Zitat von kuddel7591:@ Ricky
weder Frauen noch Männer setze ich gleich - ich sehe schon das Individuum "Frau" und das "Individuum" Mann. Bei Frau wie Mann gibt es "so ne" und "so ne". Weder eine besonnene Frau. noch ein besonnener Mann weiß immer, was sie/er wirklich will. Es kommt immer auf das Gegenüber an. Und wenn z. B. eine besonnene Frau auf einen besonnenen/"Normalo"-Mann trifft, kommt dieser oftmals gar nicht mit einer besonnenen/selbstbewussten Frau klar, weil sich dieser evtl. doch "ein bisschen" überfordert sieht.
Hä? Nein? Warum sollte der besonnene Mann denn damit überfordert sein? Weil er automatisch das "Damsel in Distress"-Bild im Kopf hat? Das ist vielleicht bei Dir so, aber sicherlich nicht allgemein gültig für besonnene Männer. Ich komme viel besser mit selbstbewussten Frauen klar, aber eben auch nur mit solchen, die es auch wirklich sind, nicht mit solchen, die es als Fassade immer wichtig in die Welt hinaus tragen müssen und dabei noch eine Form von Arroganz an den Tag legen.
Zitat:Dass es zu Trennungen kommt - das ist nun mal so. Das muss nicht verteidigt oder gar hingenommen werden.
Dieser Satz macht im Kontext keinen Sinn.
Zitat:Wenn es mit der Zeit zu atmosphärische Störungen kommt, die nicht mehr zu korrigieren sind, bleibt oftmals kein anderer Weg, als sich zu trennen. Oder auch, wenn ein Partner den anderen betrügt oder anderweitig hintergeht, das Vertrauen missbraucht, oder was auch immer eine irreparable Störung herbeiführt, wird/muss/sollte es zur Trennung kommen.
Oder auch nicht.
Zitat:In wie weit Menschen zu ihren Stärken und Schwächen stehen, hängt auch damit zusammen, in wie weit sie bisher in ihrem eigenen Leben standen/stehen. Wer eh schon "wackelig" auf den Beinen steht, wird da Probleme, zu sich selbst zu stehen.
Und wenn es gerade in einer Zeit passiert, in der man emotional aufgrund von anderen Dingen angeschlagen ist, aber sonst ziemlich reliabel? Dann kann das ebenso passieren. Man muss nicht per se "Wackelig" sein. Du verallgemeinerst viel zu viel.
Zitat:In einer Partnerschaft bleibt die Möglichkeit, dass der eine den anderen "mitzieht". In wie weit sich ein tendenziell schwächerer Partner mitziehen lässt, mitziehen lassen will, wird sich zeigen....und wenn es sich nicht zeigt, hat eine solche Partnerschaft keine Chance.
Oder gerade... es gibt auch Tausende Ehen, die nicht glücklich sind und dennoch bis zum Ende durchgezogen werden, aus welchen Gründen auch immer.
Zitat:Klar...es gibt Frauen wie Männer, die in der Partnerschaft den "kleineren", bzw. den "größeren" Part spielen. Ob das in allen Bereichen der Fall ist - das ist auch so eine Frage. JEDER Mensch hat seine Stärken und Schwächen - auch er tendenziell Schwächere wird seine Stärken haben.
Und was hat das mit der Grundprämisse zu tun? Menschen haben Stärken und Schwächen - so what?
Zitat:Doch weder Frau noch Mann haben etwas von einer Partnerschaft, wenn sie ihre "Rollen" spielen wollen - weder die dominante Rolle macht dann Sinn, noch die Rolle in der schwächeren Position.
Auch dieser Satz macht im Kontext überhaupt keinen Sinn. Was wolltest Du hier sagen? Dass es keinen Sinn macht, eine Rolle in der Partnerschaft zu spielen, sondern stattdessen so sein sollte, wie man eben ist?
Zitat:Daher... Augenhöhe sollte ermöglicht werden...und (mehr) Verständnis für die Belange des Anderen aufgebracht werden.
Ja, und genau DAS funktioniert ja meistens nicht. Eben weil da Emotionen etc. mit hinein spielen. Wie eine Beziehung als Laborexperiment auszusehen hat ("Happy Together" - The Turtles), das weiß wohl jeder von uns, aber das hier ist das wahre Leben, Mensch.