Zitat von leilani1801:@ Pinie:
Ja, was ist denn nun der Grund? Die passenden Gene oder ein hoher Testosteronwert?
Frau wäre ja total doof, wenn sie nur auf die genetische Passung fixiert wäre, denn um auf die Steinzeit Bezug zu nehmen, gibt es ja auch viele andere Faktoren, die ein Überleben des Nachwuchs sicherte: Sprich ist er ein guter Jäger, ist er durchsetzungsfähig etc.
Ist alleine der Testosteronhaushalte ausschlaggebend, würden ja alle Frauen auf die gleichen Männer stehen. Und wenn das der Fall wäre, dann hätten die ja dermaßen viel zu tun, dass frau sich ganz alleine um den Schutz der Kinder sorgen müssten...
Letztendlich wissen tue ich es auch nicht. Könnte mir vorstellen, dass sich durch S. Anziehung, Verlieben beiderseits die Hormonhaushalte von Mann und Frau angleichen und dadurch der Wohlgeruch entsteht.
Wie auch immer... Mir raucht auch ganz schön der Kopf...

Na, man kann einen anderen Menschen "gut riechen" oder "den/die kann ich nicht riechen", manchmal riecht es sogar körperlich verführerisch.
Dann passt ein bestimter Faktor des Immunsystems zueinander, weil extrem unterschiedlich ausgestaltet.
Testosteronduft verspricht körperliche Stärke (schneller ausdauernder Jäger, höherer Rang in einer Primatengruppe, Schutz und Nahrungmittelressourcen).
Allerdings schwieriger einen solchen Mann exklusiv an sich zu binden.
Da weniger athletische Typen auch seit 1oooen Jahren ihre Gene erfolgreich weiter gereicht haben, wenn ich mich mal so umsehe, gibt es auch andere zielführende (zum 6 von einer Frau erwählt werden) Taktiken.
Natürlich spielen bei Homo sapiens sapiens Rangfaktoren eine Rolle, mit stabiler Cleverness im Kopf kannst dir was erwirtschaften, Frauen folgen auch dem Geruch des Geldes, da kannst als Mann aussehen wie ein Garagentor.
Allerdings kommt bei Menschen der kulturelle Aspekt stark zum Tragen.
Da gibt es Männer, die kriegen in Wahrheit nichts voreinander, schaffen es aber sogar noch, eine leicht zu manipulierende Frau für sich arbeiten zu lassen und begatten nebenbei noch 1oo andere.
Oder Berufserben, wenn sie selbst dumm sind wie 1m Feldweg, haben jede Menge Chancen bei manchen Frauen, solange die Kohle fliesst.
Vom Primatengehege bis zum steuerfinanzierten Leben im HartzIV-Wohnsilo ist eben gut zu beobachten, es gibt Rangniedrige Affen, oder prekär lebende Menschen, die haben auch Nachkommen.
Gleichfalls findet das in Wohnstätten geistig gehandicapter Menschen statt.
Die Evolutionstheorie gibt lediglich erkennbare Grundtendenzen an, nach welchen zumeist vorbewussten Auswahlkriterien Partnerwahl stattfindet. Einiges davon kann man auf Menschen übertragen, bzw. durch einfache Testreihen belegen. Anderes wird von unserer Kultur ausgehebelt.
In südosteuropäischen/orientalischen Kulturkreisen findet man parallel Polygamie für Männer, Verwandtenhochzeiten und Auswahl der Ehepartner durch die Familien, wobei ausschliesslich der Status entscheidend ist, drakonische Strafen für Fremdgängerei insb. für beteiligte Frauen, da wird die Evolution zugunsten monetärer Erwägungen völlig verbogen oder gar ausgeschaltet.