Chiara
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ich wünsche dir auch viel Kraft fürs Durchhalten und Grenzen setzen.
Du kennst (vom Kopf her!) genau die Knöpfe, die die anderen bei dir drücken, um dich wieder "weich" zu kriegen. Trotzdem wird das "Knopf-Drücken" womöglich noch eine Zeitlang funktionieren und die entsprechenden Emotionen können hochkommen (und dir bestimmte Reaktionen nahelegen). Aber mit der Zeit wirst du selbst bestimmen können, wer welche Knöpfe drücken darf und was sie auslösen.
Zitat:Setze ich Grenzen oder stelle gar Ansprüche, wendet Mann sich entrüstet ab.
Ja, das kenne ich auch bestens. Und ich übe mich jetzt darin, dass mir die Entrüstung und das Abwenden egal sind und ich dennoch bei dem bleiben, was ich entschieden habe.
Interessanter Tipp deiner Therapeutin, dass du lieber weniger erklären und mehr schweigen solltest. Es ist seltsam, denn man denkt doch, dass für Beziehungen zwischen Menschen Offenheit ganz wichtig ist! Aber natürlich... man macht sich dadurch auch viel verletzbarer und in manchen Beziehungen ist es eher ratsam, auf sich selbst zu achten und sich zu schützen.
Nur zur Spardose noch eine Anmerkung... ach herrjeh, in meiner Kindheit kam auch alles in die Spardose und dann auf die Bank. Schön, wenn man im Sparbuch dann die Zahlen beobachten konnte, die immer größer wurden. Aber: Ich hätte mir oft von dem Geld lieber eine kleine Packung Lego oder Ministeck oder so was gekauft. Oder ein neues Buch. Mir geht das Sparen jetzt noch nach... ich tue mich immer noch schwer damit, mir spontan mal etwas zu kaufen, um mir eine Freude zu machen oder mir eine Geldausgabe in der Freizeit (Essen gehen, Ausflugsfahrt, Eintritt etc.) zu gönnen. Denke mir dann immer: Ach was, muss doch nicht sein... das Geld kannst du besser sparen... (in der jetzigen finanzkrisen-geschüttelten Zeit ja nicht unbedingt die grandioseste Idee...)
Jaaa, man kann von Kindheit an ganz unterschiedliche Erfahrungen mit Geld und materiellem Besitz machen. Aber dies nur als ganz kleine Zwischenbemerkung.
Liebe Grüße
Chiara