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Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

Seteca
Zitat von Timeconsumption:
Mag sein, aber Beziehungsarbeit wäre imho hier eher ein „ich akzeptiere seine Art der Kommunikation“, statt sich immer wieder darüber ...

Das stimmt. Nur diese Art lernt tatiana gerade erst kennen. Das sie noch ein wenig hofft, dass ihr Mann sich besinnt und wie zuvor auf Augenhöhe mit ihr ins Gespräch geht um finale gemeinsame Entscheidungen zu fällen, das kann ich so gut nachvollziehen. Die Chance, daran gemeinsam zu arbeiten, um eine Trennung zu vermeiden, diese wurde ihr ja nicht gegeben.

Bitte denke nur daran, dass du dich nicht selbst in der Hoffnung verlierst! Liebe ist nicht immer einfach und sie kann so verdammt weh tun 💔

x 4 #1126


A
Ich bin gedanklich immer noch beim Beitrag von @Blindfisch in # 1104.

Die dortig aufgezeigten Widersprüche hab ich für mich, nachdem was hier geschrieben wurde, auch noch nicht aufklären können.

x 2 #1127


A


Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

x 3


aequum
Hallo @Tatiana
Wie geht es dir aktuell. Ein Update wäre schön.

x 1 #1128


T
Hallo ihr Lieben,

hier das Update-

seit Februar ist so viel passiert. Mein Mann und ich waren ja noch mitten im "Nesting" (2 Wohnungen geteilt, immer nur einer blieb in unserer Wohnung mit unserer kleinen Tochter) und hatten uns gerade geeinigt, das ca 3 Monate so weiterlaufen zu lassen. Einen Tag später wollte er reden und das Gespräch war schlimm. Er war eiskalt, ekelig zu mir, nicht er selbst. Es stellte sich heraus: Er hatte eigentlich schon hinter meinem Rücken eine Wohnungsbesichtigung gemacht, die ihm wohl kurz NACH unserem Telefonat angeboten wurde. D.h. mir versicherte er am Telefon Sicherheit, wir machen das Model 3 Monate so weiter, guckte aber hinter den Kulissen schon längste nach eigenen Wohnungen. Im Gespräch brach vor ihm total zusammen, weinte, schluchzte, als er sagte, er möchte sich jetzt doch nach eigener Wohnung umgucken. Er saß eiskalt schweigend daneben und meinte irgendwann, es sei jetzt zu spät (23 Uhr?) um groß weiter in Details zu gehen. Er hatte die Uhr im Blick! Es war so ein krasser Moment und für ihn war die Zeit wichtig. Hat ja Schlafpanik und am nächsten Tag war Arbeit! Ich war völlig sprachlos und geschockt von seiner Kälte. Mein Mann war wesensfremd.

Kurz darauf hatte er eine Wohnung- auch da wurde ich einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine schlimme Welle von viel Druck und Organisation von ihm folgte. Anwälte wurden um Rat gebeten, Besitz aufgeteilt, Dinge mussten VORGESTERN unterschrieben und erledigt werden, laut ihm. Zwischendurch ganz schlimme Momente wo meine Kleine und ich ihn zB spontan/unplanmäig beim Spazieren getroffen hatten und sie ihn in eine Hand, und mich in die andere nahm. Nach dem Motto "super, Mama und Papa zusammen!". Er kam daher mit zu uns statt ins Gym zu fahren, wie geplant, und da wurde er wegen eines Dokumentes sauer, das ich JETZT unterschreiben sollte. Unsere Tochter bekam das mit und sagte traurig zu mir "Papa ist sauer". Ich könnte jetzt noch ganze Flüsse darüber vollweinen, wenn ich das hier tippe. Ich wäre ihm deshalb (später als die Kleine schlief) fast an die Gurgel gegangen. Ich war in meinem Leben noch nie so sauer wie da: Die Kleine hatte gerade Hoffnung (Hand in Hand mit uns) und er zerstörte sie mit seinem ungehaltenen Verhalten nur Minuten später. Der schmerz und die Verwirrung, die meine Tochter fühlen muss, könnte mich tagelang zum weinen bringen. Und ich kann es nicht aufhalten oder verändern.

Er nahm natürlich Möbel, Spielzeug, Klamotten, etc beim Auszug mit, u.a. unser Bett (gehörte ihm) und ich schlafe seitdem auf dem Sofa. Das Schlafzimmer ist immer noch komplett leergeräumt. Er hätte nur noch Verantwortung für sich und seiner Tochter. Es folgten Excel Spreadsheets mit dem kleinsten detailliertesten Inventar unserer Besitztümer, Internetverträge und Mietverträge wurden von ihm gekündigt, Urlaube mussten bereits bis zum Ende (Es war Anfang März!) geplant werden und als ich sagte, ich wollte mit einem Okt Urlaub von ihm warten und schauen, wie es unserer Tochter bis dahin ginge, eskalierte der Druck seinerseits. Er wolle das jetzt festmachen. Setzte mir Deadlines, ging mehrfach über mein "nein" hinweg. Auch hier- wesensverändert hart. Einfach hart.

Und am Wochenende oder wann immer er 'alleine' war, bestellte er sich die Eltern ein oder fuhr zu ihnen, ließ sich von ihnen versorgen und aufbauen, während ich einfach nur überrollt wurde.

Dann kam der Auszug- Auch das war alles extrem hart und bitter. Selbst sein bester Freund ist fassungslos über dieses schnelle Wohnungsorganisieren und umziehen. Er kennt mich ja auch und sagt selbst, er hat absolut keine Ahnung, wie mein Mann auf die Vorwürfe gegen mich kommt.

Empathie war völlig eingefroren bei meinem Mann: Einmal packte er zB im Nebenzimmer klimpernd seine Küchen-Sachen (Gläser etc) abends in Boxen ein, obwohl er wusste, dass ich im Nebenzimmer mit unserer Tochter (2) saß und ihr gerade eine Gute Nacht Geschichte vorlas und versuchte, ihre Welt (und mich) aufrecht zu erhalten. Ich weiß nicht, ob ihr euch vorstellen könnt, wie das für mich war- Sie weiß von nichts, denkt der Papa ist wie immer zu Hause, also, super, alles ok---und ich weiß, dass ihre (und meine) Welt gerade zerbricht und muss versuchen, zusammenzuhalten, was er in diesem Augenblick zerschlägt! Er hätte davor und das ganze WE Zeit gehabt, die Box alleine zu packen, ohne uns da, aber auch da- alles merkwürdig, Eiskalt, nicht er selbst, keine Empathie oder Logik mehr.

Er schlug dann einen Nachmittag vor, wir sollten uns treffen, um "Über Gefühle zu sprechen", da seine Eltern babysitten konnten. Er erklärte da unter Tränen, wie er zu der Wohnung gekommen sei. Ich solle mir sein Gehirn stupide vorstellen. Er sähe ein Problem (keine Wohnung) und würde es ganz hart angehen, ein Schritt folgt dem nächsten, und zack, hätte er ne Wohnung gehabt, den Vertrag unterschrieben und sei danach komplett zusammengebrochen. Ebenfalls weinend sagte er, der Verlust der Familie sei das Schlimmste für ihn in seinem Leben bisher. Und wenn er in diesem Gespräch hart würde, sei das Selbstschutz. Minuten später fing er dann wieder von Trennungsgründen an (Rechtfertigungsdruck) und gab mir neue- ohne dass er Beispiele nennen konnte. Dann wurde ich ungeduldig und sagte ihm im Streit Teile meiner Theorie, was mit ihm los ist. Er verstummte. Antwortete gar nicht mehr bis wir bei seinem Fahrrad waren und da beleidigte er mich dann heftigst, griff den bisher schlimmsten Trennungsgrund (Ich sei eine kalte Mutter) nochmals auf und verschärfte den nochmals: Ich solle in Therapie deswegen, sonst würde ich unserer Tochter schaden.
Nur Stunden später sahen wir uns nochmal, denn er (der MICH als kalte mutter darstellt) hatte mich gebeten, auf unsere Tochter aufzupassen, damit er an diesem SA Abend was mit Freunden machen (es war eigentlich sein WE mit ihr, kurz nach Trennung!) konnte...

Es passierten in den letzten Wochen viele dieser Dinge. Merkwürdig. Wesensfremd. Extrem.

Ich bin mit mittlerweile ziemlich sicher, dass ein Burnout zumindest eine zentrale Rolle spielt bzw Auslöser war, auch wenn es nicht alles ist.

Dafür spricht auch, dass er merklich entspannter wurde, nachdem er eine Wohnunge gefunden hatte. dann nochmal nach dem Umzug. dann nochmal nach einem Urlaub mit den Eltern daraufhin. Er wirkt mittlerweile wieder wie mein Mann, von außen, ist es aber noch nicht ganz. Das verwirrt mich.
Ich habe ihm vor 1.5 Monate gesagt, dass ich mir mittlerweile sehr sicher bin, dass das, was hier passiert, nichts mit mir zu tun hat. Er blieb überraschend ruhig, verneinte das nicht und entschuldige sich sogar stattdessen: Ich sei keine kalte Mutter und auch nicht faul. Im Gegenteil. Ich sei eine gute Mutter und hätte viel halten müssen. Er würde in solchen Situationen brutal werden und er habe gehofft, dass das nicht nötig sein würde mit mir. Ganz schön ominös- sprach also davon, dass er so was von sich kennt............
Vor 3 Wochen nahm er es dann wieder halb zurück, das mit der Entschuldigung, ebenfalls nachdem ich ihm Teil meiner Wahrheit über das, was hier passiert, zurückgemeldet hatte.

Er bleibt bei der Trennung. Hat sich schön eingerichtet. Scheinbar geht es ihm gut.

Und ich sitze jetzt hier in einer komplett anderen Welt. Alleine. Immer noch völlig geschockt. Immer noch passt für mich nichts von dem hier zu meiner Realität. Meine Realität hat sich von einer Sekunde auf die andere komplett gedreht, in Bruchteilen einer Minute in einen Alptraum verwandelt, den ich nicht kommen sah und den ich nicht verhindern oder ändern kann.
----Ja, ich konzentriere mich auf mich und meine Tochter und sie kommt bisher ganz gut damit klar, vielleicht könnt ihr mir den Gefallen tun, und den Part mit "Konzentrier dich auf dich und sie" aussparen, denn ich weiß und mach das----

Mir kommt es hier im Forum immer noch auf das Verstehen an. Das Rätsel hinter dem, was hier los ist bzw der Support mit meinem Schock. Es ist nämlich immer noch völlig GAGA, dass ich jetzt hier in einem Alptraum sitze, wo 5 Jahre lang nur ein einziger Traum war. Alles, scheinbar ohne äußerlichen Grund. Man merkt, selbst mein Mann kann es sich nicht erklären. Er präsentierte letztens in der Paartherapie, was er nun als den Trennungs-Grund in Einzeltherapie identifiziert hätte. Man merkte nur, er ist komplett lost. Allein, dass er den Grund erst 4.5 Monate NACH Trennung nach Therapie ergründen musste. Und obwohl er schon vorher tausende genannt hatte. Ich glaube, er weiß es selber nicht. Ich kann mittlerweile für mich erahnen, was hier los ist, aber beweisen könnte es nur er selbst. Ich denke daher oft daran, ihm einen Brief mit meiner Theorie zu schicken, für die er auch weiterhin selber offen ist, wie er sagt. @Scheol Es warst übrigens du, der von Anfang an den richtige Riecher hatte, wie ich denke, und durch dich habe ich viel verstanden.

x 5 #1129


E
Das klingt heftig, es tut mir leid, dass du das erleben musst. Meiner Meinung nach würde es dich voranbringen, wenn du aufhören würdest, eine Erklärung finden zu wollen. Manche Sachen lassen sich nicht erklären. Egal, wie lange man grübelt.

Vertraue deiner Wahrnehmung, dein man kommt dir wesensverändert vor. Das ist vermutlich die Realität, wodurch auch immer. Es ist weder deine Aufgabe, noch von ihm erwünscht, dass du ihn unterstützt. Vermutlich könntest du es nicht, wenn es gewollt wäre. Solange du mental nach Erklärungen suchst, bist du an ihm gebunden. An so etwas Labiles ist äußerst unweise, sich zu bilden. Sei es auch nur aus Selbstschutz.

x 1 #1130


aequum
@Tatiana
Das klingt alles extrem schlimm und es tut mir wirklich sehr leid für Dich, denn das hat tatsächlich niemand verdient, derart mies behandelt zu werden.

Auch ich denke, dass du besser beraten bist, nur noch auf dich zu schauen und nicht auf ihn.

Er hat bereits arte Fakten geschaffen und deshalb ist es aktuell unwichtig zu hinterfragen und zu analysieren warum und weshalb.

Bündel deine Energie und deine Kraft nur noch für dich und schaffe eine positive Zukunft für dich und für dein Kind.

Gebe dich ihm gegenüber cool und zeige ihm, wie gut du ohne ihn klar kommst. Das wird ihn am heftigsten treffen und eventuell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück bringen.

Reduziere den Kontakt zu ihm auf ein Minimum, sprich auf die Elternebene.

Optimal wäre es, wenn du dir einen sehr guten und kompetenten Fachanwalt für Familienrecht nehmen würdest, denn ihm müssen ganz klar und unmissverständlich seine Grenzen und Konsequenzen aufgezeigt werden.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Glück, das Ganze durchstehen zu können.

x 1 #1131


sonntag_morgen
@Tatiana Welchen Trennungsgrund hat er denn in der Einzeltherapie heraus gefunden? Dass Du eine kalte Mutter bist?

x 1 #1132


M
Oh je...vielleicht gibt s die Möglichkeit eine Mutter-Kind Kur zu beantragen, damit Du Abstand bekommst plus professionelle Unterstützung...

x 2 #1133


T
Der Trennungsgrund sei, dass seine Bedürfnisse nicht gesehen worden seien. Was ich ganz klar und ganz schnell widerlegen kann. Es gab eine gewisse Phrase, die wir scherzhaft genutzt haben. Die habe ich mir einfallen lassen, um aus ihm raus zu kitzeln, ob er noch etwas sagen möchte, ob er einen Wunsch nicht ausspricht. D.h. ich habe ihn aktiv dazu ermuntern wollen, seine Bedürfnisse zu äußern und habe sehr viele Beispiele, wo ich sie erfüllt habe. Er dagegen? Hatte ein Beispiel. Von vor 5 Jahren, kurz bevor wir überhaupt zusammen kamen! Traue mich gar nicht zu sagen, was es war- er wollte einen bestimmten Kurs machen, zu dem ich keine Lust hatte. Und das gleiche sei kurz vor der Hochzeit nochmals vorgekommen. Beides stimmt. Und zeigt, wie tief er graben musste!
Meiner Meinung nach Bestätigung, dass ich eine sehr gute Partnerin gewesen sein muss- gerade in letzter Zeit.

Das Analysieren ist das Einzige, was mir in den letzten Monaten Halt gegeben hat. Das und das Ziel, stabil für meine Tochter bleiben zu wollen.

x 1 #1134


sonntag_morgen
Zitat von Tatiana:
Der Trennungsgrund sei, dass seine Bedürfnisse nicht gesehen worden seien. Was ich ganz klar und ganz schnell widerlegen kann. Es gab eine gewisse Phrase, die wir scherzhaft genutzt haben. Die habe ich mir einfallen lassen, um aus ihm raus zu kitzeln, ob er noch etwas sagen möchte, ob er einen Wunsch nicht ...

Danke für Deine Antwort.

Aber auch wenn der Grund faktisch nicht stimmt, vielleicht fühlt es sich emotional für ihn so an?

Vielleicht kannte er seine Bedürfnisse auch gar nicht.
Oder er hat irgendeinen Kink oder so, den er sich nicht auszusprechen traute.

Was waren das denn für Kurse? Sport, Kreatives, Kochen oder so? Oder sowas wie Tant.? Oder Sprachen?
Vielleicht steckte ja dahinter ein weiteres Bedürfnis.

#1135


M
Zitat von Tatiana:
Der Trennungsgrund sei, dass seine Bedürfnisse nicht gesehen worden seien. Was ich ganz klar und ganz schnell widerlegen kann. Es gab eine gewisse Phrase, die wir scherzhaft genutzt haben. Die habe ich mir einfallen lassen, um aus ihm raus zu kitzeln, ob er noch etwas sagen möchte, ob er einen Wunsch nicht ...

Ich glaube wir hatte uns im Januar schon darauf geeinigt, dass Du keine Bedürfniserfüllmaschine für einen Mann bist. Den Schuh musst Du Dir nicht anziehen. Denn letztlich will er sich einfach seiner Verantwortung entziehen indem er Dir Schuld für sonstwas gibt, was er als erwachsener Mann natürlich bereits lange hätte konstruktiv kommunizieren können.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob ich mich an Deiner Stelle solch einem Brainwash unter dem Label "Therapie" oder weiteren derartigen Gesprächen noch aussetzen würde.

Wie wäre es denn, wenn Du nur noch sachlich über praktische Belange mit ihm kommunizierst (Anliegen was die Tochter betrifft, Geld, Wohnung etc)...und Dir für die emotionale Belastung an andrer Stelle Hilfe für Dich alleine suchst? Ich denke Du musst Dich hier besser schützen. Irgendwie bist Du immer noch emotional offen für ihn (was nachvollziehbar ist), aber genau darüber kriegt er Dich anscheinend immer wieder!
Warum hörst Du Dir das an? Warum fragst Du noch nach?
Innerhalb einer Beziehung ist es sicher gesund, nachzufragen, nach Gründen zu suchen und den anderen verstehen zu wollen. Aber hier ist das Kind in den Brunnen gefallen.
Und er verwendet Deine Offenheit für solche Gespräche um sonstwas zu rechtfertigen, Dich in die Ecke zu drängen und zu verwirren.
Ich glaube ich würde bei solchen Gesprächen schon im Ansatz abblocken und mich verabschieden.
Dann hast Du auch mehr Energie für Dich selbst und die Kleine. Ich fürchte da ist kein Land in Sicht.
Aber sicher kannst Du mit Unterstützung lernen Dich zu schützen, so dass es nicht mehr soviel mit Dir macht...

x 2 #1136


T
Ich hab da auf jeden Fall einen Grund.
Er ERWARTET nach so einer Nummer ja nur, dass ich ihn verteufel und sauer ohne Ende bin. Dann hat er den Schwung, selber auch zu gehen. Und den Gefallen tue ich ihm nicht. Ich bin freundlich-distanziert. Aber wandere einen sehr schmalen Grat, das stimmt. Immer zwischen 'Ich werde zum Fußabtreter, wenn ich nicht aufpasse' und 'Ich bleibe stark, aber unaufgeregt'.
Das Ganze auch wegen Burnout. Wenn es das war/ist, habe ich die minimalste Hoffnung, dass sich zumindest sein Zustand wieder ändern könnte.
Meerrettich du hast abrt komplett recht mit der. Bedürfniswunscherfüllmaschine und der verantwortung.

Er wollte einen Tanzkurs machen! Angeblich nur ein beispiel von vielen, er nannte aber sonst keins

x 3 #1137


Femira
Zitat von Tatiana:
Wenn es das war/ist, habe ich die minimalste Hoffnung, dass sich zumindest sein Zustand wieder ändern könnte.

Hoffst du also noch, dass sich etwas ändert? Dass er zurück kommt?

Es klingt für mich so, als ob ihr sehr unterschiedliche Perspektiven auf die letzten Jahre hättet.

Zitat von Tatiana:
Es ist nämlich immer noch völlig GAGA, dass ich jetzt hier in einem Alptraum sitze, wo 5 Jahre lang nur ein einziger Traum war.

Für dich die Beziehung perfekt.

Er, der das Gefühl hat, nicht gesehen zu werden.

Wenn er dir das sagst, widerlegst du ihn.


Zitat von Tatiana:
Dafür spricht auch, dass er merklich entspannter wurde, nachdem er eine Wohnunge gefunden hatte. dann nochmal nach dem Umzug. dann nochmal nach einem Urlaub mit den Eltern daraufhin. Er wirkt mittlerweile wieder wie mein Mann, von außen,

Er ohne die Beziehung deutlich entspannter.


Ich kann mir vorstellen, dass es Chancen geben kann, aber nur wenn ihr beide etwas ändert. Er fühlt sich nicht gehört. Statt ihn zu widerlegen, könntest du regelmäßig fragen, was er braucht.
Dassoziiert er natürlich mehr sprechen muss, gehört dazu.

Aber dass du ihm beweist, dass er halt Burn out hat und er sich ändern muss, denn seine Gründe findest du unzureichend...ich bin überzeugt, dass das ihn weiter weg treibt. An einen Ort, an dem er Recht hat.

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T
Wir hatten jahrelang so einen Satz, mit dem ich ihn regelmäßig gefragt habe, ob er sich noch etwas wünscht. Also ...ich habe ihn aktiv nach Bedürfnissen gefragt und habe reihenweise erfüllt und selber zurückgesteckt. Als nur ein Beispiel habe ich 99% aller Nächte mit unserer Tochter gemacht, weil er so ein heftiges Schlaf-/Ruhebedürfnis hat. Regelmäßig ist er ins Gym, jede Woche, und ich hab nicht mal gefragt, wann er wiederkommt. Die Liste geht so weiter.

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M
Zitat von Femira:
Hoffst du also noch, dass sich etwas ändert? Dass er zurück kommt? Es klingt für mich so, als ob ihr sehr unterschiedliche Perspektiven auf die letzten Jahre hättet. Für dich die Beziehung perfekt. Er, der das Gefühl hat, nicht gesehen zu werden. Wenn er dir das sagst, widerlegst du ihn. Er ohne die Beziehung ...

Ich denke auch die Analysen über seinen Gemütszustand oder Störung (Burn Out, Narzisst, Hochsensibler..) sind zum einen übergriffig und zum anderen helfen sie ja nicht weiter für Dich.
Daher kamen auch immer wieder die Ideen mit dem Fokus auf Dich selbst (auch wenn Du das nicht mehr hören wolltest ich weiss 😉 )...einfach weil DA Deine Gestaltungsmöglichkeit liegt. Also einen Weg zu finden gut für Dich und die Tochter mit der Situation umgezugehen. Und da bist Du ja auch dabei!
Ihn kannst und sollst Du nicht ändern...

x 3 #1140


A


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