@Seteca Er hat doch lange genug kommuniziert. Es gab doch auch zu Weihnachten noch Diskussionen - was die ehrlichste Form der Kommunikation ist. Wie ...
Aber ein Kind bedeutet nunmal weniger Schlaf und Stress und wenig Intimität. Das Kind ist erst 2 Jahre alt. Was erwartet er? In einem Jahr haben sie zumindest wieder ruhigere Nächte wahrscheinlich.
Er könnte sich Hilfe holen und mal zum Arzt gehen. Anstatt zu jammern und dann abzuhauen und die Mutter und das Kind zurück zu lassen.
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x 4#91
N
Naturist Gast
In einem Jahr haben sie...
Ja, eben nicht, weil sie doch schon ums zweite Kind bettelt und dauerhaft im Brutpflegemodus verharren möchte.
Danach ist dann unten eh nichts mehr, wie es sein sollte und nein, Mutti ist halt meist eben doch nicht heiß.
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x 2#92
A
Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung
x 3
Blindfisch Mitglied
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Zitat von kata_smiles:
hielt den, nun einmal normalen, Stress einer Beziehung mit Kleinkibd nicht aus.
...und sie hat den normalen Stress bewältigt, indem sie ihn zurück weißt und die Paarebene weniger wichtig hält als ihren Job...
Zitat von kata_smiles:
Erwachsene sollten auch ohne sofortige Trennung und mütterliche Hilfe (hier Grenzüberschreitungen) für sich selbst Lösungen ansprechen und finden und umsetzen können.
Soll er sich für das Körperliche was nebenbei suchen? Gespräche haben zu nichts geführt. Also macht er einen Cut und geht. Das ist seine Art von Grenze.
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x 2#93
Sonnenschein85 Mentorin
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Zitat von Naturist:
In einem Jahr haben sie... Ja, eben nicht, weil sie doch schon ums zweite Kind bettelt und dauerhaft im Brutpflegemodus verharren ...
Mein Gott. Ja dann haben sie eben eine Weile mal weniger Intimität. Das sollte man als stabiles Paar durchstehen zusammen. Immer direkt weg laufen wenn es mal kompliziert wird..
Ein zweites Kind würde ich beiden aktuell nicht raten. Da würde das stresslevel enorm zunehmen...
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x 4#94
Sonnenschein85 Mentorin
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Zitat von Blindfisch:
...und sie hat den normalen Stress bewältigt, indem sie ihn zurück weißt und die Paarebene weniger wichtig hält als ihren Job... ...
Nein. Er muss nich fremd gehen. Die meisten Kids schlafen mit 3 Jahren durch. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
Und auch ich wurde immer wenn die Kinder 3 waren entspannter. Man muss doch nicht wegen so einer im Verhältnis aufs Leben kurzen Zeitspanne wo weniger läuft alles hin werfen.
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x 4#95
N
Naturist Gast
Mir fehlt Zeit mit dir zu zweit, mit fehlt Nähe mit dir.
Schulzes bekommen gerade das zweite Kind, ich will auch eins. Mach es mir bitte.
Aber klar, sein Fehler, wenn er geht...
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x 1#96
Blindfisch Mitglied
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Zitat von Sonnenschein85:
Nein. Er muss nich fremd gehen. Die meisten Kids schlafen mit 3 Jahren durch. Natürlich gibt es auch Ausnahmen.
Und auch ich wurde immer wenn die Kinder 3 waren entspannter. Man muss doch nicht wegen so einer im Verhältnis aufs Leben kurzen Zeitspanne wo weniger läuft alles hin werfen.
Ja natürlich, wenn ein Kleinkind im Hause ist, leidet die Intimität. Hab ich selbst 2 mal durch. Und das versteht doch auch jeder Mann. Da stellt der Mann seine Bedürfnisse zurück und unterstützt die Mutter. So weit so gut. Wenn jedoch von Seite der Mutter das Kind ja so stressig ist und trotzdem in der Lage ist Vollzeit zu arbeiten, gibt es zwei Stressquellen die für sie alternativlos gelten. Dann soll noch ein zweites Kind her. Aus seiner Sicht gibt es nicht wirklich die Aussicht auf mehr Paarzeit und mehr Intimität.
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x 4#97
unbel-Leberwurs. Mitglied
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Zitat von Tatiana:
Und so hat er es ja auch formuliert- Wie sollen wir das denn schaffe, wenn es so alles schon stressig ist
Was war Dein Lösungsansatz dazu?
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x 2#98
K
KPeter Mitglied
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Du fragst was passiert ist. Hier einige Vermutungen.
Punkt Eins: Eure Kommunikation. Wenn einer einen Streit mit Argumenten gewinnt, fühlt sich der andere als Verlierer. Und es geht dann auch ein Stückchen Liebe verloren. Das ist schade, man kann das zurück gewinnen, aber das scheint bei euch nicht stattgefunden zu haben.
Punkt zwei: Euer Problembewusstsein. Wenn in einer Liebesbeziehung einer (in beziehungsrelevanten Bereichen) ein Problem hat, dann ist das nicht SEIN Problem, sondern es ist immer ein GEMEINSAMES Problem, das man auch nur gemeinsam lösen kann. Bestenfalls „verbündet“ man sich also gegen das Problem, sieht es gemeinsam vor sich und sucht gemeinsam nach Lösungen. In dieser Situation argumentativ gegeneinander zu arbeiten kann ernsthaft Schaden anrichten. Denn der Partner hat ja dann zwei Gegner: Das Problem und die Partnerin.
Punkt drei: Dein Mann hat das getan, was seine Mutter ihm immer nahegelegt hat, vermute ich. Wenn er ein Problem nicht lösen kann, soll er zu ihr kommen. Sie gehört vermutlich zu den Menschen, die Probleme dadurch lösen, dass sie einen Schuldigen finden. Das ist zwar Unsinn und erzeugt neue Probleme, aber sie sieht das nun mal so und wer hier Schuld war, das konnte sie schnell klären. Leider sieht er zumindest aktuell seine Eltern als einzige Verbündete gegen das Problem. Wenn du wieder seine Verbündete werden könntest, wäre es vielleicht lösbar. Nur scheint es gerade ein Berg von Problemen zu sein.
Entscheidend ist nun die Kommunikation, die zwischen dir und ihm bleibt, ohne dass die Eltern sich da einmischen können. Denn dann könntest du einiges von dem benennen, was du hier durch das Forum an neuen Erkenntnissen gewinnen konntest. Einsicht und die Bitte um Entschuldigung kann oft noch etwas bewirken.
Es tut mir sehr leid, was du da gerade bewältigen musst.
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x 5#99
S
SchlittenEngel Mitglied
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Zitat von Blindfisch:
Richtig. Er muss lernen sich eine Frau zu suchen, die besser zu ihm passt.
Eine Ersatzmutti. Die dann auch keine echten Kinder mehr braucht, weil sie sich lieber um ihn kümmert?
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x 1#100
Blindfisch Mitglied
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Zitat von SchlittenEngel:
Eine Ersatzmutti. Die dann auch keine echten Kinder mehr braucht, weil sie sich lieber um ihn kümmert?
Was heißt denn sich um ihn kümmern? Nähe und Intimität ist ein Paarprojekt. Beide sollten daran arbeiten. Wenn sie sich dabei als Ersatzmutti fühlt, sieht sie ihn nicht mehr als Mann. Und was macht Mann in der Beziehung, in der er nur noch als weiteres Kind gesehen wird: Aufstehen und gehen.
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x 4#101
Worrior Mitglied
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Glauben denn einige Kinder in die Welt zu setzen ist sowas was nebenbei gemacht wird weil es halt dazu gehört? Man wundert sich dann dass dies mit Verantwortung, Zeit- und Geldaufwand so wie mit Fürsorge zu tun hat? Oder dass man zum Wohle der Familie auch mal Verzicht üben muss? Gerade in angespannten Beziehungssituationen meinen manche wohl dass ein zusätzliches Kind der Heilsbringer sein soll. Wenns zu öde und langweilig wird oder einem das Familienleben über den Kopf wächst wird halt was neues gesucht. Ich weiß nicht was da bei manchen Menschen im Kopf vorgeht?
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x 2#102
A
Aperölchen Gast
Es ist ja nun nicht selten, dass ein Kind erhebliche Auswirkungen auf die Zweisamkeit hat. Das war auch einer der Gründe, warum wir nie eins wollten.
Ich lese aus all dem hier raus, dass beide viel gearbeitet haben, dann noch das Kind dazukam und dann logischerweise irgendwas zu kurz kam, nämlich so etwas wie Nähe, Paarzeit, Intimität. Oder auch einfach mal Schlaf oder ein paar ruhige Stunden.
Nicht jeder kann sich das vorher vorstellen, wie das ist, nicht alle kommen aus einem Umfeld, in dem es viele Kinder gab, an denen sie das hätten beobachten können. Eine gewisse Blauäugigkeit ist auch oft dabei. Und Menschen empfinden halt auch unterschiedlich. Für mich wäre ein schreiendes Kind jederzeit die Hölle gewesen, deshalb haben wir keins. Vielleicht ist es das für ihn auch.
Auf seine eigentlich recht unmissverständlichen Äußerungen, was ihm fehlt, mit Hinweisen auf ein zweites Kind zu reagieren, ist maximal unempathisch, finde ich. Da sagt sie ihm ja fast wörtlich, dass ihr seine Bedürfnisse am Hintern vorbeigehen und er sich auf Jahre da keine Hoffnungen mehr machen soll.
Geredet wurde ja wohl von den beiden. Nun setzt er seine Grenze, indem er geht. Ich versteh es.
Ja..gut aber wenn er nichts ändert wird er nie eine langfristige Beziehung führen können. Seine vorherigen sind auch alle nach kurzer Zeit kaputt ...
Das weißt du nicht. Ich hatte nicht mit allen Partnern die selben Probleme. Bei Weitem nicht… Zumal er ja jetzt eh was geändert hat. Vielleicht muss die TE eben was ändern, wenn sie je eine glückliche langfristige Beziehung haben will. Kann man ja genauso sagen. Vor allem, weil sie ja verlassen wurde.
Da muss ja nicht der andere was ändern, um überredet zu werden, zurückzurudern. Ist ja schon eine komische Denke. „Ich mache Schluss.“ „Nein, machst du nicht, du gehst jetzt mit mir in Therapie und änderst dich gefälligst, damit du nicht mit mir Schluss machst und ich wieder happy bin.“?
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#104
Zylinderella Mitglied
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Ich hätte ja gesagt, es wird Zeit, dass ihr beide mal wieder miteinander rumschnuckelt. Finde die Betrachtungsarbeit der Foristen hier auch gerade richtig gut. Sorgt dafür mal einen ganzen Tag im Bett zu bleiben. *beep*. Pizza, oder Entenbrust. Je nachdem, wer ihr seid. Versucht, euer Lachen wiederzufinden. Decke drüber und in der Umarmung versinken. Einfach im Bett bleiben, bis ihr keine Lust mehr habt. Schafft euch einen Freiraum.