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Warum ich die Frau meines Lebens verlassen musste

DanielD

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Zunächst einmal vorweg, ich heiße Daniel, bin 40 Jahre alt und dachte immer, ich hätte meine Traumfrau kennengelernt und gefunden. Ich habe alles für sie gemacht und auch viele Sachen aus Liebe zu ihr hingenommen. Ich nutze das jetzt als eine Art Befreiungsaktion für meinen Kopf, um meinen Frust los zu werden und vielleicht weitere Antworten zu bekommen. Mein Kopf sagt mir weiterhin, dass ich alles richtig gemacht habe, doch mein Herz ist mittlerweile Zwiegestalten. Es schmerzt irgendwie immer noch, aber ich kann mir nicht erklären wieso.
Wir waren insgesamt über 14 Jahre zusammen, haben nach 7 Jahren geheiratet und haben 2017 eine wundervolle kleine Tochter namens Luise bekommen.
Doch mit der Zeit hat sich alles verändert, wir entfernten uns immer weiter voneinander und sie veränderte sich zunehmend, bis ich es im April 2020 nicht mehr aushielt, die Reißleine zog und ihr schließlich sagte, dass ich mich von ihr trennen will. Im Nachhinein war es vielleicht etwas dumm von mir, da ich mir durch die Androhung einer Trennung eigentlich erhoffte, dass sie sich wieder zu mir besinnt und um mich kämpft, das war aber leider ein Trugschluss. Aber dazu später mehr.

Kennengelernt haben wir uns Ende 2005 auf einer Christmas-Party. Ich hab sie noch im Taxi mit nach Hause genommen, hatte aber weder Telefonnummer noch sonst irgendetwas. Ich hab sie aber im Internet in einer Singlebörse gefunden und darüber angeschrieben, es dauerte über Weihnachten allerdings ein paar Tage, bis sie endlich antwortete. Wir tauschten endlich die Nummern und schrieben fortan eine SMS nach der Anderen. wir trafen uns anschließend "zwischen den Jahren", hatten unser erstes Date.
Sylvester wollte sie dann mit einer Freundin nach Berlin. Ich sagte ihr, dass ich bei einem gemeinsamen Kumpel feiern würde.
Als sie schon in Berlin war, entschloss sie sich, wieder zurückzukommen und tauchte schließlich auch auf der Silvesterparty auf. Wir redeten und redeten und als wir schließlich draußen standen und rauchten, küsste ich sie.
Wir waren fortan unzertrennlich, es war wirklich Liebe!
Sie arbeitete bei einem kleinen Dentallabor, hatte dort auch ihre Ausbildung gemacht. Sie war bodenständig und in der Feuerwehr in ihrem Dorf aktiv. Ein typisches Landmädchen halt, genau so, wie ich es immer wollte!
Schnell machten wir Pläne für die Zukunft. Sie wollte eine Betriebswirtschaftsschule besuchen, ich den Industriemeister machen. Sie zog relativ schnell zu mir, in meine Wohnung ins Haus meiner Eltern mit ein. Von dort hatte sie eine Zugverbindung zur Schule und meine Eltern ließen sie kostenlos dort wohnen. Sie bekam nur ein wenig BAFöG.
Wir kauften einen kleinen Hund zusammen, das Glück schien perfekt.

Ende 2012 gab es eigentlich zum ersten Mal eine Krise. Ich musste Freitagabend noch einmal in der Nachtschicht arbeiten. Sie ist gemeinsam mit meinen Eltern auf den Weihnachtsmarkt gegangen.
Als ich Nachts nach Hause kam, war sie noch nicht da. Sie kam irgendwann später. Am nächsten Morgen fragte ich meine Eltern, sie sagten mir, sie sind früher nach Hause und sie wollte länger bleiben. Das kam mir komisch vor und ich sprach sie darauf an. Sie sagte nur, dass sie noch mit Bekannten länger da war. Es lies mir aber keine Ruhe, irgendetwas war komisch an ihr.
Ein paar Tage später sagte ich ihr dann, dass mich ein Bekannter darauf angesprochen hat, dass er sie mit jemandem anderes gesehen hat. Plötzlich rückte sie raus mit der Sprache, dass sie einen Anderen geküsst hätte. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe es bis heute nicht verstanden, wie und warum sie das tun konnte.
Aber wir überwanden die Krise, ich verzieh ihr und machte ihr einen Heiratsantrag. Ein gutes halbes Jahr später heiraten wir. Es war für uns eine Traumhochzeit.
Und wir beschäftigten uns mehr und mehr mit unserer Zukunftsplanung. Vor unserer Hochzeit trat auch ihre, mittlerweile beste Freundin Anna in ihr bzw. unser Leben. Ich kannte Anna schon vorher, da sie aus dem gleichen Ort, wie ich kommt.
Richtig kennengelernt haben wir uns auf einer gemeinsamen Busreise, an der sie mit ihrem damaligen Freund teilnahm.
Eines Tages sagte sie mir, dass sich Anna von ihrem Freund getrennt hat und ziemlich niedergeschlagen ist. Ich schlug ihr vor, Anna einzuladen und zu quatschen. Ihr beizustehen in der schweren Zeit. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich das lassen sollen, weil mir mein Gefühl heute sagt, dass dies mit einer der Wendepunkte in unserem gemeinsamen Leben war, der letztendlich zur mit der Trennung geendet hat.
Ich will damit ausdrücklich nicht Anna die Schuld geben! Im Gegenteil! Vielmehr kam und kommt es mir so vor, sie versucht Anna mehr und mehr zu kopieren. Sie ist anscheinend so perfekt oder vorbildhaft, dass sie mit allen Mitteln versucht, genau so zu sein. Der Schmink- und der Abnehm-Wahnsinn hielt schleichend Einzug bei uns.
Dazu muss ich sagen, dass ich eine wunderschöne Frau hatte. Aber egal, wie ich es auch versucht hab ihr begreiflich zu machen. Sie hörte nicht mehr auf mich. Sie hat hat immer an ihren Eltern bemängelt, dass diese nur auf Andere hören würden, nie auf ihre Tochter. Genau so hab ich mich auch gefühlt. Alles was sagte, verpuffte. Wo früher noch Einsicht oder auch Verständnis oder Reue entgegengebracht wurde, folgte nur noch Stress und Streit, der totgeschwiegen wurde. Außer, es sagte eine Freundin. Dann war das plötzlich alles richtig. Egal, ob ich vorher das gleiche gesagt hab oder nicht.
Sie schlug später auch noch eine Eheberatung vor. Ich lehnte ab. Ich habe nicht eingesehen, warum uns jemand anderes etwas sagen soll, was ich ihr ebenfalls sagte, nur dass es da plötzlich richtig ist.
Das kleine Dorfmädchen war mittlerweile aus der Feuerwehr ausgetreten, was einst alles so wichtig war, interessierte nicht mehr und es folgte die Verwandlung in eine knallharte Business-Lady! Weniger und weniger machten wir mit unseren Freunden. Wie gesagt, ein schleichender Prozess.

In 2014 schenkte mir mein Vater ein Haus, dass er von seinen Paten geerbt hatte. Wir wollten endlich auf eigenen Beinen stehen. Aus der kleinen Wohnung meiner Eltern ausziehen. In der Folgezeit machte ich mich mit meinen Vater daran, dieses Häuschen in Eigenleistung zu kernsanieren. Bis auf die Grundmauern wurde alles erneuert. Fast drei lange Jahre hat es gedauert, bis unser "Schloß", wie es von ihr immer so gerne bezeichnet wurde, fertig war. jeden Abend nach der Arbeit direkt auf die Baustelle.
Ich machte das alles für sie und versuchte, ihr jeden Wunsch umzusetzen. Manches war halt Baulich nicht möglich. Leider bekam ich das auch wieder vorgehalten, dass ich nur meine Ideen umsetzen würde. Ich schwieg wieder.
Ich wusste genau, dass ich ihr bspw. ein riesiges Bad mit Schminktisch und allem Pi-Pa-Po gebaut hab.
In die Endzeit der Sanierung fiel die Schwangerschaft. Das Glück schien perfekt.
Wir zogen Ostern 2017 in unserer fertig renoviertes Haus, im August wurde unsere kleine Tochter Luise geboren.
Bis dahin alles okay, wobei sich die kleineren Streitereien häuften. In dieser Zeit trennte sich auch ihre zweite Freundin Franziska von ihrem Freund. Franziska zog das gemeinsame Kind von da an alleine groß. Mehr und mehr wurde auf ihre Freundinnen geschaut, alles was die machten, musste sie bzw. wir auch machen. Es musste gezeigt werden, dass wir auch viel unternehmen und so weiter und so weiter. Anstatt wie früher, den einfachen Spieleabend oder ähnliches, musste es jetzt etwas sein, das " vorzeigbar" war. Sie war sich plötzlich zu fein, mit unseren tollen und lieben Nachbarn auf dem Straßenfest zu feiern oder ähnliches. wo sie früher die erste war, die mitgemacht hat.
Es gab auch eigentlich nur noch die Themen zwischen uns:

-Was machen wir heute?
-Ich bin zu Dick!
-Ich muss mich noch fertig machen!

Zärtlichkeiten zwischen uns fanden auch nicht mehr statt. Jedesmal, wenn ich zu ihr kam, hatte sie keine Lust oder Kopfschmerzen oder ähnliches.
Hinzu kam, dass Luise kein einfaches Kind war, eine sehr stressige Zeit.
Der größte Knackpunkt nach ihrem "Fremdgehen" war aber gefühlt der Jobwechsel, nachdem sie wieder arbeiten ging.
Vorher arbeitete sie im Logistikbereich und wechselte innerhalb ihrer Firma ins Controlling. Ab da wurde es immer schlimmer zu Hause.
Sie war gefühlt völlig überfordert, gestand es sich aber nicht ein, weil sie immer Karriere machen wollte. Von unserer gemeinsamen Idee, eine gemeinschaftliche und glückliche Familie zu werden, entfernten wir uns immer weiter.
Das sie jetzt auch junge Arbeitskolleginnen hatte, wurde die meiste Zeit auf Facebook und Instagram verbracht. es gab kein Foto mehr von ihr ohne zig Filter darüber. und es wurden mehr und Pulver und Tabletten zum Abnehmen angeschafft.
Leider kann ich kein Bild zeigen, aber sie eine wunderschöne Frau, wo jeder Mann sagt, sie hätte das nicht nötig! Leider hat sie mir das auch nie geglaubt. Ich habe es geliebt, sie ungeschminkt zu sehen. Sie ist so nicht mehr in den Garten gegangen. Stattdessen lässt sie sich vom Schönheitsideal von Facebook, Instagram ect. Etwas vorgaukeln. Wenn ich sie mittlerweile sehe, bin ich erschrocken, wie abgemagert und eingefallen sie aussieht. mit 10 cm Schminke im Gesicht. Es tut mir in der Seele weh, die Frau die ich so sehr geliebt habe und die Mutter meiner Tochter, so zu sehen.
Die Überforderung von ihr, schlug sich natürlich zu Hause auf mich nieder. Ich wurde ständig angemeckert, ich würde sie nicht genug unterstützen. Ich konnte garnicht soviel machen, wie ich ihr hätte helfen sollen.
Ich muss mir eingestehen, dass ich mich in Alk. gerettet habe. Das soll nicht heißen, dass ich mich sinnlos betrunken habe, aber ich habe fast täglich abends meinen Frust mit ein, zwei Flaschen B. runtergespült.

Zugespitzt hat sich dann alles vor Weihnachten 2019. Ich bin ein paar Tage lang täglich auf'm Sofa eingeschlafen.
Ich liebe eigentlich Weihnachten und habe mich auf schöne Feiertage gefreut. Pustekuchen. Heiligabend endete im Streit und verbrachte wieder die Nacht auf dem Sofa. In mir wuchs langsam aber sicher der Gedanke, dass nicht mehr alles so läuft, wie es früher war.
Es kam Sylvester und wir wollten mit Freunden feiern. doch plötzlich wurde Luise krank und mussten zu Hause bleiben. Unsere Freunde wollten leider auch nicht vorbeikommen und ich schlug vor, wir machen uns zu zweit einen schönen Abend. Es eskalierte wieder im Streit und sie ging ins Bett. Sylvester um neun! An unserem Tag, an dem wir vor 14 Jahren zusammen gekommen sind.
Ich blieb bis Mitternacht wach und ging vor die Tür um mir das Feuerwerk anzusehen. Unsere Nachbarn sahen mich und luden mich ein wenig rüber zu kommen.
Ich war dann ca. Eine Stunde oder so bei den Nachbarn ehe ich wieder nach Hause bin. Und schlief natürlich wieder auf dem Sofa. Am nächsten Tag war das Geschrei groß, dass ich noch bei den Nachbarn war . wieder Zoff. Ich schlief dann erstmal einige Nächte freiwillig auf der Couch, ehe sie mich darauf ansprach. Ich dachte, sie hätte es endlich kapiert, aber weit gefehlt.
Eine Woche lang habe ich mich neben sie ins Bett gelegt, jeden Abend versucht, mit ihr zu kuscheln und ihr näher zu kommen. nach exakt sieben Abfuhren in sieben Tagen, war für mich eigentlich klar, dass das nichts mehr wird. Wenn ich dann aber im Nachhinein höre, dass sie mich ja angeblich so sehr vermisst, passt das für mich null zusammen.
Ich suchte das ganze Internet nach Foren ab, versuchte raus zu bekommen, was nicht stimmt. Was ich machen soll. die Stimmung zu Hause wurde schlimmer und schlimmer.
Und dann kam Corona!
Es war Montag, der erste Lockdowntag an dem Spielplätze und die Tagesmutter geschlossen waren. Ich kam von der Arbeit nach Hause und die beiden waren im Garten.
Ich fragte, wie der erste Tag so war und sie seufzte mit entgegen, dass es furchtbar war und sie garnicht wisse, was sie mit Luise den ganzen Tag machen soll.
Ein Kumpel hatte mit vorher eine Schaukel vorbeigebracht. Ich sagte, dann kann ich eben schnell zum Baumarkt fahren und etwas Farbe und Beton holen. Dann kann sie zumindest schaukeln.
Es folgte der Satz, der mich in meinen Grundfesten erschüttert und sich eingebrannt hat. Sie sagte wortwörtlich: "Kümmer dich doch lieber mal um deine Tochter, die interessiert dich ja sonst auch nicht!"
Das war zuviel!
Ich bin wortlos rein gegangen, habe meine Sachen in die Ecke geworfen und habe geweint. Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, bin ich wieder nach draußen zu Luise und habe mit ihr gespielt. Zu ihr kein Wort.
Ich war so sauer, ich habe die ganze Woche nicht einen einzigen Ton zu ihr gesagt.
Und das erschütternde daran, sie hat es nicht interessiert. Von Reue oder ähnlichem überhaupt keine Spur.
Die ersten Worte wechselten wir wieder am Freitagabend. Nachdem ich unsere Tochter ins Bett gebracht habe, fragte sie mich lapidar, ob wir jetzt weiterhin nicht miteinander reden wollen.
Es platzte dann aus mir heraus und ich sagte ihr, das die Grenze bei mir jetzt erreicht ist! Entweder, sie wird wieder normal und nimmt sich zu Herzen, was ich ihr sage oder es ist für mich vorbei.
Und wiedereinmal interessierte es sie nicht. Ich sah es mir noch genau zwei Wochen lang mit an, ohne das auch nur die geringste Änderung eintrat, ehe ich ihr sagte, dass ich das nicht mehr so kann und mich trennen möchte.
Wie bereits erwähnt, dachte ich, ich könnte sie damit endgültig wach rütteln und die "normale" Welt zurückholen. Aber weit gefehlt. von Anderen hörte ich, wie sehr sie mich vermissen würde und darunter leide. nur mit gegenüber kam nicht der Hauch von Einsicht. Kein einziger Versuch, mir entgegen zu kommen oder sich wieder etwas zu ändern für mich! Nichts! Im Gegenteil! Es wurde eigentlich noch viel schlimmer.
Und eine vernünftige Freundin hätte alles versucht, dass nochmal zu reparieren. Fehlanzeige! Wie gesagt, es gab nicht einen Versuch, irgendwie etwas zu verändern und mich umzustimmen. Wir trafen uns noch einmal in einem Café zum Reden. Ich dachte wirklich, jetzt ändert sich was. Stattdessen bin ich nach einer Viertelstunde gegangen, weil sie nur Geld wollte.
Keine Ahnung, wo die Frau, die ich mal geheiratet habe hin ist, aber das war sie nicht mehr.
Vielleicht wird sie eines Tages verstehen, was sie mir angetan hat und in mir verloren hat. Ich trauere immer noch, was ich in ihr verloren habe. Und ich würde niemals sagen, dass ich keine Fehler gemacht habe. Aber es ging so einfach nicht mehr.

03.01.2021 10:32 • x 2 #1


Zweizelgänger

Zweizelgänger


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Hallo erstmal.

Irgendwie klingt das alles für mich nach dem klassischen Ziele erfüllen/erreichen und dann gibt's nichts mehr.
Anscheinend habt ihr euch vorher schon irgendwie entfernt, konntet das aber noch mit den Etappenzielen kompensieren.

Dass du dich nicht auf eine Paartherapie eingelassen hast, kann ich teilweise verstehen, da ich dieses "andere sagen 1:1 das gleiche und nur dann hat es einen Wert" kenne, aber es wäre doch trozdem vielleicht eine Möglichkeit gewesen.

Was jetzt tatsächlich zu dieser Veränderung geführt hat, kann dir vermutlich keiner sagen.
Ich vermute, dass irgendwas in ihr einfach unzufrieden und unglücklich ist.
Wenn ihr aber darüber nicht sprechen könnt, wird bzw ist das schwierig.

Insgesamt fiel mir aber auf, dass du offenbar versucht hast alles richtig zu machen und jetzt nicht verstehst was falsch war.
Naja, richtig kann eben keiner alles machen.

Klingt mir alles etwas komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint.

03.01.2021 10:59 • x 4 #2



Warum ich die Frau meines Lebens verlassen musste

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Ja_De


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Hallo erstmal.
Entweder habe ich es nicht richtig verstanden oder überlesen, aber ich verstehe nicht ganz, wieso sie dir sagt, dass sie dich liebt, es dir aber nicht zeigt und so abwertend zu dir ist/war.

Ich kann schon verstehen das du die Reissleine gezogen hast, ich hätte sowas auch nicht mit mir machen lassen.

Aber wenn von ihr rein gar nichts kam um dich zurückzugewinnen, kannst du dir eigentlich sicher sein, dass sie dich nicht mehr geliebt hat! So weh das auch tun mag, aber sie hat sich nicht mehr für dich interessiert! Ihre Freundinnen waren wichtiger wie du... das musst du akzeptieren. Tut mir leid.

03.01.2021 12:39 • x 1 #3


eyeswideshut


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Für mich klingt das, als sei sie unglaublich leer und unglücklich mit sich selbst. Irgendwas fehlt ihr und sie versucht dies durch äußeren Schein zu kompensieren. Sie merkt außerdem, dass auch das Erreichen aller bisherigen Ziele sie nicht glücklich gemacht hat und das frustriert sie, da sie sich "am Ende eines Weges" fühlt ohne weitere Perspektive. Ihr seid um die 40 herum beide? Dann würde das zu einer klassischen Midlife-Crisis passen. So sieht es für mich zumindest aus.

03.01.2021 12:56 • x 2 #4


Woelkeline


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Lieber Daniel,

das klingt wirklich ziemlich traurig und ja, auch ein bisschen nach "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen".

Natürlich wirst auch Du Deine Fehler haben, Dein größter scheint zu sein, dass Du mit dem zufrieden bist, was Du hast. Für mich keineswegs ein Fehler, aber Deine Frau wollte offenbar aufsteigen vom soliden Landleben, echten Freunden und einem glücklichen Familienleben in die "Bussi - Bussi Liga", in der alles unecht ist, nicht nur die Schminke im Gesicht, sondern auch jedes Lachen. Genauso unecht wir Instagram und Handyfilter.

Ich fürchte, das wirst Du erstmal nicht zurückholen, Du merkst ja selbst, dass Du nicht mehr an sie rankommst. Von daher war die Trennung richtig, damit Du nicht auch noch den Rest Deiner Selbstachtung verlierst.

Wo wohnst Du denn jetzt? Und kannst Du Deine Tochter sehen? Das wäre jetzt erstmal das Wichtigste, eine vernünftige Umgangsregelung zu finden.

Ob Deine Frau irgendwann erkennt, was sie verloren hat, weiß keiner. Aber wenn, dann solltest Du Dir gut überlegen, ob Du sie zurück möchtest.

Gibt es einen anderen Mann? Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass sie jetzt wirklich alleinerziehend auf eigenen Füßen stehen möchte?

03.01.2021 12:58 • x 3 #5


DanielD


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Danke, für eure Antworten.
Ich verstehe es halt einfach nicht....
Ich habe so wahnsinnig viel für sie getan, habe sie Samstags Sonntags ausschlafen lassen und mich um die kleine gekümmert, wenn sie früh wach war. Habe sie abends ins Bett gebracht, wenn sie bei ihr nicht einschlafen wollte.... hab ihr gekocht, manchmal stundenlang um ihr was besonderes zu bieten... Ich könnte stundenlang so weiter machen.
Und das ihr das dann alles so gleichgültig ist, kann ich nicht nachvollziehen....

03.01.2021 13:00 • #6


Ja_De


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Ich sehe es wie Woelkline.
Sie möchte lieber in ihre Scheinwelt eintauchen und sich hinter Schminke verstecken, anstatt das das bodenständige Leben mit dir zu leben.
Vielleicht wird sie irgendwann erkennen, dass sie auf die falschen Leute gehört hat. Vielleicht auch nicht.

03.01.2021 13:11 • x 1 #7


Elfe11


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Eine kilometerlange Beschreibung...
Tut mir leid, ich kann die "Vergehen" deiner Ehefrau nicht sehen!
Sie "Böse" schminkt sich, nutzt Facebook und Instagram wie jeder junge Mensch, kümmert sich um ihre Tochter und geht täglich in einem guten Job arbeiten. Was willst du? Das Einzige, Euer Se xleben ist eingeschlafen. Es wird ihr nicht mehr gefallen. Und wenn einem der Mann nicht mehr gut tut im Alltag, er nur noch vor dem Fernseher auf der Couch oder mit langweiligen Nachbarn abhängt, dann will Frau keine Nähe mehr!
Was macht Ihr denn an Ausflügen und Unternehmungen? Wie oft spielst Du mit Deiner Tochter und ziehst sie an oder machst ihr was zu Essen? Hilfst Du im Haushalt?
Ich finde die Idee einer Paartherapie sinnvoll.

03.01.2021 13:23 • x 1 #8


Frollo


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Du verstehst sie nicht mehr, findest sie nicht mehr schön, da wo sie sich hinentwickelt hat, willst du nicht sein. Ja, das ist leider bitter und allgemeiner Trennungsgrund Nr. 1. Da kannst du für sie machen und tun, was DU toll findest, soviel du willst. Es ist halt nur leider nicht mehr das, was SIE toll findet. Und ihr von daher egal.

03.01.2021 13:24 • x 2 #9


Gorch_Fock

Gorch_Fock


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Hey Daniel, sicherlich kein einfacher Weg für Dich. Hier haben sich über die Jahre einfach typische Beziehungsprobleme eingeschlichen, die dann eskaliert sind. Und 14 Jahre sind eine lange Zeit. Die normale romantische Liebe hat eine Halbwertszeit von ca. 4 Jahren. Da bist Du schon verdammt gut gefahren.
Und wie immer haben beide Seiten ihre Anteile am Scheitern. Du hast sie als nettes Dorfmädel kennengelernt. Mit den weiteren Entwicklungsschritten konntest Du bei ihr aber nicht mehr mithalten. Und ja, man liest hier ja öfter das gerade Freundinnen auf Frauen ziemlich negativen Einfluss haben können. Gerade wenn diese Frauen schon selbst Trennungen durchgemacht haben kann man zwischen den Zeilen schon oft eine "klammheimliche Freude" heraus lesen, wenn auch die Beziehung der "guten Freundin" dann ganz plötzlich scheitert. Oder es wird Öl ins Feuer gegossen - denn die andere soll halt auch keine schöne, heile Welt mehr haben.
Beim Lesen sieht man aber auch bei Dir typische Fehler, die oft durch Nichtwissen, aber auch durch Nachlässigkeit passiert sind. Wieso ziehst Du mal einfach so eine Bauphase von drei (!) Jahren durch und machst Dir dabei keine Gedanken, was das für eine Beziehung bedeutet? Bauphasen sind Beziehungskiller Nr. 1. Du bist jeden Tag auf die Baustelle? Ja, ich verstehe die ehrenvollen Gedanken dahinter. Für die Beziehung war das aber falsch. Und baulich nicht möglich? Wahrscheinlich wäre es möglich gewesen, wenn Du gerade nicht auf die Do-it-yourself Methode gesetzt hättest. Ja, spart alles Geld, alles ganz toll - und Papa hat da bestimmt auch ordentlich mitbestimmt wie "Euer" Haus auzusehen hat. Auch das wird oft übersehen. Wie bei ihren Freunden standest auch Du unter der Fuchtel - hast es aber wahrscheinlich nicht gemerkt. Schon der Einzug ins Elternhaus - wo sie gnädigerweise "nichts bezahlen musste" war schon der Anfang des Problems. Ihr hättet Euch selbst etwas aufbauen müssen und nicht immer nur die familiären Goodies mitnehmen sollen. Denn auch so entstehen Abhängigkeiten.
Dazu kommt Dein Alk-Konsum und das Abhängen auf der Couch. Auch das geht nicht in einer familären Situation. Ja, sicherlich alles schleichend, aber auch nicht in Ordnung. Und Frauen wollen auch keine nach B. stinkenden Männer im Bett.
Zitat:
Ich war so sauer, ich habe die ganze Woche nicht einen einzigen Ton zu ihr gesagt

Das ist ein Verhalten, welches man öfter bei Narzissten sieht, Daniel. Man nennt diese Art der psychischen Manipulation auch "silent treatment". Auch das hat in einer Beziehung nichts verloren.
Eine Ehetherapie oder ggf. Einzelsitzungen (wenn Du für sowas überhaupt die Bereitschaft hättest) wäre auch aus meiner Sicht sinnvoll. Das musst Du aber auch wollen.

03.01.2021 13:57 • x 9 #10


coraSu

coraSu


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.. ich sehe es leider ähnlich..
Ihr habt euch in verschiedene Richtungen entwickelt...

03.01.2021 14:03 • #11


Wollie

Wollie


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hola die Waldfee....was für eine Geschichte......lieber Daniel habe still mitgelesen und @gorch_fock...er hat sehr viele gute Gedanken und Wahrheiten geschrieben......habe selbst eine Bauphase durch und meine Ex wurde übelst von ihren Freundinnen bearbeitet bis sie ging weil "sie nicht glücklich" ist.......ich weiss nicht ob das Kind bei euch endgültig in den Brunnen gefallen ist aber um das Ruder umzureissen würde ich euch dringend auch eine Paarberatung empfehlen.

03.01.2021 14:04 • #12


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Sorry, aber jetzt ist doch mal Zeit für ein bisschen Klartext.

Zitat von DanielD:
Ich nutze das jetzt als eine Art Befreiungsaktion für meinen Kopf, um meinen Frust los zu werden und vielleicht weitere Antworten zu bekommen.

Aber geh mal nicht davon aus, dass Du von mir jetzt die Absolution kriegst oder auch Mitleid ...

Zitat von DanielD:
Mein Kopf sagt mir weiterhin, dass ich alles richtig gemacht habe, doch mein Herz ist mittlerweile Zwiegestalten. Es schmerzt irgendwie immer noch, aber ich kann mir nicht erklären wieso.

Dann versuch ich Dir mal zu erklären, warum das so sein könnte ...

Zitat von DanielD:
etwas dumm von mir, da ich mir durch die Androhung einer Trennung eigentlich erhoffte, dass sie sich wieder zu mir besinnt und um mich kämpft, das war aber leider ein Trugschluss.

Du wolltest Sie so richtig schön abwatschen und ihr Angst machen - das Spiel ging nicht auf, sie hat (wieder einmal) nicht so reagiert, wie Du es Dir vorgestellt hast. Da hat sich also zum x-ten Mal schon das gleiche Muster wiederholt.

Zitat von DanielD:
Sie arbeitete bei einem kleinen Dentallabor, hatte dort auch ihre Ausbildung gemacht. Sie war bodenständig und in der Feuerwehr in ihrem Dorf aktiv. Ein typisches Landmädchen halt, genau so, wie ich es immer wollte!

Warum wolltest Du denn genau so "ein typisches Landmädchen"? Warum betonst Du das so?
Anscheinend hat sie so noch ganz gut in Deine Vorstellung gepasst.

Zitat von DanielD:
Plötzlich rückte sie raus mit der Sprache, dass sie einen Anderen geküsst hätte. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich habe es bis heute nicht verstanden, wie und warum sie das tun konnte.

Und dieser Umstand wird dann weiter unten sogar noch als Fremdgehen tituliert ... Herrschaftszeiten.
Bisschen arg dramatisch - oder etwa nicht?

Zitat von DanielD:
Das kleine Dorfmädchen war mittlerweile aus der Feuerwehr ausgetreten, was einst alles so wichtig war, interessierte nicht mehr und es folgte die Verwandlung in eine knallharte Business-Lady!

Übersetzung: Sie hat langsam angefangen, ihren eigenen Kopf zu entwickeln und nicht mehr zu allem Ja und Amen gesagt, was ich ihr gesagt habe. Das geht in meiner Welt überhaupt nicht. Sie muss auf immer und ewig mein typisches Landmädchen aus dem Zahnlabor bleiben, dem ich dann ein Häuschen hinstelle und ein Kind mache.

Zitat von DanielD:
ch will damit ausdrücklich nicht Anna die Schuld geben! Im Gegenteil! Vielmehr kam und kommt es mir so vor, sie versucht Anna mehr und mehr zu kopieren. Sie ist anscheinend so perfekt oder vorbildhaft, dass sie mit allen Mitteln versucht, genau so zu sein. Der Schmink- und der Abnehm-Wahnsinn hielt schleichend Einzug bei uns.

Das Problem ist weniger, dass sie sich weiterentwickelt hat. Auch die Art und Weise, die vielleicht nicht die gesündeste gewesen ist, ist sekundär. Es geht hier vor allem drum, dass es Dich gekränkt hat, dass es längst schon nicht mehr so gelaufen ist, wie Du es Dir in Deinen kühnsten Träumen vorgestellt hat.

Zitat von DanielD:
Ich machte das alles für sie und versuchte, ihr jeden Wunsch umzusetzen. Manches war halt Baulich nicht möglich. Leider bekam ich das auch wieder vorgehalten, dass ich nur meine Ideen umsetzen würde.

Das Arme-Schwein-Spiel, wie es im Buch steht ...

Zitat von DanielD:
Mehr und mehr wurde auf ihre Freundinnen geschaut, alles was die machten, musste sie bzw. wir auch machen. Es musste gezeigt werden, dass wir auch viel unternehmen und so weiter und so weiter. Anstatt wie früher, den einfachen Spieleabend oder ähnliches, musste es jetzt etwas sein, das " vorzeigbar" war. Sie war sich plötzlich zu fein, mit unseren tollen und lieben Nachbarn auf dem Straßenfest zu feiern oder ähnliches. wo sie früher die erste war, die mitgemacht hat.
Es gab auch eigentlich nur noch die Themen zwischen uns:
-Was machen wir heute?
-Ich bin zu Dick!
-Ich muss mich noch fertig machen!

Und ob der bereits mehrfach bekundeten Kränkung, fängst du jetzt mit der unweigerlichen Kritik und Abwertung an.

Zitat von DanielD:
Zärtlichkeiten zwischen uns fanden auch nicht mehr statt. Jedesmal, wenn ich zu ihr kam, hatte sie keine Lust oder Kopfschmerzen oder ähnliches.

Und noch mehr Kränkung durch Entzug von Aufmerksamkeit, Anerkennung als Mann und Solidarität.

Zitat von DanielD:
Der größte Knackpunkt nach ihrem "Fremdgehen" war aber gefühlt der Jobwechsel, nachdem sie wieder arbeiten ging.

Ist die Moralkeule hier nicht bisschen zu dick aufgetragen?

Zitat von DanielD:
Wenn ich sie mittlerweile sehe, bin ich erschrocken, wie abgemagert und eingefallen sie aussieht. mit 10 cm Schminke im Gesicht. Es tut mir in der Seele weh, die Frau die ich so sehr geliebt habe und die Mutter meiner Tochter, so zu sehen.

Aber hauptsächlich warst Du gekränkt, weil sie nicht das gemacht hat, was Du gewollt hast, sondern ihr eigenes Ding gefahren hat. Merkt man recht deutlich wieder an der mehr oder weniger versteckten Kritik und Abwertung.

Zitat von DanielD:
Die Überforderung von ihr, schlug sich natürlich zu Hause auf mich nieder. Ich wurde ständig angemeckert, ich würde sie nicht genug unterstützen. Ich konnte garnicht soviel machen, wie ich ihr hätte helfen sollen.

Übersetzung: Ich konnte es nicht mehr ertragen, dass sie höher durch die Decke geschossen ist als ich.
Nochmal das Arme-Schwein-Spiel.

Zitat von DanielD:
Ich muss mir eingestehen, dass ich mich in Alk. gerettet habe. Das soll nicht heißen, dass ich mich sinnlos betrunken habe, aber ich habe fast täglich abends meinen Frust mit ein, zwei Flaschen B. runtergespült.

Ist ja auch viel einfacher, als sich mal zu fragen, ob und was man selbst evtl. falsch gemacht haben könnte.

Zitat von DanielD:
Es eskalierte wieder im Streit und sie ging ins Bett. Sylvester um neun! An unserem Tag, an dem wir vor 14 Jahren zusammen gekommen sind.

Unglaublich - wie konnte sie sich nur erdreisten, derart euren Ehrentag hinterhältigst zu torpedieren.

Zitat von DanielD:
Ich dachte, sie hätte es endlich kapiert, aber weit gefehlt.

Vielleicht hättest Du erstmal selber was kapieren sollen, mein Freund.

Zitat von DanielD:
Eine Woche lang habe ich mich neben sie ins Bett gelegt, jeden Abend versucht, mit ihr zu kuscheln und ihr näher zu kommen. nach exakt sieben Abfuhren in sieben Tagen, war für mich eigentlich klar, dass das nichts mehr wird.

Wie heroisch ... gleich sollten mir die Tränen kommen. Tun sie aber nicht und ich finde das nur noch erbärmlich.

Zitat von DanielD:
Es folgte der Satz, der mich in meinen Grundfesten erschüttert und sich eingebrannt hat. Sie sagte wortwörtlich: "Kümmer dich doch lieber mal um deine Tochter, die interessiert dich ja sonst auch nicht!"

Der nächste Tritt in die Weichteile: Neben der Ablehnung als Mann nun auch die Abwertung als Vater. - Das hast Du echt nicht verdient, nach allem, was Du doch getan hast.

Zitat von DanielD:
Ich war so sauer, ich habe die ganze Woche nicht einen einzigen Ton zu ihr gesagt.
Und das erschütternde daran, sie hat es nicht interessiert. Von Reue oder ähnlichem überhaupt keine Spur.

Genau - sowas muss erstmal kräftig abgewatscht werden, in dem Du sie ignorierst. Google mal silent treatment. Und dann erwartet Du auch noch, dass sie auf Knien in ihrem Business-Kostümchen angekrochen kommt und sich reumütigst bei Dir entschuldigt, wo Du ja nichts falsch gemacht hast? - Ist ja klar, dass die Kränkung noch größer wird, als genaus DAS nicht passiert.

Zitat von DanielD:
Entweder, sie wird wieder normal und nimmt sich zu Herzen, was ich ihr sage oder es ist für mich vorbei.

Super! Das ist der Satz, den man hier über den ganzen Käse hier setzen könnte. Darum gehts und um nichts anderes.
Du kommst nicht damit klar, dass es nicht mehr so läuft, wie Du es Dir einmal vorgestellt haste - das erträgst Du nicht.

Zitat von DanielD:
Ich sah es mir noch genau zwei Wochen lang mit an, ohne das auch nur die geringste Änderung eintrat, ehe ich ihr sagte, dass ich das nicht mehr so kann und mich trennen möchte.

Die zwei Wochen hättest Du ja auch nutzen können, um mal in Dich zu gehen und zu überlegen, wie Du ihr einen Schritt entgegen kommen könntest. Aber nein, suhlen im Selbstmitleid, tiefgekränkt, schmollen. Sehr erwachsen ...

Zitat von DanielD:
nur mit gegenüber kam nicht der Hauch von Einsicht. Kein einziger Versuch, mir entgegen zu kommen oder sich wieder etwas zu ändern für mich! Nichts! Im Gegenteil! Es wurde eigentlich noch viel schlimmer.

Alter, was zum Henker erwartest Du da eigentlich in Deiner Verblendung?

Zitat von DanielD:
Und eine vernünftige Freundin hätte alles versucht, dass nochmal zu reparieren. Fehlanzeige!

Sieh es doch einfach mal ein, dass es eben nicht so läuft, wie Du es Dir in Deiner egozentrischen kleinen Welt vorstellst.

Zitat von DanielD:
Keine Ahnung, wo die Frau, die ich mal geheiratet habe hin ist, aber das war sie nicht mehr.

Sowas passiert - das wichtige ist aber, wie man/n damit umgeht. Und in dem Punkt musst Du Dir leider diese Rückmeldung mal gefallen lassen, egal ob es Dir gefällt oder nicht.

Zitat von DanielD:
Vielleicht wird sie eines Tages verstehen, was sie mir angetan hat und in mir verloren hat.

Der logische Abschluss dieser unsäglichen Geschichte!
Vielleicht solltest Du lieber mal drüber nachdenken, was Du ihr angetan hast?
Und dass sie vielleicht froh sein könnte, endlich aus dieser Welt rauszukommen, in der sie sich von Deinen Erwartungen quasi erdrückt gefühlt hat? Das würde nämlich wesentlich besser zu ihrem abschließenden Verhalten passen als Dein empörtes Unverständnis.

03.01.2021 14:23 • x 12 #13


LoveForFuture

LoveForFuture


1329
1992
Zitat von jaqen_h_ghar:
Google mal silent treatment.

Absolut, danke für dein Tacheles!
Und Schweigebehandlung ist das Grausamste, was einem widerfahren kann..

03.01.2021 14:29 • x 7 #14


Ja_De


3
7
Also das kann ich alles nur bedingt teilen. Klar haben beide Fehler gemacht, aber jetzt so draufhauen finde ich auch nicht richtig!
Ihr Mann tut alles mögliche für sie und sie weiß es nicht zu schätzen. Und hat anscheinend Komplexe mit sich selbst.
Warum sollte sie sich sonst so aufbrezeln anstatt auf ihren Mann zu hören, der ihr sagt, dass sie verehrt.

Ich glaube eher, dass die Freundinnen da ihre Finger im Spiel haben. Ich habe auch so welche, die einem immer wieder weiß machen wollen, man sollte sich auf ihren Rat verlassen, anstatt instinktiv das andere zu machen.
Es hört sich für mich auf jeden Fall danach an, dass da so Sätze kamen wie: Lass den mal, der beruhigt sich wieder und kommt wieder zu dir angekrochen.
Oder:
Lass den erstmal zappeln, der wird schon wieder weich

03.01.2021 16:33 • x 5 #15



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