wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.
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Lukrethia Mitglied
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@Tatiana es ist paradox, aber es wird dann auch eine gewisse Erleichterung eintreten, wenn diese angespannte Situation zuhause nicht mehr besteht. Aber keine Frage, es wird zunächst einmal nicht einfach sein. Trauer, Wut und Schmerz werden erstmal tägliche Begleiter sein, aber es wird besser werden mit der Zeit, auch wenn das jetzt nicht einmal annähernd vorstellbar ist.
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M
merretich Mitglied
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Oh je fühle Dich feste gedrückt! Ich hoffe dass Du viel Unterstützung erfährst (Freunde, Selbsthilfegruppen, Therapie). Und Dich nach dem ersten Schock freuen kannst, dass Du finanziell halbwegs unabhängig bist und eine kleine, süße gesunde Tochter hast! Schau, vielleicht siehst Du es in einem Jahr sogar positiv, wenn Du über den Trennungsschmerz hinweg bist. Weil für Dich war die Situation ja auch nicht so angenehm mit einem Kleinkind, voller Erwerstätigkeit, einer missgünstigen Schwiegermutter, wenig Hilfe oder Support, und dem Anspruch, sexuell dennoch allzeit zur Verfügung zu stehen ungeachtet Deiner Bedürfnisse. Vielleicht lernst Du dann auch irgendwann jemand kennen, der Dich genauso wertschätzt wie Du bist und bemüht ist Dir Lasten abzunehmen, statt ungeachtet Deiner Belastung nur zu fordern.
Und ich hoffe Du hast eine gute Paartherapeutin, bei der Du Dich unterstützt und gesehen fühlst.
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x 3#947
A
Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung
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Tatiana Mitglied
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Dankeschön.
Heute ist der erste Tag, wo ich richtig alleine hier bin. Mein Mann hat die Kleine mit zu seinen Eltern genommen, trifft dort auch seine Schwester und ihren Kleinen. Er hat also alle, die ihn auffangen- wer besser, als Familie, die bestärkt und ihn extrem versorgt? -Das, was er sich ja so wünscht.
Dass ich hier jetzt alleine sitze (ohne Familie, nur Bekannte in der Stadt, die halt auch SEINE Stadt ist- ER hat hier schon jahrelang gewohnt und Freunde), ist ihm recht egal.
Es hat mir heute beim Nachhausekommen den Boden völlig unter dem Boden weggerissen. Auch der tiefe Schock, dass ER nicht mehr für mich da ist, nicht mehr in meinem Leben ist, mich nicht mehr liebt, so wie er das bis vor ein paar Tagen noch immer (scheinbar) getan hat. Bodenloser Schock.
Mein Gedanke gerade: Seine Haltung: ich war halt einfach irgendwie minderwertiges Material. Statt dass er was sagt und schaut, wie man gemeinsam gucken kann, ob man das, was ihn stört, zusammen hinbekommen kann, geht er einfach komplett und nimmt in Kauf, dass er das Leben seiner 2 Jährigen komplett verändern wird. Dass er ihr ihre Sicherheit nimmt. Ist das nicht total emotional unreif? Statt dass er guckt, wie kann man zusammen gucken, geht er abrupt und schneidet mich aus seinem Leben? Oder passiert das halt mal, ist normal/okay?
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x 2#948
Scheol Mentor
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Zitat von Tatiana:
Dankeschön. Heute ist der erste Tag, wo ich richtig alleine hier bin. Mein Mann hat die Kleine mit zu seinen Eltern genommen, trifft dort auch seine Schwester und ihren Kleinen. Er hat also alle, die ihn auffangen- wer besser, als Familie, die bestärkt und ihn extrem versorgt? -Das, was er sich ja so wünscht. Dass ...
Auf seine Mutter wie diese beschrieben wird , kann man wohl eher verzichten und nicht als stabile tolle Familie bezeichnen.
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x 1#949
T
Tatiana Mitglied
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Zitat von Scheol:
Auf seine Mutter wie diese beschrieben wird , kann man wohl eher verzichten und nicht als stabile tolle Familie bezeichnen.
@Scheol, du hast, wie immer, mal wieder einen hilfreichen Gedanken. Das stimmt- Ich sehe da eine andere Frau.
Er sieht halt: Mama ist immer da, wenn ich sie brauche (Ist sie auch, sie kam immer angaloppiert, wenn man mal nen Babysitter oder sonstige Unterstützung brauchte). Sie wäscht Wäsche bevor ich danach fragen muss. Sie kocht wunderbar und immer. Sie steht hinter mir, wenn es mir schlecht geht, achtet auf mich und ob es mir gut geht, mit ihrer starke Frauen-Art.
Was er ausblendet: Die überschreitet meine Grenzen, kritisiert alles, was ich mit meiner Tochter mache, kritisiert meine Kleidung, meine Gangart und mein "spitzes Kinn" (das gar keins ist). Sie bucht einfach Urlaube für uns und entscheidet, wo wann wie. Sie sagt mir, ich soll "STILL" sein, wenn ich ihr Grenzen setzen möchte. Sie akzeptiert meine Partnerinnen nicht. Nein- mir sagt er, sie sind total liebenswert
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x 1#950
aequum Mitglied
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@Tatiana Wenn es dir irgendwie möglich ist, ziehe weg. Nimm dir einen guten Anwalt (zumindest für die Erstberatung) und baue dir ein neues Leben auf. Natürlich müsste das Betreuungsmodel geregelt werden, mit dem ihr Beide zurechtkommen würdet.
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x 2#951
T
Tatiana Mitglied
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In eine neue Stadt? Teils denke ich da auch dran. Am liebsten wieder in MEINE Stadt, im Ausland. Aber das kann ich auch meiner Kleinen nicht antun- Sie hängt halt auch sehr an ihrem Papa. Ich hänge hier jetzt fest!
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#952
M
Mada Mitglied
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Zitat von Tatiana:
Dankeschön. Heute ist der erste Tag, wo ich richtig alleine hier bin. Mein Mann hat die Kleine mit zu seinen Eltern genommen, trifft dort auch seine ...
Das tut mir sehr leid. Und ja es ist unreif. Fühl dich unbekanntetweise gedrückt, ich fühle mit dir. Hast du iwelche Kontakte dort?
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x 2#953
aequum Mitglied
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Zitat von Tatiana:
In eine neue Stadt? Teils denke ich da auch dran. Am liebsten wieder in MEINE Stadt, im Ausland. Aber das kann ich auch meiner Kleinen nicht antun- ...
Deshalb solltest du dich bei einem Anwalt beraten lassen. Es gibt Grenzen wie weit du ohne die Zustimmung des Vaters wegziehen darfst. Alles darüber hinaus kann nur mit seiner Zustimmung erfolgen.
Suche dir ein gutes Umfeld in dem du alles für dich und für deine Tochter vorfinden wirst. Z.B. Kita, Schule, Geschäfte, ärztliche Versorgung, usw.
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x 3#954
Blind-Meg Mitglied
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Zitat von aequum:
Es gibt Grenzen wie weit du ohne die Zustimmung des Vaters wegziehen darfst.
Ähm - die beiden planen ein Wechselmodell. Das geht wohl schlecht mit einer 2jährigen, wenn eine so weit wegzieht wie sie ohne Zustimmung darf.
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#955
aequum Mitglied
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Zitat von Blind-Meg:
Ähm - die beiden planen ein Wechselmodell. Das geht wohl schlecht mit einer 2jährigen, wenn eine so weit wegzieht wie sie ohne Zustimmung darf. ...
Es ist doch noch nichts in Stein gemeißelt. Ausserdem habe ich zu einer Erstberatung bei einem Anwalt geraten und zu einer Einigung zu einem Betreuungsmodel mit dem Sie beide leben können. Ich denke schon, dass TE sich anschließend für einen für für sie richtigen Weg entscheiden können wird.
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x 1#956
T
Tatiana Mitglied
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Ja ich war schon beim Anwalt. Der hat ne Stunde auf mich eingeredet, aber von Wegziehen war jetzt noch nicht die Sprache. Er meinte nur, dass es schwer sei, das alleinige Sorgerecht zu bekommen- man müsste das schon gut belegen können und so. Ich will meiner Kleinen auch ihren Papa gar nicht nehmen. Und der Plan ist, bei einer Familienberatung auszutragen, was wir uns nun vorstellen- aber noch nicht. Erst mal will ich das Nest-Modell für unsere Tochter, damit sie sieht, wir sind beide da, regelmäßig, nur nicht zusammen.
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#957
Blind-Meg Mitglied
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Zitat von Tatiana:
Er meinte nur, dass es schwer sei, das alleinige Sorgerecht zu bekommen-