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Wechseljahre schuld?

unbel-Leberwurst
Zitat von Excelsior:
. Zudem sie absolut weiß, fass sie für mich die einzig Wahre ist und ich im Leben nicht auf die Idee käme sie zu verlassen

Und was genau ist an diesem Leben so toll, dass du auf keine andere Ideen kommst?

#61


E
@Worrior Das ist ziemlich hart und ich bin einfach noch nicht bereit dafür sie/uns aufzugeben. Besonders wenn ich nichtmal weiß warum!

Aber ich kann diese Sicht nachvollziehen, wahrscheinlich würde ich als Außenstehender genau das Gleiche raten.

x 1 #62


A


Wechseljahre schuld?

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E
@unbel-leberwurst Naja, es sind mehr als 10 Jahre. Es wird ja nicht unsere ganze Geschichte nur vom letzten Jahr bestimmt.
Sie war ja vorher anders, was das eben alles so schwer nachvollziehbar macht.
Sie war für mich vom ersten Moment was Besonderes, ganz anders als die Beziehungen vorher. Wir kannten uns schon einige Jahre bevor wir zusammen kamen und hatten immer eine gewisse Zuneigung füreinander und waren sehr gut befreundet. Ich würde viel mehr als "nur" die Beziehung verlieren.

Und wahrscheinlich auch der Punkt, dass man nicht wieder von vorn anfangen oder gänzlich allein bleiben will.

#63


Stella31
Zitat von Excelsior:
Und wahrscheinlich auch der Punkt, dass man nicht wieder von vorn anfangen oder gänzlich allein bleiben will.

Das sollte trotzdem nicht der Grund sein, weshalb du in einer unglücklichen Beziehung bleibst.

MMn hilft nur ganz klar zu sagen, dass du so nicht weitermachen willst.
Dass dir wichtig ist, sie zu verstehen, aber dafür müsste sie erstmal klar sagen, was los ist.

Sonst hängst du ja ewig in der Luft

x 2 #64


hotte
Zitat von Excelsior:
@hotte Sie ist im Büro arbeiten. Freunde haben wir nicht allzu viele und dementsprechend viel gemeinsam unternommen. Sie ist jetzt auch oft mit anderen unterwegs, wollte aber komischerweise, dass ich ne Freundin kennenlerne, die sie jetzt nach langer Zeit wieder traf. Das würde überhaupt nicht zu einem ...

Wie Sonnenschein schon geschrieben hatte, würde ich auf den Zeitpunkt nicht viel geben. Vielleicht hat sie dich auch nur vorgestellt weil sie mit besagter Freundin oft redet und die sich nun ein eigenes Bild machen soll. Ich sage immer das es mindestens eine Möglichkeit gibt auf die man selbst nicht kommt.

Die Menge der Freunde ist gar nicht mal so wichtig, wichtig ist das ihr gegenseitige Freiräume habt in denen ihr einfach mal abschalten und auch venten könnt. Die Probleme die es mit sich bringt ständig "aufeinander zu hocken" merkt man nicht solange es anhält aber irgendwann kommt der Schwenk.

Das was Worrior geschrieben hat ist auch nicht zu vernachlässigen. Du solltest für dich selbst eine gesunde Grenze ziehen was du bereit bist auszuhalten. Der wichtigste Punkt... die Ursache bzw. die Gründe sind egal. Sie hat die Möglichkeit mit dir darüber zu sprechen wenn sie etwas stört (in einem sachlichen und respektvollen ton!) und wenn sie davon keinen Gebrauch macht ist das nicht dein Thema. Hormone sind immer doof aber auch das ist keine Pauschalentschuldigung um einen Partner schlecht zu behandeln.

x 3 #65


Worrior
Zitat von Excelsior:
Das ist ziemlich hart und ich bin einfach noch nicht bereit dafür sie/uns aufzugeben. Besonders wenn ich nichtmal weiß warum!

Es ist verständlich dass Du nach dem "Warum?" fragst, Du hast viele Fragen und möchtest Antworten.
Die wirst Du aber niemals alle bekommen und manche Antworten werden nur noch mehr Fragen aufwerfen.
Akzeptiere was sie zu Dir gesagt hat und nehme das als Deine Realität und handle danach.
Versuche nicht zu vetstehen sondern akzeptiere dass es ist wie es ist.
Das "Warum?" ist eigentlich egal, achte auf ihre Handlungen denn diese lügen nicht.
Nehmen wir mal an es wären die Wechseljahre, was bringt Dir das?
Macht es die Situation besser oder entschuldigt das so ein Verhalten?

Stell Dir vor die Situation zuhause wächst Dir über den Kopf, es eskaliert, Du schimpfst und schreist, wirst agressiv und zerlegst den Wohnzimmerschrank.
Danach gehst Du zu Deiner Frau und sagst "Entschuldige Schatz, Du weisst ja ich bin gerade in meiner Midlife Crisis, hatte wohl gerade einen heftigen Testosteronschub.
Jetzt ist alles wieder gut, Du weisst ja ich kann nichts dafür."
Wie würde Deine Frau wohl auf einen Mann reagieren der sich so wenig unter Kontrolle hat?
Der sich von seinen Hormonen hin- und herschütteln lässt wie ein Fähnchen im Wind.
Ein Mann der sich so wenig unter Kontrolle hat, seine Gefühle und Emotionen nicht regulieren kann und einem Trotzanfall nachgibt wie ein Dreijähriger.
Du hättest umgehend die Koffer in der Hand.
Genau das macht aber Deine Frau mit Euerer Beziehung, sie wütet wie eine Abrissbirne hindurch und hat null Hemmungen bei dem Gedanken daran dass auch Du gehen könntest.

x 4 #66


E
@Stella31 Genau das ist mein Problem. Diese abrupten Veränderungen ohne dass ich weiß was los ist.

#67


E
Zitat von hotte:

Wie Sonnenschein schon geschrieben hatte, würde ich auf den Zeitpunkt nicht viel geben. Vielleicht hat sie dich auch nur vorgestellt weil sie mit besagter Freundin oft redet und die sich nun ein eigenes Bild machen soll.

Das ist es ja eben. Sie hat mich gleich beim ersten Treffen dazugeholt, da kann es vorab keine Gespräche gegeben haben. Und sie wollte auch danach immer, dass ich dabei bin, wenn sie zu Besuch war.

x 1 #68


E
Zitat von Worrior:
Nehmen wir mal an es wären die Wechseljahre, was bringt Dir das?
Macht es die Situation besser oder entschuldigt das so ein Verhalten?

Es würde die Situation zumindest verständlicher machen und ich wüsste, dass es prinzipiell nicht an mir liegt. Könnte also emotional entspannter werden und anders damit umgehen.

Und die Handlungen sind ja auch sehr widersprüchlich. Einerseits Distanz, andererseits Eifersucht und Zukunftsplanungen. Ein ständiges Hin und Her.

#69


E
Ich weiß, dass ich mir vieles aktuell nur schönrede und Anhaltspunkte suche, die vielleicht darauf hindeuten, dass sie ja bleiben will, während ich die negativen Aspekte ausblende.

Sie hat momentan klar das Sagen in der Beziehung und gibt durch die Situation nach Belieben den Takt vor und ich weiß nicht wie wir da rauskommen, ohne eine Trennung zu forcieren. Denn mein Auszug würde letztendlich wohl nichts anderes bedeuten.

Ich hatte auch mal den Vermieter angeschrieben und mitgeteilt, dass wir uns wohl trennen werden, sie in der Whg. bleiben will und was wir dafür machen müssten.
Die Antwort hab ich ihr dann gezeigt, damit sie Bescheid weiß.

Da schaute sie mich entsetzt an, fragte ob ich mich jetzt trennen will, setzte sich weinend auf meinen Schoß und meinte sie will mich nicht verlieren.
Das war der Beginn als wir uns letztes Jahr wieder näher kamen und alles besser wurde ... bis zur Abwesenheit mit ihrem Sohn und dem wieder schlagartigen Cut.

#70


Blindfisch
Was soll man(n) dazu sagen....
Sie sagt dir mehr oder weniger ins Gesicht, das Sie keinen Bock mehr auf dich hat:
Zitat von Excelsior:
Ab diesem Tag war sie plötzlich verändert in ihren Nachrichten, kälter und sachlicher.

Zitat von Excelsior:
Im März war sie dann zwei Wochen krank und zuhause, während ich im HO gearbeitet habe. Sie war generell schlecht gelaunt und genervt. Am Ende der zwei Wochen fragte ich sie, was mit ihr los ist und sie meinte, dass sie gern getrennte Wohnungen hätte, da sie vieles nervt.

Zitat von Excelsior:
Dann war ich erneut für 3 Tage auf Dienstreise, sie hat mich noch mehrfach mit vielen Küssen verabschiedet und als ich zurück kam war plötzlich nichts mehr veränderbar und die getrennten Wohnungen alternativlos.

Sie kann deine Anwesenheit nicht ertragen. Es sich selbst erklären kann sie nicht. Rational macht es für Sie keinen Sinn. Aber Anziehung funktioniert nicht rational - sie muss es fühlen. Bist du ein stabiler Mann oder bist du es nicht - dazu später mehr.
Zitat von Excelsior:
Jedenfalls fuhren wir im Sommer zusammen in den Urlaub und kamen uns auch körperlich wieder näher (vorher zwei Jahre quasi gar nicht). Das lief ein paar Wochen so. Es wirkte alles wie gelöst, sie forderte selbst Sex ein, hatte gute Laune und ich dachte, dass wir vielleicht durch das Tal durch sind.

Eine kurze Zeit lang hat sie ihre Rationale Seite gewinnen lassen und hat es noch einmal probiert. Nach dem Motto : Appetit kommt beim Essen. So funktioniert das aber nicht und deshalb:
Zitat von Excelsior:
Dann war sie mit ihrem Sohn für 3 Tage weg und als sie zurückkam war alles wieder hinüber. Keine Nähe, ich durfte sie nicht mehr *beep* sehen und wieddr das Thema Auszug.

Zitat von Excelsior:
Sie fängt zunehmend an, sich extrem an ihren Sohn zu binden und macht mir immer wieder den Vorwurf, ich hätte mich nie um ihn gekümmert. (Was tatsächlich nicht wahr ist und das weiß sie auch.) Im Gegenteil, lässt sie oft gar nicht zu, dass ich mich kümmere. Stellenweise dreht sich ihre ganze Welt nur um ihn und ich komme mir vor wie ein Besucher bei einem Pärchen.

Das sit halt die "Altlast" die sie mitgebracht hat. Nicht negativ gemeint und ich möchte das Kind nicht als Altlast bezeichnen. Aber ihre bedingungslose Liebe gehört dem Kind. Du als "Ersatzvater" kannst niemals in ihrer Liste ganz oben stehen. Das ist jetzt kein Weltuntergang nur muss das dem mann im Vorfeld klar sein. Wenn die Beziehung "normal" verläuft, ist alles i.O.. Wenn es Probleme gibt und die Anziehung schwindet, bist du austauschbar und beliebig.
Zitat von Excelsior:
Das ist die aktuelle Situation. Sie ist oft genervt, stellenweise schon fast respektlos und reagiert auf Gesprchsversuche nicht.

Zitat von Excelsior:
Hormonell ist laut ihrer Aussage alles ok. Sie hat auch vor ca. zwei Jahren die Pille abgesetzt, ohne das vorher zu besprechen.

Du kannst den Entertainer geben, den Therapeuten, den Familienvater, den Superhelden.....du kannst dich auf dem Kopf stellen, ohne Anziehung und Respekt bist du unten durch. Wie schon einmal gesagt: austauschbar und beliebig.

Warum bist du beliebig und austauschbar? Weil du sehr lange nachgewiesen hast, das du kein stabiler Mann bist:
Zitat von Excelsior:
Ich hab dann natürlich viele Vorschläge gemacht was man ändern könnte

Zitat von Excelsior:
und bin dann immer ins Büro gegangen, wenn sie zuhause war, damit sie ihren Freiraum hat.

Zitat von Excelsior:
Ich war dann natürlich panisch und habe auch versucht in unseren Chatverläufen irgendeinen Anhaltspunkt zu finden was passiert sein könnte. Dabei stieß ich dann auf den radikalen Stimmungswechsel während der Reise im Januar. Ich habe sie darauf angesprochen und gefragt was an diesem Tag passiert ist, aber sie bestreitet bis heute, dass irgend etwas vorgefallen ist.

Zitat von Excelsior:
Von sich aus hat sie dann nicht ein einziges Mal mehr darüber gesprochen, sondern jegliches Gespräch über uns musste von mir angefangen werden.

Zitat von Excelsior:
und hab dementsprechend mein Verhalten angepasst.

Zitat von Excelsior:
Jedenfalls habe ich ihr irgendwann frustriert klar gemacht, dass ich zumindest eine Erklärung erwarte, wenn ich schon mein Zuhause und alles zurücklassen soll.

Zitat von Excelsior:
Ich wurde dann sauer und fragte, wie sie sich das vorstellt, dass ich nicht gehen kann und wir dann einfach so tun, als wäre nichts gewesen.

Zitat von Excelsior:
Sie sprach das Thema nicht mehr an und ist distanziert.

Zitat von Excelsior:
Nachdem ich schon jahrelang darüber gesprochen habe, ob ihre unerklärliche fehlende Lust vielleicht von der Pille kommt und sie die nicht absetzen möchte

Zitat von Excelsior:
Hab dann das Übliche gemacht, immer wieder das Gespräch gesucht, sie in Ruhe gelassen, Körpernähe ohne sexuelle Erwartung, ihr Wellnessurlaub mit Freundin geschenkt damit sie auspannt, Vasektomie angeboten usw.

Merkst du selbst, oder? Sie zeigt dir gegenüber ein Verhalten, das dir nicht schmeckt. Und deine Reaktion ist es, in den Diagnose-Modus zu wechseln. Was braucht Sie? Was kannst du tun? Wo kannst du dich selbst noch ein Stückchen mehr aufgeben, um ihr zu gefallen. Das alles getrieben aus Verlustangst und Bedürftigkeit. Du bist nicht der stabile Mann der von ihr einfordert, das sie sich klar äußert was sie möchte, wie sie gedenkt ihren Beitrag dazu zu leisten und wie man am Ende als Paar weiter machen kann - und wenn kein Antwort komm, sie zu ignorieren und links liegen zu lassen. Das würde ein stabiler Mann machen. Er verbiegt sich nicht bis zur eigenen Unkenntlichkeit. Er geht raus und macht sein Ding, wenn von ihrer Seite aus nichts mehr kommt.
Er erkennt, wenn die Beziehung von ihrer Seite aus für beendet erklärt wurde. Und das hat sie indem sie mehrfach betont hat, das sie getrennte Wohnung möchte.

x 2 #71


hotte
Zitat von Excelsior:
Das ist es ja eben. Sie hat mich gleich beim ersten Treffen dazugeholt, da kann es vorab keine Gespräche gegeben haben. Und sie wollte auch danach immer, dass ich dabei bin, wenn sie zu Besuch war.

Ok, alles sehr strange... ich möchte dir ans herz legen dich um männlichen Beistand zu kümmern, also jemand mit dem du offen quatschen kannst und bei dem du dich auch mal so richtig auskotzen kannst.

Es gibt Selbsthilfegruppen für Männer in denen der Umgang und die Herausforderungen mit allen möglichen Situationen besprochen wird (ich selbst besuche regelmässig eine Gruppe in Köln), das könnte dir echt gut tun (und nebenbei dabei helfen kontakte aufzubauen). Auch diverse Literatur kann dabei helfen die eigenen Verhaltensweisen besser zu verstehen.

Wie @Worrior schon angemerkt hast scheint es fast so als wenn du dir deinen eigenen Ärger nicht "erlaubst" und dich stattdessen auf die Sachebene zurückziehst. Das ist etwas das ich früher auch so gemacht habe. Ein Therapeut hat mir mal gesagt das ich mir augenscheinlich keine Agressionen erlaube. Nach einigem hin uns her muss ich sagen das er recht hat. Jetzt könnte man denken das sei etwas gutes aber Agression braucht man(n) auch um für sich selbst einzustehen und seine eigenen Grenzen zu verteidigen. Dabei geht es nicht darum jemanden oder etwas physisch anzugehen. "Gesunde" Aggression ist teil der Selbstregulation und manchmal brauchen wir das.

Das Thema der männlichen Gefühlskompetenz wird sehr gut im Buch Männerseelen von Björn Süfke beschrieben (für mich eine echte Bibel) und nachdem was ich hier so lese möchte ich dir noch das Buch "Nie mehr Mr. Nice Guy" von Glover ans Herz legen. Gerade beim letzten ist der Titel etwas missverständlich und es geht nicht darum zu einem "Über-Maskulinen-Alfa-A*schl*ch" zu mutieren sondern für sich selbst einzustehen und vor allem klar die eigenen Bedürfnisse zu kommunizieren.

x 2 #72


Heloise
Zitat von Excelsior:
Kann dieser Geburtstag bzw. evtl. beginnende Wechseljahre eine Frau derartig verändern, dass sie quasi von einem Tag auf den anderen eine lange Beziehung einfach weg wirft?


Wie kommst du drauf, dass EURE Probleme mit IHREN Wechseljahren in Verbindung stehen? Noch dazu, weil bei 40 jährigen das normalerweise noch gar nicht ansteht?

x 2 #73


Stella31
Zitat von Excelsior:
Sie hat momentan klar das Sagen in der Beziehung und gibt durch die Situation nach Belieben den Takt vor und ich weiß nicht wie wir da rauskommen, ohne eine Trennung zu forcieren. Denn mein Auszug würde letztendlich wohl nichts anderes bedeuten.

Das liegt auch an dir!
Du kannst Tacheles reden und ihr sagen, wie deine Vorstellungen sind, um die Beziehung weiterzuführen.
Und sie kann sich ihre Vorstellungen überlegen.
Ob die dann zusammen passen, muss man sehen

x 2 #74


E-Claire
Zitat von Excelsior:
Das ist ziemlich hart und ich bin einfach noch nicht bereit dafür sie/uns aufzugeben. Besonders wenn ich nichtmal weiß warum!

Aber ich kann diese Sicht nachvollziehen, wahrscheinlich würde ich als Außenstehender genau das Gleiche raten.

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Ergebnis und dem Weg, wie das Ergebnis zu erreichen ist.

Das Ergebnis, schöne Beziehung, wir nähern uns wieder an oder sie fängt an sich wirklich zu öffnen, kannst Du in diesem Fall nicht ohne ihre Mitwirkung erzielen. Es gibt einfach nichts, was nur Du tun kannst, damit es wieder fein ist. Das darfst du frustrierend finden und das darf Dich traurig machen und das darf Dir auch absolut Angst machen, aber diese negativen Gefühlen vermeiden zu wollen, in dem Du einfach noch die drölfzigste Variante, wie Du durch Handlungen oder Erklärungen (Wechseljahre) in die Vermeidung gehst, aufmachst, ändert nichts an folgender Wahrheit: Sie muss etwas an ihrer Situation ändern wollen und die Beziehung aus der Schieflage herauszuholen, wird euch nur gemeinsam gelingen.

Ohne ihre Mitwirkung geht es nicht.

Das was Worrier beschrieben hat, bezieht sich darauf, wie Mitwirkung entsteht. Wenn Du weiterhin um ihre Mitwirkung "bettelst", bittest, alles, was ihr in den Sinn kommt (ausziehen) tust, ohne klar eigene Forderungen zu nennen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie aus ihrer Vermeidung kommt, sehr gering.
Wenn Du weiter in der Haltung verharrst, dass ein bisschen Beziehung mit ihr, eine dauerhaft mühsame Beziehung mit ihr, eine Beziehung, in der Du alles tust, sie aber nicht, in der Du dich anstrengst, sie aber nicht, immer noch besser ist als gar keine Beziehung mit ihr, dann machst Du folgendes Problem auf:

Warum sollte sie etwas ändern?

Wenn Du aus lauter Angst vor dem Beziehungsende dich immer kleiner machst und nie klare Postion beziehst, dann wird genau dieses Verhalten der Beziehung den Rest geben, weil ihr so nicht in die Auseinandersetzung kommt, die für den Fortbestand notwendig ist.

Da ihr beide, wenn auch aus verschiedene Weisen, sehr vermeidend unterwegs seid, würde für Euch finanzielle und generell ein Paarcoaching bzw eine Paartherapie in Betracht kommen?

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