Embi
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Das hier schreibe ich gerade, um etwas Frust los zu werden, der mir seit einiger Zeit schwer im Magen liegt und mich belastet. Ich könnte aktuell nur noch jeden Tag heulen.
Meine besten Freunde nehmen mein Problem nicht sonderlich ernst, beziehungsweise können sich das nur schwer vorstellen und deshalb rede ich mit ihnen schon gar nicht mehr darüber.
Das Problem, welches ich habe, bezieht sich auf meinen Beziehungsstatus - ich bin Single und das Todes unglücklich.
Es ist nicht so, dass die Angebote von Männern fern bleiben würden, genau genommen interessieren sich viele Männer für mich, jedoch interessiert sich immer nur genau der Typ Mann für mich, mit dem ich nichts anfangen kann - die oberflächliche, machomäßige Trophäensammler-Fraktion, die offenbar nicht sonderlich viel Achtung vor Frauen haben und das, obwohl ich selbst eher zu der "zu nett für die Welt"-Gruppe gehöre; wenn man jedenfalls den Aussagen von Freunden glauben darf. Passt also vorn und hinten nicht zusammen.
Und dies egal in welcher Alterklasse. Für mich persönlich interessant ist eher die Sparte zwischen 26 und 32 Jahren. Gleichaltrige sind mir meist nicht reif genug, denn ich denke bereits an die Zukunft.
Mit 22, fast 23 Jahren ist es, meiner Meinung nach, höchste Zeit sich einmal Gedanken darüber zu machen, was genau man im Leben noch vor hat.
Seit einiger Zeit bin ich bei der Familienplanung hängen geblieben, nachdem ich nun aufgrund meiner vielen Neffen und Nichten ganz genau weiß, dass ich Kinder unbedingt haben möchte.
Aber wie soll man eine Familie gründen, wenn man nicht mal den passenden Partner findet?
Ich hatte bereits Partnerschaften, eine davon erstreckte sich über 4 Jahre, nur um festzustellen, dass die Zukunftspläne doch ziemlich weit auseinander gehen und man doch nicht wirklich zusammen passt. Man hatte sich einfach in verschiedene Richtungen entwickelt und für mich ist das gar kein Thema mehr.
Jedoch mache ich mir natürlich meine Gedanken, wann immer ich glückliche Pärchen um mich herum sehe. Was ist so falsch an mir, dass ich nicht auch mal das Glück habe, einen ebenfalls positiv eingestellten, netten Mann zu finden, der mich nicht nur aufgrund meiner Optik will, sondern sich auch für die Eigenschaften hinter der Fassade interessiert?
Es fällt mir unglaublich leicht, neue Menschen kennen zu lernen und Freunde zu finden, es gibt selten jemanden, der mich nicht mag, jedoch bleibt es einfach meist dabei, beim "nett finden".
Zu mir selbst kann ich sagen, dass ich ein Karrieremensch bin, der sich gerade steil nach oben arbeitet und mit beiden Beinen im Leben stehe, genau weiß, was ich möchte und allgemein kein Naivchen bin.
Ist es das? Haben Männer Angst vor starken und selbstbewussten Frauen, die auch prima allein zurecht kommen?
Meine bisherigen Partner (ich hatte bis jetzt 3 Beziehungen) habe ich nämlich komischerweise immer in einer Phase meines Lebens kennengelernt, in der ich so richtig schön down war.
Hattet Ihr die Phase in Eurem Leben auch schon einmal?
Was habt Ihr getan, um Euch besser zu fühlen und nicht ständig darüber nachzudenken?
Habt Ihr Euer passendes Gegestück noch gefunden?
Liebe Grüße,
Embi.