Zitat:Also die Frage an Random war, ob er beispielsweise Statistiken aus der Rechtsprechung hat, in der Frauen benachteiligt werden.
Und damit meine ich eben keinen Einzelfall, sondern eine Statistik, in der die Mehrzahl der Frauen benachteiligt werden. Ich kenne halt auch eine Frau, die beim Sorgerechtsstreit mit dem Ex-Mann über den Tisch gezogen wurde, aber in der überwältigenden Mehrheit haben da eben die Männer das Nachsehen.
Ich schätze, eine solche Statistik wird es nicht geben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Und um hier jeden möglichen Tumult zu vermeiden: Damit sind nicht die Fälle gemeint, in denen es fair zuging und gar keine großen Streitigkeiten um die gemeinsamen Kinder aufgekommen sind. Davon gibt es ja gottlob sehr viele.
Es geht also nur um die Fälle, bei denen um die Kinder vor Gericht (Sorgerecht, Besuchsrecht etc.) gestritten/gezerrt wurde.
Ich habe lange in der Branche gearbeitet und so viele "Scheidungsakten" auf meinem Tisch gehabt, um das einigermaßen beurteilen zu können. Vor etwa drei Jahren habe ich mich interessehalber wieder mit der Rechtsprechung zu dieser Thematik beschäftigt und konnte keine allzu großen Unterschiede zu damals feststellen. Witzigerweise lernte ich nahezu zeitgleich (2014) jemanden kennen, der sich durch eine Sitzblockade tatsächlich Gehör für das Besuchsrecht seines uneheliches Kindes verschaffen konnte und endlich die Zeit mit seinem Kind genießen konnte.
@ Urmel
Es wäre interessant, was Du von den Ansichten von Frau Esther Vilar aus "Der dressierte Mann" hältst.
Ich hatte es mal, habe es aber nur passagenweise gelesen und fand das Gelesene recht interessant.
Von allem ab bewundere ich Frauen, die sich in den ersten Jahren wirklich um die Kinder und deren Erziehung kümmern und auf die berufliche Karriere verzichten. - Wo soll Erziehung und die Vermittlung von Werten sonst stattfinden?
Wir leben zwar nicht mehr in Höhlen, aber einer gewissen evolutionäre Disposition unterliegen wir immer noch.
@ Random
Ganz uncool war Deine Ex-Frau wohl nicht, wenn ich mir ihre Beschreibung zum Schweißgeruch nach dem Holzfällen vorstelle
Ein Mann darf ruhig nach Schweiß, Öl, Holz, Tab.ak etc. riechen - nicht ausschließlich frischgeduscht bzw. nach Rasierwasser/Parfum. Die evolutionäre Komponente des "Riechen-Könnens" schlummert schließlich noch in uns.
Erschreckend fand ich den Trend in einer Universitätsstadt, daß junge Männer dort mit hochgesteckten Haaren und Babytragetüchern zum normalen Stadtbild zählten - also jedem das seine, aber: Früher sagte ich immer scherzhaft, im nächsten Leben werde ich ein Mann ... mittlerweile sage ich das nicht mehr. Was Männer heutzutage alles "können" sollen
