Zitat von Dattel:Wie soll man denn mit einem Partner mit Kindern zusammen sein, und diese eisern ignorieren?
Wer hat denn davon geredet? Wenn überhaupt hätte es doch die TE sein müssen, die sich darüber im Klaren ist, dass man nicht kleine Kinder haben und diese aus der Beziehung raushalten kann. Das ist m.E. Selbstbetrug (
er hätte damit gar nichts zu tun gehabt, funktioniert eben nicht. Natürlich ist eine Beziehung davon beeinflusst, wenn ein Partner Kinder hat).
Zitat von Dattel:Deshalb muss man sich halt vorher (!) überlegen, ob man diesen Job noch gratis dazu übernehmen will.
Ja, oder die TE hätte sich überlegen müssen, dass man nicht so tun kann, als würde es für den Partner da keinen Job zu machen geben.
Vor allem aber finde ich eben diese "Ich habe alles für ihn gemacht"-Argumentation schwierig. Wenn man etwas für den Partner macht, kann man guten Glaubens sein, dass das auf Gegenseitigkeit beruht; muss es aber nicht. Denn alles, was man tut, tut man in der Regel freiwillig.
Im Grunde finde ich eh, wir wissen hier viel zu wenig, um uns die Köpfe heiß zu reden. Wir wissen nicht, wie lange die sich kennen, wie lange sie zusammen waren, wie viel sie vielleicht schon herumlaboriert haben usw. usw.
Vielleicht hat er sich 2 Jahre mit ihr getroffen, zwei Monate oder zwei Wochen. Vielleicht hat er zwei Jahre die Kinder weitestgehend ignoriert oder sein Bestes gegeben und es hat dennoch nicht funktioniert. Vielleicht wusste er zunächst nichts von den Kindern, war schon verliebt und wollte es dann eben doch probieren, obwohl er eigentlich keine kleinen Kinder mehr wollte. Vielleicht merkte er dann, dass es das nicht mehr für ihn ist.
Vielleicht schiebt er die Kinder vor. Wenn die TE schon jetzt eine so große Angst hat, niemanden mehr zu finden, fühlte er sich vielleicht komplett vereinnahmt. Vielleicht aber hat er ihr auch vorgemacht, er käme locker mit allem klar und dann einen a-lochwürdigen Abgang hingelegt.
Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Wir wissen es nicht.
Btw: Ich wollte nie Kinder, fand es dann aber mit meinen Partnern, die Kinder hatten (und mit ihren Kindern) deutlich einfacher als erwartet. Allerdings bestand hier auch der bescheidene Unterschied, dass die Kinder hauptsächlich bei ihren Müttern lebten.
Zitat von schmaloo:Ansonsten wusste ich nicht wozu all die Erfahrungen ( erwachsener Mann ? ) dienen sollten, wenn er daraus keine Schlüsse ziehen kann und keine Verantwortung über sein Handeln übernimmt.
Wie sieht es aus mit der Verantwortung der Mutter, die ihm weis machen wollte, er müsste bezüglich der Kinder keine Einschränkungen in Kauf nehmen und im gleichen Atemzug erwähnt, dass er mit ihr nicht zusammen wohnen kann?
Wie sieht es mit der Möglichkeit aus, dass er nichts lieber wollte, als mit ihr zu leben und sich dem beugen musste, dass es wegen der Kinder nicht geht?
Wie sieht es damit aus, dass die TE sich womöglich etwas vorgemacht hat, wenn sie meinte, sie könnte ihre Kinder aus der Beziehung raushalten? Oder beide haben sich etwas vorgemacht hinsichtlich der Fragen, wie eine Beziehung mit zwei kleinen Kindern gestaltet werden kann?