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Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

GreenTara
@Tatiana
Zitat von Tatiana:
aber da war es eben mein Wunsch

Dein Wunsch, trotz Überforderung. Ich meine, er hat ja schon eine dominante Mutter ....

#256


T
Zitat von alleswirdbesser:
Und bis dahin harrt man aus und ändert nichts?

Warum so bissig? Wie gesagt, ich zieh mir den Schuh an: Ich hätte nicht nur diskutieren sollen und es dann als Okay, weiter gehts abstempeln sollen. Ich hatte keine Energie und ich habe den Ernst nicht gesehen ,weil er mir den auch nicht suggeriert hat

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A


Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

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M
Zitat von Tatiana:
UPDATE: Er hat eben angerufen! Puuuuuuuuuuuhhhh! Ein gutes Telefonat. Auf einmal war er wieder er. Wir hatten wieder Kontakt. Und es ist wieder teilweise ne krasse 180 Wende, nur auf die Trennung pocht er weiterhin. Ich les erstmal die letzten Kommentare und beschreibe gleich mehr

Ich würde nicht versuchen, ihn von der Trennung abzuhalten.
Schau, ich denke er sieht Dich aktuell als seine Mami, von der er sich nicht abgrenzen konnte und der
er jetzt um jeden Preis zeigen muss, dass er autonom ist. So wie in allen seinen kurzen Beziehungen vorher (!) Lass ihn laufen.

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T
@unbel-leberwurst Ja, aber ein Gemeinschaftskonto für die gemeinsamen Ausgaben

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M
Zitat von GreenTara:
@Tatiana Dein Wunsch, trotz Überforderung. Ich meine, er hat ja schon eine dominante Mutter ....

Ein Wunsch kann niemals dominant sein.
Einen Wunsch zu äussern ist Ausdruck von Vertrauen und emotionaler Verbindung.
Ganz besonders ein Wunsch nach einem Kind. Manche sollen das gar als Kompliment auffassen
Hätte sie ihn nicht geäussert, würde man ihr jetzt vorwerfen: selbst schuld, Du hättest
ja den Mund aufmachen und sagen können, was Du Dir wünschst.

Dominant wäre ein Befehl oder emotionale Erpressung (wenn Du nicht, dann....).

Die TE ist nicht schuld, dass er hier offensichtlich nicht differenzieren kann und keine
Grautöne sieht. Ich denke sie ist halt seine Projektionsfläche für sein Mutter Thema,
was er bis jetzt zu bequem was anzuschauen und zu lösen.

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T
Zitat von Arnika:
Ich halte das weniger für feindselig, sondern für eine etwas überstürzte Flucht, um sich selbst zu retten. Was auch nicht das ungesündeste Verhalten ist. Burnout kommt ja ziemlich schlagartig um die Ecke. Da wurschtelt man lange herum, und plötzlich kippt der Schalter. Vermutlich hat er erkannt, dass der ...

Hilft mir noch mal mehr, zu verstehen, WIE detailliert das ganz ist. Ein Atemgeräusch ist zu viel.....ja, so ist das bei ihm eventuell auch, glaube ich. Kommunizieren kann er es aber dann auch nicht

#261


GreenTara
@merretich
Zitat von merretich:
Manche sollen das gar als Kompliment auffassen

Hat er aber nicht:
Zitat von Tatiana:
und er wisse nicht, wie wir das lösen. Ich Bist du in dieser Beziehung oder NICHT? Er: Ich bin in.


Und das kann er durchaus als Druck gesehen haben.
Zitat von merretich:
Dominant wäre ein Befehl oder emotionale Erpressung (wenn Du nicht, dann....


Sonst wäre er ja wohl nicht weg.

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M
Zitat von alleswirdbesser:
Mein Ex hat kurz vor der Trennung Dinge getan, die in den 18 Jahren davor kein Thema waren. Es kam mir im Nachhinein so vor, als wollte er sich noch mehr binden, um nicht zu gehen. Kontovollmachten, Versicherungen, teuere Anschaffungen. Letztendlich hat er eine Woche nach dem Urlaub die Trennung ausgesprochen, ein ...

Das muss furchtbar sein!
Ich denke es ist das Ergebnis, wenn Männer/Frauen nie gelernt haben, ihre Gefühle, Grenzen und
Wünsche rechtzeitig angemessen zu kommunizieren...

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M
Zitat von GreenTara:
@merretich Hat er aber nicht: Und das kann er durchaus als Druck gesehen haben. Sonst wäre er ja wohl nicht weg.

Tatsächlich wissen wir das nicht.
Aber sie hat nicht mit Trennung gedroht, oder?
Vielmehr hat er an der Stelle schon gesagt, dass sie das Kind, wenn ich es richtig verstehe,
von einem anderen bekommen soll.
An der Stelle wäre ich als Frau ausgestiegen. Und zwar ziemlich konsequent.

Denn das ist abwertend und aggressiv. Ich teile nicht das Bild der TE, dass er ein lieber, netter,
repektvoller Mann ist zugrunde legend dessen was sie beschreibt.

Ich glaube es ist ein Mann, der sich nicht freundlich und sachlich rechtzeitig abgrenzen kann und daher die
Beziehung zum Schlachtfeld macht oder wegrennt, wenn er sich getriggert fühlt.
Einerseits will er eine Mami, die ihn entlastet, Geld verdient, ihn vom dem Kind schont.
Andererseits erlebt er ihren Wunsch nach Familie als dominant und überfordernd.
Darf er auch. Aber das kann man ausdrücken ohne den anderen mit Kleinkind an Weihnachten aus der
Wohnung und Ehe schmeissen zu wollen.
Und dazu braucht es keine Diagnose. ich erinnere daran, dass er in dem Alter nie länger als ein Jahr (!) in Beziehung war. Für seine Verhältnisse hat er echt lange durchgehalten.

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T
Zitat von merretich:
Ein Wunsch kann niemals dominant sein. Einen Wunsch zu äussern ist Ausdruck von Vertrauen und emotionaler Verbindung. Ganz besonders ein Wunsch nach einem Kind. Manche sollen das gar als Kompliment auffassen Hätte sie ihn nicht geäussert, würde man ihr jetzt vorwerfen: selbst schuld, Du ...

Danke. Ich habe einen Wunsch geäußert, weil es für mich gut lief.
Dass es für ihn nicht gut lief, hat er mir erst jetzt richtig gezeigt und jetzt sehe ich das Ganze daher auch anders.Davor, ja, hat er angesprochen, dass ihn Dinge nerven er gestresst ist, aber auf sehr niedrigem Niveau. Es war nicht so, dass ich gesehen habe Oh Gott, er ist super überfordert und ich habe trotzdem auf meine Bedürfnisse gepocht! Ich hab auch nicht gesagt Kind oder ....

#265


alleswirdbesser
Zitat von merretich:
Das muss furchtbar sein! Ich denke es ist das Ergebnis, wenn Männer/Frauen nie gelernt haben, ihre Gefühle, Grenzen und Wünsche rechtzeitig ...

Und er hat tatsächlich nie kommuniziert, was uns als Paar betrifft. Solche Gespräche wie bei der TE gab es nie. Deshalb schreibe ich hier das, was ich schreibe. Denn wenn die Trennung ausgesprochen ist, ist es meistens zu spät. Und eine Trennung anzudrohen finde ich auch nicht wirklich richtig. Bereits die Gespräche sollten dazu führen, dass man die Dinge nicht nur überdenkt, sondern aktiv etwas verändert. Und wäre ich schon mit unsrer einjährigen überfordert, hätte ich keinen Gedanken an ein weiteres Kind verschwendet, ob er wollte oder nicht. Heute weiß er übrigens gar nicht mehr, dass es sein Wunsch war.

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GreenTara
@merretich
Ich denke, er hat wohl schon frühzeitig seine Bedürfnisse und Grenzen genannt. Die TE hat ja selbst geschrieben, dass sie dem keine Beachtung geschenkt hat, weil er nicht deutlich genug wurde.
Ich vermute, dass die Kommunikation von beiden Seiten nicht so toll waren. Oder, dass halt keine Lösung gefunden wurde. Mir geht es auch nicht darum, ihn zu verteidigen. Vielleicht rüttelt es ja jetzt beide auf.

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M
Zitat von GreenTara:
@merretich Hat er aber nicht: Und das kann er durchaus als Druck gesehen haben. Sonst wäre er ja wohl nicht weg.

Er ist bisher bei jeder Frau weggerannt nach kurzer Zeit...
Den Schuh würde ich mir als TE daher nicht anziehen...

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Gast555
Zitat von alleswirdbesser:
Mein Ex hat kurz vor der Trennung Dinge getan, die in den 18 Jahren davor kein Thema waren. Es kam mir im Nachhinein so vor, als wollte er sich noch mehr binden, um nicht zu gehen. Kontovollmachten, Versicherungen, teuere Anschaffungen. Letztendlich hat er eine Woche nach dem Urlaub die Trennung ausgesprochen, ein ...

Puh....wie schlimm...

#269


M
Zitat von alleswirdbesser:
Und er hat tatsächlich nie kommuniziert, was uns als Paar betrifft. Solche Gespräche wie bei der TE gab es nie. Deshalb schreibe ich hier das, was ich schreibe. Denn wenn die Trennung ausgesprochen ist, ist es meistens zu spät. Und eine Trennung anzudrohen finde ich auch nicht wirklich richtig. Bereits die ...

ich frage mich halt, ob es soviel Spielraum gibt, wenn ein so kleines Kind da ist, sofort alles zu
ändern...wie gesagt habe ich selber keine Kinder. Aber die TE schreibt selbst, dass die Abends
die Augen kaum noch offen halten konnte...da finde ich kann der Mann dann schonmal auch
Rücksicht nehmen und sehen, was sie leistet, um die Familie zusammenzuhalten und eine gute
Mutter für sein (!) Kind zu sein. Wo wir wieder beim Thema Empathie wären
Drehen wir es um: ist in solcher Situation sein Wunsch nach dauernd Sex nicht ein bisschen dominant?!?
Aber bitte ohne die Verantwortung, dass aus diesem Sex auch ein Kind entstehen möge!
Er zwingt ihr da doch was auf, was sie gerade nicht kann oder will, oder?!?

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