Bei mir war es immer so, dass ich jedesmal sofort "all in" gegangen bin. Wenn dann irgendwas doch nicht so gut gepasst hat, ließen meine Gefühle automatisch wieder nach und dann ist der Absprung auch gar kein Problem. Also ich kenne das eigentlich gar nicht, dass ich mich gefühlsmäßig verstricke oder irgendwie abhängig werde in Geschichten, die mir nicht gut tun. Alle Beziehungen waren am Ende gut und auch richtig für mich. Aus jeder habe ich etwas für mich mitnehmen können, das mein Leben nachhaltig bereichert hat.
Ich hab auch keinerlei "Eckdaten" im Kopf, die erfüllt sein müssen. Das läuft bei mir alles intuitiv ab. Ich lass mich da treiben.
Zitat von milano30:Bliebe noch die Frage, was berührt das Herz der meisten und am meisten..
Das kann ich ganz schwer sagen, weil es ebenfalls auf einer intuitiven Ebene bei mir abläuft. Es ist nichts, was ich rational erklären könnte. Es berührt mich dann einfach irgendwas, was ich nicht benennen kann. Der Mann bringt irgendwas bei mir zum "klingen". Und ich fühle mich inspiriert. [/quote]
@arjuni
Was genau meinst du von Anfang an "all in"? Schon ab dem Kennenlernen/ Beziehungsanbahnung, oder als es emotional und intuitiv Beziehung war?
Auch ich fand jede Erfahrung sehr lehrreich, auch das, was für mich schmerzhaft war, aber anders als bei dir, sind die Gefühle manches Mal so groß gewesen, dass ich versucht habe, die störenden Dinge für mich passend zu machen, im Grunde wegzurationalisieren, anstatt dass die Gefühle automatisch weniger wurden, geschweige denn sie nicht zugelassen habe.
Hmmm, ich denke, der Hauptgrund war Angst.