Emma75
Gast
Zitat von NichtLustig:Das kann man nun wirklich nicht mit der Angst vor Tod und Verderben gleichsetzen.
Doch! Bei mir ist das so. Ich bin total risikofreudig, nehme jede Herausforderung an. Kein Berg zu hoch, kein Wasser zu wellig. Nachts alleine im Wald oder in einer unbekannten Höhle - alles gut. Aber Liebe? Oh Gott oh Gott, da werde ich zum Schisser vor dem Herrn. Ich kann das schon fast mit Todesangst vergleichen - *beep* Panik! Aber halt jahrelange Erfahrung. Die beiden einzigen Male wo ich so richtig verliebt war, endeten mit unendlicher seelischer Qual, die im Vergleich zur kurzen Hochphase, einfach zu viel war. @Kaetzchen hat das wirklich passend mit einem Dro. verglichen. Hatte ich auch nur ein mal und nie wieder. Dachte ich sei unwiderstehlich, bildete mir ein fließend Englisch sprechen, wie eine Göttin tanzen und wunderbar singen zu können. Im Nachhinein einfach nur unendlich peinlich. Über den Kater am nächsten Tag will ich gar nicht erst anfangen - Hölle! Das ist über 20 Jahre her und alle Anwesenden waren sich einig, dass diese Performance nicht wiederholt werden sollte. Zu Recht!
Wahrscheinlich bin ich emotional inkontinent und kann mich nur durch Vermeidung vor diesem Überlauf an Emotionen schützen - wahrscheinlich verschrecke ich damit sogar mein Gegenüber. Verliebt bin ich nicht mehr ich selbst und drehe völlig am Rad. Wie eine Ratte auf MDMA. Ekelhaft!
Mir geht es gaaaaaanz genauso! Ich fand das einfach nur grauenhaft. Mein erstes Mal war allerdings erst mit knapp über 40, und daran anschließend auch direkt mein erster Liebeskummer im Leben. Und beides brauch ich nicht noch mal, danke. Einmal im Leben muss das reichen