf die Idee meine Entscheidungen zu kritisieren, solange ich nicht gerade irgendwas koche von dem sie mir gesagt hat, dass sie es nicht mag. Wenn ich was ausprobiere, was ihr nicht schmeckt, äußert sie das, entschuldigt sich (was ich ihr dringend noch abgewöhnen muss) und macht sich ggf. nen Brot.
Da ich mal ohne besseres Wissen behaupte, dass wir beide gesunde Menschen sind, haben wir hier (zumindest für mein Verständnis) ein Beispiel für Dominanz im Alltag. Dominanz kann man als "Führung übernehmen" sehen und Devotheit als "sich führen lassen". Sehe ich in meinem Beispielt genau so gegeben.