Zitat von Urmel_:Ich denke schon, dass es noch viele tolle Frauen gibt.
Das stimmt, und wer Augenhöhe bevorzugt, lebt doch gerade jetzt in einer besonders vielversprechenden Zeit.
Zitat von Urmel_:Denn statt rasenden Zuwächsen der Frauen in den STEM-Feldern und Männer, die sich überschlagen, soziale Berufe zu erlernen, zeigen alle Ergebnisse das gleiche Bild: Frau und Mann verhalten sich, obwohl ja alle Dinge ganz doll gleichgemacht wurden, so, dass Du tatsächlich Frauen überwiegend in Berufen findest, die kommunikativer und fürsorglicher Natur sind und Männer eher in Berufen, die technischer Natur sind.
So weit muss man nicht einmal reisen. In unserer (Alters-)Kohorte gab es schon keine für mich wahrnehmbaren Zugangsbeschränkungen zu Schulen, Berufen und Studiengängen mehr. Frauen sind im MINT Bereich deutlich unterrepräsentiert, bis heute, und aufgrund der geschlechtsabhängigen Zugangsvoraussetzungen dann offenbar auch aus freien Stücken. Also, d'accord.
Zitat von Urmel_:Ganz einfach. Reduziert man die gesellschaftlichen (sozialen) Unterschiede zwischen Mann und Frau, dann verstärken sich offensichtlich die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Beziehungsweise, diese kommen deutlicher zur Geltung.
Ab hier finde ich Deine Theorie erweiterungsfähig. Biologische Unterschiede sind gesetzt und "verstärken sich nicht"., allenfalls können sie offener gelebt und demonstriert werden, das merkst du auch relativierend an. Was noch fehlt sind Einflussgrößen wie kultureller Hintergrund, Wertesystem der Ursprungsfamilie, gesellschaftliche Normen,...