@NichtLustig
Ich finde das auch super spannend mit deinem Buch. Und da ich jetzt dank @Felix30 den Unterschied zwischen Troll.en und Gnomen kenne und jetzt auch weiß, was Schurken so alles auf dem Kasten haben (an dieser Stelle Danke @Felix30

) und davon ausgehe, dass die mitunter auch in deinem Roman drin vorkommen, bin ich mit Hintergrundinformationen gerüstet.

@Arjuni
Der Suizid der ehemaligen Spielkameradin deiner Söhne tut mir sehr leid. Verstehe das sehr, dass dich das so nachdenklich stimmt. Drücker an dich. Einen extra sozusagen.
Zu deinen Fragen:
Trennungskompetenz wird jetzt auch nicht mein neues Lieblingswort, aber ich weiß, was damit gemeint ist, denke ich.
Bei mir ist es so, dass ich mich gut trennen kann von Gegenständen und mich zum Beispiel auch gut in neue Lebenssituationen einfinden kann.
Was mir jedoch sehr, sehr schwer fällt und immer schon gefallen ist, ist der Gedanke hier weg zu ziehen. Ich bin sehr verbunden, mit bestimmten Orten und obwohl mir bewusst ist, dass diese Verbundenheit bleibt, auch wenn ich woanders lebe, tue ich mich da sehr schwer.
Trennen von Menschen, die mir nicht gut tun, kann ich mich gut. Ich bin da auch sehr konsequent, finde ich.
Die einzige Ausnahme bildet mein Mann, aus dem einfachen Grund, weil er auch der Vater meiner Kinder ist. Wir haben uns gegenseitig schon sehr weh getan, ohne dass einer von uns denkt, der andere ist eine Niete.
Er ist der einzige, der mich auch mal nicht liebevoll behandelt hat und dem ich das verziehen habe. Aber trotzdem habe ich Konsequenzen gezogen.
Und ich glaube, dass ist für mich das wichtige. Wenn ich verletzt werde, wenn Grenzen überschritten, erwarte ich, dass mein Gegenüber das sieht und das dann auch versteht. Dann bin ich überhaupt nicht nachtragend und die Sache ist vom Tisch.
Und ich habe auch keine Angst vor Trennungen, weil ich weiß, mir geht es dann vielleicht schlecht und ich bin sehr traurig, aber ich habe auch so viel Vertrauen in mich selbst, dass ich mich davon auch gut berappen kann.