Hier-und-jetzt
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Wertschätzung und Respekt, das sind die wesentlichen Punkte. Deshalb verletzt es so. Wir müssen uns beides selbst geben, und wir erleben in diesen "Beziehungen" das Gegenteil. Er will dich so sehr, dass es ihn schmerzt, und das wiederum schmerzt dich, weil du genau weisst, was dahinter steht und das ist auf keinen Fall das, was du unter gesunder, respektvoller Beziehung verstehst und was du mit ihm gerne hättest, wozu er aber nicht fähig ist. Wozu du dir zu Recht zu schade bist!
Was ich jetzt von mir schreibe kannst du vielleicht auf dich übertragen: Wieso schreibt die Flitzpiepe es nicht anders und fühlt sich nur "geehrt"? Weil es so ist. Ausnahmsweise ehrlich, und das nicht mal mit Absicht. Denn es ging/geht nur um ihn, sein Ego, das Bestätigung braucht. Die habe ich ihm lange Zeit gegeben. Deine Alternativen zu "geehrt" sind genau die, die ich auch gern gehabt hätte (es hat schon noch kurz weh getan), die aber nicht ihm entsprechen. Weil er mich nicht wertschätzt als Mensch, als Frau, als Partnerin. Weil es nicht um meine Person ging trotz aller "Liebesbekundungen". Es schmeichelt dem (als minderwertig empfundenen) Ego, wenn man so innig und aufrichtig geliebt wird, wenn da eine ist, die alles tut für die "große Liebe" und diese nicht nur für eine Illusion hält. All das ändert leider nichts daran, dass er nicht leben kann, wonach er sich sehnt, selbst wenn er es greifbar vor Augen hat kann er nicht zugreifen, um das so auszudrücken. Aber loslassen wollte er auf keinen Fall, für sein Ego. Für mich ist das krank, und er sagte es selbst. Aber das ändert nichts.
Warum war ich so besonders "wertvoll" im Vergleich zu sonstigen Bestätigungen? Weil er durchaus gespürt hat, dass ich ihm offen, echt und mit Liebe gegenüberstand, beständig und langfristig Bestätigung versprechend, für ihn ohne allzuviel Mühe. Schau dir mal an, was du über die Frauenbekanntschaften deiner Flitzpiepe geschrieben hast. Und was er zu dir sagte in puncto Beständigkeit. Im übrigen verstehe dich sehr gut, und nein, man muss nicht alles tolerieren und cool bleiben, was soll daran spießig sein.
Wir hatten mal nach längerer Funkstille ein nutzloses Gespräch, in dem er zu mir sagte: Ich will ehrlich (!) sein, es gab einige Versuche mit anderen Frauen, aber es ging einfach nicht. Lassen wir mal dahingestellt, was genau nicht "ging" und was die "Versuche" beinhalteten - ich war ziemlich geschockt, von seiner Seite aus sollte es ein Kompliment für mich sein, wie sich aus dem Kontext ergab. Verstehst du, was ich meine? Wo die Unterschiede sind, ist offenkundig. Versuche mit anderen Männern lagen mir so fern wie kaum was andres, obwohl ab und an potentielle Versuchskaninchen in meiner Nähe herumhoppelten. Nee. Ich brauche es nicht, im Gegensatz zu ihm.-
Ja, ich verstehe, dass du nicht immer "bei dir" bleiben kannst und willst. Wir wissen, was man alles können sollte, wie es sein sollte, stimmt alles, aber es geht nicht auf Kommando. Es ist ein Prozess, und unser Ziel für 2015 und weiterhin ist klar. Das ist schon mal was. Es gibt verschiedene Wege, den passenden müssen wir selbst finden und ihn gehen. Hauptsache wir kommen an, da bin ich sicher.
Und wie kommt man zum Abschluss, mit diesem "Wasauchimmereswar", wenn es einen nicht schlagartig und nachhaltig erleuchtet, nicht nur mit den Aussen-Augen? Ich musste ausprobieren, mich vortasten und kann noch nicht mit Sicherheit sagen, dass ich jetzt alles wirklich restlos geschafft habe. Ich hoffe es allerdings sehr! Es kommt auf die Gesamtsituation an und darauf, womit man sich am Besten fühlt. Wenn Dialog nicht geht, wie dann? Aufschreiben und nicht abschicken hilft oft, aber ab und an will man doch wieder was dahin loswerden wo es hingehört, ob das jetzt was bringt ist eine andere Sache.
Vielleicht solltest du ihm wirklich schreiben, dass du dich nicht geehrt fühlst, und alles, was du ihm noch sagen willst. Und es abschicken. Wenn es sich gut anfühlt für dich und dann der Abschluss ist oder sein kann! Überlegs dir. Es sollte aber keine Möglichkeit zur "Antwort" für ihn geben, du weisst. Und wichtig: man darf im Herz keinerlei noch so klitzekleine Hoffnung mehr haben
. Das ist sowas von vertrackt bisweilen.
Ja, es war auf gewisse Art bitter, wie die ganze Story, das spürst du richtig, dieser Epilog musste sein wie dieses Gespräch um "nichts", es ist eben individuell. Klar kann man sagen, ich war dann nicht bei mir selbst, hab ich nicht mehr nötig, wie doof benimmt die sich, aber egal: ich musste es machen, es war mir spontan eingefallen, doch ich habe es nicht unüberlegt abgeschickt. Und lächeln musste ich zudem, aber das war gut. Es war kurz, den Rest hatten wir bereits früher zur Genüge schriftlich abgehandelt. So richtig sagen kann ich nicht, warum früheres, was ich in derselben Absicht geschrieben habe, zwar zu Funkstille, aber nicht restlos für mich zum Abschluss führte. Vielleicht wars noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Liebe Grüße

liebe Grüße! Wie ist es dir ergangen ?

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