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Partner ist geizig - ständig Streit

Wurstmopped

Wurstmopped


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Zitat von Binibee:
Es werden Centbeträge eingefordert.

Spätestens da wäre ich raus....
Sorry, aber was für ein Korinthenka...cker ist das denn?
Der gute schaut immer, dass er möglichst gut versorgt ist, sein Verhalten dir gegenüber, null emphatisch und einfordernd und wenn er nicht bekommt was er möchte, straft er mit Distanz.
Willst Du wirklich mit so jemanden zusammenleben?

Gestern 08:28 • x 5 #76


Wurstmopped

Wurstmopped


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Zitat von Binibee:
Ich wünschte er könnte mich all mit meinen Fehlern lieben, und nicht nur meine angenehmen Seiten. Ich wünschte, er würde kämpfen

Sage dir mindestens 50x am Tag, du bist mehr Wert und hast besseres verdient!
Das hast Du nämlich wirklich.

Gestern 08:33 • x 2 #77



Partner ist geizig - ständig Streit

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Femira

Femira


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Schau mal, wann du dich in ihn verliebt hast. In dem Moment, als er dich ignoriert hat. Was steckt bei dir da für ein Konzept von Liebe hinter? Um Liebe kämpfen zu müssen? Jemanden von dir zu überzeugen?

Und jetzt schau, in welcher Situation du jetzt bist? In derselben. Du liebst gerade mehr, weil dein Konzept von Liebe angesprochen wird. Dein Konzept kannst du aber hinterfragen und ändern.
Wie kommst du zu diesem Konzept? Was willst du eigentlich? Woran erkennst du einen Burgherren?

Gestern 08:36 • x 2 #78


Binibee


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@Femira also um es ganz lapidar zu sagen - man will das, was man nicht haben kann! Da ist bestimmt etwas dran.

Warum aber sind meine Gefühle dann immer stärker geworden, obwohl ich ihn wieder hatte? Warum sind sie mehr geworden, obwohl er mich teilweise nicht fein behandelt hat?

Gestern 08:56 • x 1 #79


Femira

Femira


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Weil du ihn nicht als liebenden Partner hattest, sondern er dich weiterhin am langen Arm verhungern hat lassen. Du konntest weiter um seine Liebe kämpfen.

Es ist so wie der kleine Prinz sagt: Man liebt immer so viel, wie man investiert. Und nun mach die Rechnung. Was hat er investiert an Zeit, Geld und Gefühl? Was hast du investiert? Und dann verstehst du, warum du traurig bist... Du hast geliebt und möchtest weiter in das Loch ohne Boden investieren. Das müsstest du für dich ändern. Nicht mehr nur investieren wollen, sondern auch empfangen können

Gestern 09:24 • x 4 #80


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Binibee:
Warum aber sind meine Gefühle dann immer stärker geworden, obwohl ich ihn wieder hatte? Warum sind sie mehr geworden, obwohl er mich teilweise nicht fein behandelt hat?

weil es etwas anspricht, was dich antreibt. Ihn (oder Muster Kindheit) davon überzeugen, du bist Erlösung, Du bist Chance, du bist Beste, du bist wertvoll, du bist guter Helfer, du bist Rettung.

Du willst von dir überzeugen, das du ihn retten, erlösen kannst. Er sich fallen lassen darf - was er nicht will.
Er kann mit geringsten Aufwand das Maximum erreichen, was er braucht um weiterhin Vollidiot zu bleiben.

Dein Kampf gegen Windmühlen er zu nutzen weiß - und nicht nur er, andere seiner Spezies auch.

Gestern 09:29 • x 3 #81


Femira

Femira


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Zitat von Heffalump:
Er kann mit geringsten Aufwand das Maximum erreichen, was er braucht um weiterhin Vollidiot zu bleiben.

Das ist meiner Meinung nach wirklich wichtig. Umso weniger er investiert hat, desto mehr hast du gegeben. Es hat für ihn gar keinen Vorteil, etwas in dich zu investieren.

Und das liegt an deiner Auswahlmethode. Die kannst du ändern

Gestern 09:39 • x 3 #82


Wurstmopped

Wurstmopped


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Vom Bindungsmuster ist er ängstlich verweigernd.....wenn er nicht daran arbeiten will, weil er ja so ein toller Hecht ist, kannst Du eh nichts mehr machen.
Er hat nicht das Bewusstsein und findet als bald wieder jemanden wo er sein Bindungsmuster voll ausleben kann, dann genau passt es für ihn.
Solche Menschen sind und bleiben in ihren Verhaltensmuster gefangen und fühlen sich immer als Opfer.

Gestern 09:42 • x 3 #83


Heffalump

Heffalump


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Zitat von Femira:
Umso weniger er investiert hat, desto mehr hast du gegeben.

Bini, du hast quasi den Part des Mannes übernommen. Du versuchst Troja zu erobern, nur ohne Pferd.

Gestern 09:43 • x 2 #84


Binibee


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Danke meine lieben. Auch ich hab noch ein großes Stück zu lernen, das steht fest! Ich kann hier mehr über mich, und andere erfahren, als vermutlich in jeder Therapiesitzung danke

Gestern 09:48 • x 3 #85


Ella


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Liebe Bini,

Ich verstehe, dass du enttäuscht und traurig bist, das ist normal nach einer Trennung. Auch dass man das Verhalten des anderen analysiert ist normal, der Verstand versucht dem schmerzenden Gefühl was entgegen zu setzen. Gib dir Zeit zu trauern und erlaube es dir, du hast was verloren - eine Illusion von Glück zu zweit - dem trauert man eine Weile nach.

Dass du mit der ungünstigen Diagnose konfrontiert bist, tut mir sehr leid, es ist bestimmt nicht einfach, damit umzugehen... Aber....

Der menschliche Körper ist ein sehr komplexes System und verfügt auch über ein sehr kluges Selbsterhaltunsmechanismus. Diagnosen sind nur Verallgemeinerungen, Schubladen, die von den Ärzten verwendet werden, um einer Menge von Symptome einen Namen zu geben. Der Wunsch dahinter ist, das Unbeherrschbare zu beherrschen. Ist man sich dessen bewusst, so erkennt man, dass die prognostizierten Zukunftsperspektiven hinsichtlich der Krankheit reine Spekulation sind. Was genau dein Körper dir mit den Symptomen zeigt und was er daraus macht ist ungewiss. Das kann keiner wissen. Keiner.

Erwiesen ist jedoch die Wirkung der Psyche auf den Heilungsprozess, ich würde mich an deiner Stelle um eine günstige Grundhaltung bemühen.

Alles hat zwei Seiten, auch die Tatsache, dass deine Beziehung zerbrochen ist. Du empfindest es als Verlust von Halt und Unterstützung, es ist aber nicht nur das. Resourcen sind frei geworden, die du sehr gut für dich gerade gebrauchen kannst.

Eine Beziehung zieht auch viel Energie, gerade wir Frauen tun uns vermehrt mit dem Innenleben des anderen befassen, mit der Qualität der Partnerschaft. Es hat vielleicht etwas mit der sozialen Rolle der Frau als Hüterin und Heilerin des Systems in emotionaler Hinsicht zu tun. Um dies zu leisten, wird oft die Aufmerksamkeit stark auf die Beziehung fokussiert, was eine Minderung der Achtsamkeit für einen selbst bedeutet. Der Körper zickt nicht rum aus einer Laune heraus, es ist was im Ungleichgewicht geraten, was Korrektur erfordert. Mit anderen Worten braucht dein Körper gerade deine ungeteilte Aufmerksamkeit und durch die Trennung wurde das möglich.

Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt. Hab Vertrauen in dir selbst und in der Weisheit des Lebens, lerne schnell durch Hingabe und lass alles zu, was gerade da ist. Widerstand erzeugt nur unnötige Schmerzen.

Gestern 12:09 • x 2 #86


Kittie


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Ich habe selbst auch eine rheumatische Erkrankung und mit der Zeit noch weitere dazu gekommen (eine kommt leider selten allein). Ja, man kann dadurch bedingt echt miese Phasen im leben durchmachen. Mit ständigen Schmerzen ist man in der Regel gereizter, hat (verständlicherweise) keine Lust mehr auf Unternehmungen. Man muss mit seiner Energie haushalten und ist einfach froh, wenn man diese so wenig wie möglich für unnötiges verheizen muss.
Aber es wurde bei dir offenbar früh erkannt und es gibt mittlerweile sehr viele sehr gute Medikamente, die diese Art Erkrankungen immer besser in Schach halten. Deshalb geh bitte nicht gleich vom schlimmsten aus, nur weil du irgendwie gelesen hast, dass es Leute gibt, die damit irgendwann Gehbehindert sind. Das ist natürlich möglich, aber längst nicht mehr der Regelfall! Glaub mir, die Spritze ist das kleinere Übel.

Und zu der inhaltlichen Aussage, dass man bei einer Fernbeziehung ja in der gemeinsamen Zeit möglichst nur positive Erlebnisse haben und sich deshalb besser unter der Woche allein zuhause ausjammern und ausheulen sollte geht ja wohl mal gar nicht! Wenn eine Beziehung schon so anfängt, dass ich gefälligst zu funktionieren und ein nettes Gesicht aufzusetzen habe, wenn mein Partner und ich uns sehen, obwohl mir aber gerade überhaupt nicht danach ist... also mal ehrlich, was ist das denn bitte für eine bescheuerte Empfehlung?

Gestern 13:34 • x 2 #87


Kittie


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Zitat von Binibee:
@Heffalump es ist mir egal, ob sie mir gefallen. Heffalump, sag mir, wieso hat er mich in einer schwierigen Phase verlassen, obwohl er immerzu gepredigt hat, man müsse zusammenhalten, ein Team werden. Wieso ist er gegangen, obwohl er für mich dasein und mich unterstützen wollte. Wieso geht er in einer Situation, ...

Vermutlich weil das, wie bei so einigen anderen Dingen auch (z.B. die geteilte Spritrechnung), am Ende doch nur für ich gelten sollte, nicht aber für ihn

Gestern 13:36 • x 1 #88


Binibee


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@Kittie er weiß nicht wie es ist, nach einem langen Arbeitstag müde zu sein, wie es ist Weiterbildung, Arbeit und Sport zu vereinen. Letztes Weihnachten verbrachten wir bei seiner Familie. Mir ging es an diesem Tag nicht gut, lernte am Tag und Nachmittags fuhr ich zu ihm. Mir ging es weiterhin körperlich sehr schlecht und war zurückhaltend. Abends fuhr ich nach Hause, da ich nächsten Tag arbeiten musste. Ich bekam Nachts hohes Fieber und eine Entzündung im Bein. Rief ihn an... er empfand es nicht für notwendig, sich ins Auto zu setzen, und zu mir zu fahren. Irgendwann warf er mir vor, ich hätte mich zu Weihnachten wie eine leere und tote Hülle verhalten zu haben. Auch hat er mich mal bei einer sportlichen Aktivität spontan gefilmt. Mir war es unangenehm, mag es nicht im Mittelpunkt zu stehen, und habe daher nicht direkt in die Kamera geschaut. Da hat er mir fehlende Lebensfreude unterstellt. Ich bin introvertiert, er ist laut, präsent und ständig am reden.

Gestern 13:54 • x 1 #89


Kittie


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Zitat von Binibee:
@Kittie er weiß nicht wie es ist, nach einem langen Arbeitstag müde zu sein, wie es ist Weiterbildung, Arbeit und Sport zu vereinen. Letztes Weihnachten verbrachten wir bei seiner Familie. Mir ging es an diesem Tag nicht gut, lernte am Tag und Nachmittags fuhr ich zu ihm. Mir ging es weiterhin körperlich sehr ...

Wie hier schon von einigen anderen Usern mehrfach erwähnt: der Typ taugt ist komplett empathielos und nur auf sich selbst bedacht. Mit so jemandem würdest du nie glücklich werden. Ich hatte auch mal so einen, der nicht so richtig kapieren wollt was so einem Erkrankung mit einem macht und mir dann vorgeworfen hat ist wäre ja nur am jammern und würde mich in Selbstmitleid suhlen... und das nur, weil ich versucht hatte ihm anhand von Beispielen ganz ruhig und sachlich zu erklären wo und inwieweit mich diese Erkrankungen eben beeinträchtigen und dass ich ja auch nicht zum Spaß Immunsuppressiva einnehme. Ich weiß leider auch sehr gut wie man sich fühlt, wenn Menschen dafür kein Verständnis zeigen, die Probleme runterspielen und einen als Schauspieler und faul abtun - sowohl im persönlichen Umfeld als auch auf der Arbeit. Ich kann dir langfristig nur empfehlen rigoros auszusortieren. Mein Freundeskreis ist mittlerweile stark geschrumpft, aber die verblieben sind wahre Freunde, auf die ich mich voll und ganz verlassen kann. Was den Job angeht meinte es das Schicksal einfach gut mit mir. Nachdem ich in der vorherigen Firma wegen Krankheit gekündigt wurde, nachdem ich 6 Monate mehr krank als da war, bis dato aber auch noch keine Diagnose in Sicht war, weil ich ärtzetechnisch leider auch nur an die letzten Heuler geraten war, wurde ich ein halbes Jahr später bei einer tollen Firma eingestellt, bei der ich auch heute (7 Jahre später) noch arbeite und durch Corona sogar ein Einzelbüro bekommen habe, welches ich nun behalten darf, weil es sich zudem insgesamt extrem positiv auf meine Krankenstatistik ausgewirkt hat.

Lange rede, kein Sinn: auch du findest deinen Weg und wirst ihn erhobenen Hauptes gehen

Gestern 14:04 • x 2 #90



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