Ja, ich hatte mich zwar anfänglich auch in meinen Affärenmann verknallt (das war aber auch eher so ein körperliches Verknalltsein, eine starke Anziehung eben), aber so ganz ließ sich mein Verstand dann doch nicht ausschalten. Und die Tatsache, dass er nun mal eben fremdgeht, bringt ja halt einige Charakterzüge mit sich (Feigheit, Unehrlichkeit, emotionale Schwäche, Opportunismus, Egoismus ...), die ich allesamt nicht so wirklich mag. Das war wie eine Impfung gegen "richtiges" Verlieben, glaube ich. Das quoll ihm ja aus jeder Pore, nach jedem Date.
Da das aber in meinen Augen für jeden gilt, der fremdgeht frage ich mich halt, warum irgendeine Frau so einen Mann ernsthaft "haben" wollen würde? Oder macht Liebe dann doch irgendwann blind und man sieht all das plötzlich nicht mehr?
Ach, und was die nörgelnde Ehefrau angeht - spätestens, wenn die Affärenfrau dann zur nörgelnden Affärenfrau wird (und das passiert ja wohl, wenn sie "mehr" will), denkt sich doch der Mann: Och nö, da hab ich ja in kürzester Zeit genau das, was ich jetzt eh schon habe. Das ist den Aufwand ja nicht wert.
Oder? Ich würde jedenfalls so denken, wenn ich ein Mann wäre
@frischgeföhnt Tröstet Dich denn der Gedanke nicht, dass seine Frau diesen Betrüger nun weiterhin "am Hals" hat und Dir ihr Schicksal erspart bleibt?

Oder wäre es Dir egal gewesen, wenn Du mit ihm zusammen wärst, ob er Dir treu ist (bleibt) oder nicht?