Zitat von Zugaste:Auch wenn mir das fremd ist, finde ich es bewundernswert, wenn gerade Frauen wie @Kaetzchen wegen ihrer Lebensumstände keine feste Beziehung eingehen möchten und wollen und dann auch ihre Gefühle für den "Partner" soweit im Griff haben und dann trotz entstandener Gefühle und Anziehung keinen Bindungswunsch entwickeln.
So war das bei mir nie.
Das , was @Kaetzchen für sich definiert hat, wie ihre etwaigen Beziehungen bzw. Freundschaften laufen sollen, finde ich respektabel, weil damit ganz klar gesagt wird, wie sie sich das vorstellt und wie sie das auch durchzieht. Das hätte ich mir mal von den Frauen, die ich kennengelernt habe, gewünscht. Zu guter Letzt, weil man von gebundenen Damen angemacht wird, habe ich mich darauf eingelassen in der Hoffnung, etwas Nähe etc. haben zu können. Dabei dachte ich, wenn schon eine Frau sich von sich aus in eine Affäre stürzt, dann wird sie klare Rahmenbedingungen haben. Ein fataler Irrtum.
Wieder stehe ich am Anfang und frage mich: Ist das ganze Leben nur crazy? Haben die Frauen, die ich kennenlerne, alle einen "Dachschaden" oder so? Ist das jetzt auch ein Kriterium für weiblich sein - einen Dachschaden haben, unzuverlässig und wandelbar zu sein? Oder habe ich schlicht immer wieder einfach nur Pech, trotz mannigfaltiger Versuche auf allen mir möglichen Ebenen, immer nur an solche Exemplare zu gelangen?
Da amüsiert es mich schon, wenn ich lesen muss, dass sich eine Frau beziehungsrelevante Gedanken macht wegen ihrer Haarlänge - wenn doch im Allgemeinen ganz andere Parameter deutlich wichtiger wären beim anderen Geschlecht. Zum Beispiel Absprachefähigkeit, Vertrauen, Zuverlässigkeit, keine Spielchen spielen, sondern neben kindlichem Gebaren auch mal sowas wie erwachsenes Verhalten an den Tag zu legen. Das, wenn eine Frau das verinnerlicht, wäre weibliches Verhalten. Eine Frau, die sich ihrer Verantwortung und ihrer Person voll bewusst ist und dieses auch nach außen in Verhalten, Denken und Taten lebt.
Und das ist heutzutage anscheinend auf beiden Geschlechterseiten ein Defizit - aus meiner Sicht natürlich stärker bei den Frauen, aber ich denke, bei den Geschlechtsgenossen sieht es ähnlich aus.
Geradlinigkeit gibt es anscheinend nicht mehr. Fatal für alle Arten von Beziehungen.
