Eben wurde hier ja aufgeworfen, dass der Kinderwunsch letztlich immer egoistisch sei. Kinderwunsch ist für mich ein Trieb, den die Biologie angelegt hat, damit wir uns vermehren, ähnlich wie Hunger, Durst usw. Für Männer ist es daher leicht zu sagen, stell dich nicht so an, steck deine Bedürfnisse eben zurück, wenn du keinen Partner hast. Sie fühlen das eben nicht und eine Frau kann darunter schon echt leiden, gerade wenn sich der Torschlussmoment nähert...
Und diese Kausalkette von Urmel ist da sooo völliger Quatsch: "gute Frau bekommt guten Mann", "schlechte Frau bekommt keinen Mann" . Es vermehren sich doch gerade die Frauen weiter wie die Kaninchen, die nach deiner Kriterienliste nicht gut sind. Ich verstehe nicht, dass du so blind bist und das nicht siehst.
Zudem finde ich, dass unser Land (ungeachtet der Gesamtanzahl der Weltbevölkerung) schon dringend Nachwuchs nötig hat, um hier einmal alle gesellschaftlichen Probleme zu lösen.
Und letztlich bleiben die Frauen, die hierfür den gesellschaftlichen Backround, die Werte, die Bildung, das Benehmen haben auf der Strecke. Ich habe zig so Beispiele im Freundeskreis, von denen ich mir wünsche, dass sie schnellstmöglich mit einem tollen Mann Kinder bekommen, weil sie etwas weiterzugeben haben. Allerdings passiert das nicht und so traurig das ist, vermutlich wird das auch nicht passieren.
Ich traue jeder von ihnen zu, ein Kind alleine aufzuziehen. Bei manchen ist die Tür bereits zu und ich finde es schade, dass sie es nicht einfach gemacht haben, schwanger werden, ohne es dem Mann zu erzählen und ihn dann auch vollkommen aus der Verantwortung lassen.
Ich könnte es nicht, aber ich finde es schade, mitanzusehen, wie gute Werte, gute "Gene" auf der Strecke bleiben...
EDIT: Gerade ist mir noch eingefallen, dass ich ebenso viele und ebenso wertvolle Single Männer in meinem Freundeskreis haben, die es auch nicht gebacken bekommen. Ist das wohl ein Problem der Bildung? Und warum können sich die Männer und die Frauen nicht einfach zusammentun

?