So, jetzt habe ich mich doch auch einmal anmelden müssen....
Diese magischen 90 % von "Rückkehrern" möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen. Das kommt nämlich immer so an, als ob im Umkehrschluss 90 % der betroffenen Ehen fortbestehen würden und dies, wenn man den Angaben der Affärenpartnern hier Glauben schenken mag, in unglücklichen, lieblosen "Fassadenbeziehungen".
Es gibt nämlich auch noch andere Statistiken, insbesondere welche den Fortbestand einer Ehe betreffen. Es ist danach wohl durchaus zutreffend, dass sich die Fremdgeher zu 90 % für den Ehepartner entscheiden, aber diese betroffenen Ehen haben danach (falls es sich nicht nur um einen klassischen Seitensprung gehandelt hat) eine sehr hohe Verfallsrate. Laut Statistiken befinden sich nämlich nach rund 1,5 Jahren nach dem Aufdecken des Betruges bereits 80 % dieser Ehen in der Trennungsphase. 5 Jahre hinterher existieren dann gerade einmal noch 10 % der Ehen (eine andere Statistik kommt zu dem Schluss, dass nur 1 von 8 Ehen überleben, was ja grob gerundet auch auf 10 % hinausläuft).
Jedoch kommen trotzdem nicht die ehemaligen Affärenpartner zum Zuge. Warum ist das so, wenn es doch angeblich beidseitig die große Liebe des Lebens war und der ehemalige Ehemann nur Angst vor Ungewissheit, Status- und Kinderverlust hatte?
Diese Gründe sind dann, wenn die Ehe gescheitert ist, nicht mehr vorhanden. Warum gehen dann trotzdem nur die wenigsten eine Beziehung mit dem Affärenpartner ein?
Diese Frage würde mich viel brennender interessieren, wenn ich eine Affärenfrau wäre. Vielleicht holen die nüchternen Antworten darauf die AF leichter aus ihrem Jammertal in die Realität (ich meine nun nicht die AFs welche akzeptiert oder bewusst selbst gewollt haben, dass es sich nur um unverbindlichen Spass handelt, aber die landen wohl meist nicht im Tal der Tränen).
Sorry, ich will nicht die Gefühle der Geliebten missachten, aber es erscheint mir langsam doch in eine recht einseitige Betrachtung auszuarten
