Juliane333
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Meine Freundin, die mich ja zu diesem Anwalt vermittelt hat, meinte, dass es so nicht geht.
Eigentlich hat er ja gesagt, er will die Wohnung nicht und ich solle da wohnen.
Sie sagt auch, wir brauchen es schriftlich und dann ist da auch Schluss. Sie hat mir auch abgeraten seine Sachen wegzuräumen, sondern eher in Richting: Sachen abholen.
Sie meinte aber auch, dass ich jederzeit, gerade auch wegen der neuen Partnerin damit rechnen muss, dass er andere Geschütze auffährt. Ich bin wirklich weit entfernt dieser Rosa irgendwelche miesen Sachen anzudichten, da ich natürlich sehr befangen bin - aber dass sie da auch noch mitfährt bzw. ihn fährt. Da hätte er sagen können, was er will, ich würde es nicht machen an ihrer Stelle.
Es reicht, was beide getan haben, das ist unterste Schublade sich vors Haus zu stellen und dann später auch noch auszusteigen, betont S. y und gestylt.
Meine Freundin war auch baff, gerade deswegen denkt sie, dass hier eventuell noch andere Dinge ins Spiel kommen, denn sicherlich will sie auch von ihm versorgt werden usw.
Ich versuche mich innerlich auf alles einzustellen, um nicht total aus den Latschen zu kippen: Scheidung, Hochzeit, doch noch sein sehnlichst gewünschtes Kind?
Das wäre für mich sehr schmerzlich. Aber gut, er wird seinen Weg gehen.
Was mich innerlich kaum zur Ruhe kommen lässt, ist der Umstand, dass er dieser fremden Frau nun alles von mir erzählt, auch von meiner Erkrankung und wie elend es mir ging.
Ich hoffe, er zeigt ihr nicht die Fotos von mir als ich die Chemotherapie bekam und keine Haare mehr hatte, völlig abgemagert war. Das war eine so verletzliche Zeit für mich. Früher hätte ich für Eric meine Hand ins Feuer gelegt, er hat mich auf Händen getragen in der Zeit und mich gestützt. Jetzt ist er mir völlig fremd.
Aber letztlich, tja, dann sieht sie eben, dass ich krank war, viele Sorgen mit meinem Noch-Mann hatte. Mich regt es auf, dass sie ihm hinsichtlich des Kinderwunsches immer wieder im Chat angestachelt hat. Es wirkte immer so, dass er ja nur meinetwegen verzichte, da ich durch die Behandlung unfruchtbar wurde.
Das ist verdammt kränkend, dass sie das nun alles weiß oder erzählt wird.
Und hätten beide im Juni sowohl mir als Auch Martin Gesagt, dass sie sich lieben und nicht ohne einander leben können, ich wäre fertig aber das hier ist jedes Mal ein Stich ins Herz.
Eric weiß auch, dass mein Papa mehr und mehr geht und es tat mir auch weh, dass mein Papa letztens ewig wach war und wartete. Ich fragte dann nach, warum er nicht etwas schlafe. Er warte auf Eric, der kam doch immer um die Zeit und bringt die Zeitungen für mich mit. Nun ja, es ist zu Ende und es ist gut so
