Zitat von TraurigeSeele:Ich habe einfach das Gefühl, irgendwann die Welt zu verlassen, mit all den großen Verlusten und den schlechten Erfahrungen.
Ich glaube das ist der schlimmste Tod, schlimmer als Suizid.
Meine Mutter musste scheinbar auch so sterben. Sie war bereit, aber ihr fehlte eine Aussprache mit mir, wo sie sich hätte erklären können. Missverständnisse und Unwissenheit haben es ihr verwehrt. Und so musste sie auch so traurig sterben.
Meiner Schwester sagte sie, sie habe keine Angst vor dem Tod, aber sie hatte Angst davor ohne dieser Aussprache zu gehen.
Mist, verdammt, bin schon wieder total am Flennen. Überall wo ich auftauche, passiert Unheil und Ärger.
Es macht es einem da nicht leicht, die Zukunft mit Positivem zu begegnen.
da ist einiges an Trauer und Schmerz in dir.. und klar so Erfahrungen machen es nicht besser..
bis zum Zeitpunkt der Trennung.. wie's lief und von einem Moment auf den anderen alles verschwand wie
mit einem Federstreich was 14 Jahre mein Leben war..
und einiges andere was ich jetzt hier nicht ausbreiten will.. was das Leben nicht einfach macht..
und trotzdem.. genau an dem Punkt bin ich aufgewacht..
das Selbstmitleid in die hinterste Ecke gepackt und mein Leben in die Hand genommen..
ja oft mit Ächzen.. aber zunehmend kamen schöne Momente.. due Wahrnehmung war geschärft..
sehen was da ist.. schätzen was man hat..
gibt Momente da bin ich einfach nur froh und dankbar für ein warmes Zuhause..
frage mich nicht mehr wieso warum.. nehm's an wie's ist..
war aber ein langer.. harter Weg..
und nicht immer ist es gut..
aber ich kenne die Strategien.. nach jeder Enttäuschung.. kleinen oder größeren schüttel ich
mir den Staub ab und geh weiter.. suche und finde die schönen Momente..
manchmal braucht es einen Blick von Außen wenn der eigene zu sehr verstellt ist..
ich konnte das annehmen und daraus Gewinn schöpfen..
jetzt bist du traurig..
das ist nicht schön..
dafür drück ich dich..
aber verweile nicht zulang darin..
um's mit Obama zu sagen.. ja ich weiß der hat nicht alles richtig gemacht.. aber
der Satz.. oder ist er von jemand anderen..
frag nicht was die Welt für dich machen kann.. frag was du für die Welt tun kannst..
ohne Erwartung.. sich selbst dem Leben schenken.. so wie's ist..
aber manchmal ist die Wut größer.. die Verletztheit des Selbst..
da bleibt man dann womöglich stecken..
aber es gibt immer einen Weg..
ob man das sehen kann liegt viel daran ob man's zulassen will und kann..
wenn nicht dann ab zum Arzt/Therapeuten..
denn das ist dann Verantwortung.. für das eigene und das Anderer die
auf welche Art auch immer mitbetroffen sein können..
und nicht zuletzt für sich selbst.. denn das Leben ist ein Geschenk und
wir dürfen und sollen uns freuen.