alegra81
Gast
Die Motivationen einer Geliebten sind vielfältig. Klassisch gesehen, glaubt Frau oft diese Beziehung rein s.uell führen zu können. Sex erzeugt aber automatisch Nähe. Hinzukommt die Idealisierung des Partners mit dem man ja schöne Stunden und nicht den Alltag hat. Somit ist die Schleuse für "ich will mehr" geöffnet. Darüber hinaus kommen Gedanken wie "eigentlich rette ich ihn ja aus der unglücklichen Ehe" auf und die Idee im Kopf"ich bin die Richtige-ich kann ihn glücklich machen". Er wiederum hängt auch seinen Sehnsüchten nach, "wie schön es doch mit der Geliebten sein könnte". Allerdings hemmt die Angst, Sicherheit und Gewohntes aufzugeben, meist vor dem finalen Schritt.
Kämpfen bringt in dieser Situation gar nichts. Wofür und wogegen will man kämpfen? Gegen Sehnsüchte, Träume, Idealisierungen? Diesen Kampf verliert man immer und macht sich dabei noch klein und unattraktiv.
Loslassen ist das Zauberwort. Somit wird der andere mit der Realität konfrontiert. Den anderen nicht halten wollen, ihn gehen lassen. Aus der Distanz sehen manche Dinge oft anders aus und manchmal ist die Distanz ein Weg sich wieder völlig neu zu begegnen.