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Was ist weiblich? Fortsetzung / Offtopic

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Zitat von YsaTyto:
glaub Dir nicht, dass das Deine Definition von Romantik ist


Ich habe ja auch echt übertrieben und da jetzt auch mal ein bisschen drüber nachgedacht, was für mich Romantik ist.

Es ist für mich, so habe ich jetzt überlegt, ein Oberbegriff für eine Stimmmung. Und ob diese romantische Stimmung von Außen oder von Innen kommt, kann sehr unterschiedlich sein.
Ich kann zum Beispiel mit jemanden in einer sehr romantischen Umgebung sein, aber die Stimmung gar nicht annehmen, weil mein Fokus wo anders ist.
Oder ich kann in einer eher unromantischen Umgebung sein und trotzdem kickt mich was emotional. Aber ich würde das dann nicht als Romantik bezeichnen, sondern als rührend, oder nahe gehend, berührt fühlen bezeichnen.

Aber ich revidiere mich da auch, liebe @YsaTyto weiche Knie bekommen oder zu wissen, dass der Andere weiche Knie bekommt oder hat ist schon sehr romantisch.

Zitat von YsaTyto:
Und ich war nur damit befasst, meinen Impuls zu beherrschen nicht mit Anlauf ins Bett zu springen und mich auf ihn zu stürzen- was nicht gelang

Was gelang nicht? Den Impuls zu beherrschen oder dich auf ihn zu stürzen?

02.03.2020 14:24 • x 2 #4426


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@Urmel_ @SimplyRed @Sohnemann
Ich schreibe mal hier weiter, vielleicht habt ihr ja Lust hier auch weiter zu schreiben, damit der andere Thread nicht so massig OT hat.

Was genau sind denn destruktive Verhaltensarten in Beziehungen, außer Abwertung, Lügen?

@Urmel_ Was ist denn los mit deinem Ego? Will das manchmal nicht, wie du es willst?

13.03.2020 14:22 • x 1 #4427



Hallo Nostraventjo,

Was ist weiblich? Fortsetzung / Offtopic

x 3#3


Urmel_

Urmel_


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Zitat von Zugaste:
@Urmel_ @SimplyRed @Sohnemann
Ich schreibe mal hier weiter, vielleicht habt ihr ja Lust hier auch weiter zu schreiben, damit der andere Thread nicht so massig OT hat.

Was genau sind denn destruktive Verhaltensarten in Beziehungen, außer Abwertung, Lügen?

@Urmel_ Was ist denn los mit deinem Ego? Will das manchmal nicht, wie du es willst?

Meiner Meinung nach alle Verhaltensweisen, die destruktiv für eine Beziehung sind. Und da wir alle nur Menschen sind eher Verhaltensweisen, die über das normale Maß hinaus gehen. Aber das ist halt nie riesige Grauzone.

Mein Ego bemüht sich, so wie bei allen Menschen, Schaden von meiner Seele abzuhalten. Die Mittel und Wege, die es dazu verwendet, sind mitunter kurzfristig Gewinnbringend (beispielsweise eine Notlüge), aber langfristig Destruktiv (Folgen einer Notlüge). Daher sind wir als Menschen gefordert, auch die nicht so heldenhaften Anteile unserer Seele als Teil von uns zu akzeptieren (zu erkennen), damit wir diese Verhaltensweisen verbessern können.

Daher haben Menschen, die nur ein fragmentiertes ICH besitzen (als Puffer zwischen ES und über ICH nach Freud), ganz schön viele Probleme. Denn wenn das ICH nur fragmentiert ist (beispielsweise schlimme Gewalt in der Prägungsphase), kann man sich nicht dem ES und ÜBER ICH entgegenstellen und handelt nur auf der kurzfristigen Lebensebene. In Extremen bei Borderline, wenn eigene Fehler vor Angst vor dem ÜBER ICH nicht als Teil eines WEsens akzeptiert werden können. Was dann dazu führt, dass man sich selbst belügt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Strukturm...modell.svg

13.03.2020 14:34 • x 2 #4428


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Zitat von Urmel_:
Meiner Meinung nach alle Verhaltensweisen, die destruktiv für eine Beziehung sind. Und da wir alle nur Menschen sind eher Verhaltensweisen, die über das normale Maß hinaus gehen. Aber das ist halt nie riesige Grauzone.


Destruktiv heißt schädigend? Selbst oder beim Partner?

13.03.2020 14:39 • #4429


Urmel_

Urmel_


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Zitat von Zugaste:

Destruktiv heißt schädigend? Selbst oder beim Partner?

Da gibt es keine einfachen Antworten.

Zwei Fälle:
- Mädel hat fehlende Vaterfigur in der Kindheit oder andere Probgleme in der Prägungsphase und erlebt eine Trennung vom Partner (wenn der beispielsweise vier Wochen auf Montage muss) so schlimm, dass sie Nähe von einem anderen Mann holt oder vielleicht den Freund 20x am Tag anruft und nervt, weil es zu viel ist. Das belastet natürlich eine Beziehung. In einem Rahmen, den ich schon als destruktiv bezeichnen würde.

- Mädel hat keine Probleme mit sich selbst und Typ ist vier Wochen auf Montage. Ab und an wird mal telefoniert, sie vermisst ihn zwar, aber sie erkennt, dass die Laune von der Trennung herrührt und nix mit dem Freund zu tun hat, ist also bei den Gesprächen so glücklich wie er, dass man sich sprechen kann. Das wäre eine nicht destruktive Handlungsweise bei einer gleichen Situation.

Der Grad an Kaputtheit in uns drin ist variabel, die Fälle sind unglaublich vielfältig, aber der Einfluss auf die Beziehung (ist die Beziehung gut oder schlecht) ist sehr einfach zu erkennen. Deswegen schreibe ich ja auch so oft beispiwleseise von einer abnehmenden Dynamik. Weil wir machen Fehler und Beziehungen halten Fehler aus. Aber in manchen Beziehungen wird es eben jnicht ausgehalten und dann muss man auf Basis der Dynamik herangehen. Und wenn Du die ANziehungskraft noch hinzu nimmst und die Unterschiede bei den Geschlechtern (Männer verführen, Frauen binden), also unterschiedliche SPielräume, was denn wann für Anziehungskraft sorgt, dann hast Du sogar bei gleicher Problemlage unterschiedliche Handlungsempfehlungen für Mann und Frau, weil eben die ANziehungskraft bei beiden aus unterschiedlichen "Quellen" kommt.

Das scheint alles recht komplex, ist es aber nicht. Für viele Männer ist dabei die verwirendste Tatsache, dass die folgende Grundlage (im Kontext zu Anziehungskraft) nicht raffen (wollen):
Frauen sind brutal rational, auf Basis von Gefühlen.

13.03.2020 15:22 • #4430


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Im Grunde kann man dann sagen, je mehr Probleme ich mit mir selbst habe, desto größer die Gefahr zu Destruktivität.

Zu Binden und Verführen. Ist das wirklich so einfach? Es gibt ja auch Frauen mit einem niedrigen Nähebedürfnis und es gibt Männer, die binden. Oder ist das dann von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Es gibt ja auch hier Frauen, die berichten, dass sie eher die Löserin in Beziehungen sind und die Männers die Binder.

13.03.2020 15:42 • #4431




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