Zitat von WhosThatGirl:Zusatz:
Offensichtlich fühlen sich viele Frauen immer noch extrem aufgewertet, wenn ein Mann angibt, dass es mit der anderen "nur S." war.
Ist man sich denn mehr wert, wenn man nicht aufgrund seines Frauseins geliebt wird, sondern weil man den Haushalt gut führt oder eine gute Mutter ist?
Das ist doch der Denkfehler ... Ich will vom Partner nicht als gute Mutter gesehen werden, sondern als eine begehrenswerte Frau mit ALLEM was dazu gehört.
Vielleicht sollten sich ganz viele Fragen, warum sie eine Partnerschaft eingingen:
- weil sie den Versorger oder
- den "Liebhaber"
suchten?
Wie kommst Du denn nun darauf? Falls das in meine Richtung gemünzt sein sollte (und das sollte ich wohl so verstehen

), so muss ich Dich enttäuschen. Ich fühle mich weder aufgewertet noch abgewertet und schon gar nichts davon extrem weil mein Mann mit der "anderen nur S hatte".
Das hat doch mit meiner Wertigkeit als Person rein gar nichts zu tun. Und wenn er sie nun abgöttisch geliebt hätte, deshalb bin ich immer noch ich ohne Auf- oder Abwertung.
Auch wäre ich vorsichtig mit dem Klischeedenken, dass die Ehefrauen sich als gute Haushälterinnen und Mütter verstehen und den Versorger geheiratet hätten. Ebenso wollen auch Haushälterinnen und Mütter Frau sein und als solche begehrt werden.
Sorry, aber diese Verquickung die du hier bringst (Affäre aus s.uellem Antrieb und fehlendes Frausein der Ehefrau) ist jetzt nicht Dein Ernst.
Dann würde doch der Umkehrschluss folgen, dass jede Frau mit der Heirat ihre Weiblichkeit abgibt, was genauso Quatsch ist.
Aber um dieser unterschwelligen Fehde zwischen Ehefrau und Geliebter hier mal das Wasser abzugraben:
Ich bin zwar Ehefrau und Mutter, aber keine Haushälterin und ich benötige auch keinen Versorger, das kann ich sehr gut allein. Ich bin weder gutgläubig noch blind (auch nicht blond

). Ich habe das Risiko mit einem Betrüger, der seinen Fehler (ja ich sehe das als einen Fehler - vergleichbar mit dem Vorsatz einer fortgesetzten Handlung im Strafrecht) erkannt hat, die Ehe fortzuführen genau abgewogen. Vielleicht bin ich da ja auch nicht die einzige und deshalb werfen vielleicht auch andere Ehefrauen ihre Betrüger nicht sofort hochkant raus.
(um mal wieder auf die Eingangsfrage des Threads zurückzukommen).
Sicher ist das auch nicht immer so einfach. Ab und zu kommen Flashbacks, aber ich hatte auch schon einen Autounfall (unverschuldet) der mir fast das Leben gekostet hätte und trotzdem fahre ich immer noch Auto! Vorsichtiger eben und mit mehr Bedacht.
Und jetzt reicht es für mich hier auch, gehe lieber wieder zum Geldverdienen damit ich keinen Versorger brauch
