Zitat von Ricky:Es geht darum, der TE klarzumachen, dass es so nicht funktioniert. Du allerdings proklamierst, sie sei alternativlos, weil sie 39 Jahre alt wäre und in einer Beziehung.
Welcher Weg für die TE letztendlich funktioniert ist ja ihre Entscheidung. Und ich denke, dass es gut für sie ist, dass sich viele hier über ihre Lage den Kopf zermartern und sie sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen, den möglichen Konsequenzen für sie, den Mann und das Kind auseinandersetzen kann.
Ich kann auch deine Sicht sehr gut nachvollziehen. Vom klassisch moralischen Standpunkt her und aus Sicht des Ehemannes, wäre es sicherlich angebrachter entweder total offen zu sein oder konsequent zu gehen.
Warum und weshalb ich diesen Standpunkt aber
nicht vertrete habe ich hinreichend erklärt und begründet. Mir war es insbesondere wichtig, aufzuzeigen wie wahrscheinlich es überhaupt noch ist, dass sie schwanger wird, welche Schwierigkeiten auf sie zukommen können, in medizinischer und finanzieller Hinsicht. In dem Punkt kenne ich mich wirklich gut aus und kann ihr sicherlich besser weiterhelfen als jemand, der lapidar dahinsagt, dann "suche dir eben einen anderen" oder "kaufe dir Fremdsperma".
Neben der moralischen Frage, braucht es eben auch eine Kenntnis über die Praxis und was überhaupt noch möglich ist.
Was "eine gute moralische Einstellung" ist ist meiner Meinung nach ziemliche Interpretationssache. Das wird, je nachdem in welchen Kreisen man sich bewegt, völlig unterschiedlich bewertet. Zumindest kann man darüber diskutieren.
Und ich stehe komplett zu meiner Aussage, dass ich Menschen, die einem starren Moralkodex folgen, der ihrer Meinung nach "der einzig richtige ist", für nicht sonderlich klug halte und/oder sehr jung.
Was deine Meinung über die Chancengleichheit von Mann und Frau in Deutschland anbelangt - kann ich nicht teilen. Frauen sind im Vergleich zu Männern noch in so vielen Punkten im Hintertreffen. Finde ich ziemlich naiv so zu denken. Werde ich aber nicht weiter diskutieren, ist nicht mein Thema, eher deins.
Auch die Diskussion über die Wahrhaftigkeit der Wissenschaft langweilt. Denk doch was du willst. Zitiere weiter irgendwelche Statistiken mit der du deine absoluten Wahrheiten belegst.
Komisch ist nur, dass du eine der grundlegendsten Prämissen des wissenschaftlichen Arbeitens überhaupt nicht berücksichtigst: nämlich, dass es keine absoluten Wahrheiten gibt.
Mich würde an dieser Stelle interessieren, was ein Mensch "vom Fach" zu dieser Diskussion sagen würde, sprich ein Philosoph oder Ethiker. Eine neutrale Person, der es nicht ums Recht haben geht.
Ich denke nicht, dass er am Ende sagen wird: Elisabeths Ansicht ist die Richtige oder die von Ricky oder sonstwem.
Und wie viele Leute sich hinter meinem account verbergen. Wie gesagt nur eine Person - ich. Wie du auf diese Idee kommst - keine Ahnung, verbreite deine lustigen Ideen gerne weiter.
Mich juckt sowas überhaupt nicht.