Zitat von Arnika: Das ändert aber nix daran, dass negative Erfahrungen von sich oder anderen Menschen prägen können
Stimmt schon, aber ich sehe es auch wie Wurstmopped:
Zitat von Wurstmopped: Wenn ich da ungerecht behandelt werde nur weil meine Partnerin hier schlechte Erfahrungen gemacht hatte, soll sie bitte reflektieren und daran arbeiten.
Alles andere ist doch eigentlich nur eine feige Ausrede.
Es stimmt, dass Erfahrungen Menschen prägen. Aber es kommt doch drauf an was ich daraus ziehe und mich auch selbst hinterfrage. Wie konnte ich dort hinkommen diese Erfahrungen machen zu müssen?
Der andere, den ich hier aber einfach meine völlig unbegründeten Ängste über den Kopf stülpe kann jedenfalls am aller wenigsten dafür und am Ende ist es einfach unfair und unreif.
Konkretes Beispiel:
Meine Ex meinte, dass mein Vorgänger sich nach der Trennung komisch verhalten hätte.
Dann kam es bei uns zur Trennung und sie ist völlig eskaliert. Wie schon geschrieben drohte sie mir mit Polizei und Anwalt nur weil ich per Brief Geld von ihr einforderte das sie mir schuldet und ich gerne wie vorher vereinbart meine Möbel haben möchte.
Mag ja sein, dass sie da was getriggert hat und sie deshalb so reagierte - aber das Ende vom Lied war, dass ich bis heute mein Geld nicht mehr gesehen habe genau wie meine Möbel.
Heute ist es mir egal, weil es den Ärger nicht wert ist.
Dennoch war es völlig unverhältnismäßig und ganz nebenbei hat sie so viel mehr beschädigt (zB haben sich dritte von ihr deshalb abgewandt usw.).
Heißt: Trennungen sind Extremsituationen, ja. Aber das ist keine Ausrede sich völlig daneben zu benehmen. Man darf sich auch Mal selbst hinterfragen und kurz innehalten.