Zitat von milano30:Wie ist es bei Dir? Das würde mich interessieren.
Ich kann es auch nicht ertragen, Tiere leiden zu sehen, und deshalb muss ich das Thema verdrängen. Ich wäre vermutlich nicht stark genug, mich im Tierschutz zu engagieren, weil mir das zu nahe gehen würde.
Ich halte nichts von Menschen, die sich über (vermeintlich) unterlegene Lebewesen erheben und deren Schwäche auskosten. Das gilt auch für den zwischenmenschlichen Bereich, indem man zum Beispiel unterstelle Mitarbeiter oder auch Reinigungskräfte etc. mit Herabsetzung behandelt. Besonders aber bei Tieren. Da kann ich es einfach nicht ertragen.
Gerade Tiere haben ein gutes Gespür für Menschen

wenn Tiere dich mögen, ist alles gut. Wohl ähnlich treffsicher wie bei Kindern und Betrunkenen

Seit meiner Kindheit hatten wir immer eine Katze zuhause. Der Todesfall unserer ersten, für uns einmaligen und besonderen Katze war derart schlimm, wie ich ihn ähnlich tragisch empfinden würde im Falle eines Todesfall von einem Mitmenschen. Es war, als sei ein Familienmitglied fort. Ich habe dann sogar vor Kummer einen Tag in der Schule gefehlt. Der Grund stand in meiner Entschuldigung, woraufhin mir meine Lehrerin sagte, das sei aber höchst unmoralisch, dass ich deswegen nicht zum Unterricht gehen konnte. Das werde ich nicht vergessen.
Ich hab derzeit kein Tier, aber ich überlege ständig, ob ich das nicht doch ändern soll. Nur lebe ich jetzt in einer Wohnung und es müsste dann bspw. eine reine Hauskatze sein.