Schappli
Gast
"Na ja, aber "normal" finde ich das nicht, ehrlich gesagt. Die meisten Menschen sollten mit Mitte 30 verheiratet sein und eine Familie gegründet haben oder gründen. Aber wenn man bis dahin nicht mal eine langjährige Beziehung (und 1,5 Jahre sind ja noch eine Beziehungsanbahnung) hingekriegt hat, dann stimmt da meiner Meinung nach etwas gewaltig nicht. Muss man nicht so sehen, für mich ist das aber eins von vielen Red Flags."
Ich habe selbst recht wenig Beziehungserfahrung (einige Jahre immerhin), war immer super gerne Single, da ich einen großen Freundeskreis habe und die Zeit mit diesem nicht einschränken möchte. Zudem bin ich sehr unabhängig und mir fällt es schwer, den Großteil meiner Zeit nur mit einer Person zu verbringen. Mir wird schnell langweilig in einer Beziehung, viele Männer wollen abends ihre Ruhe, auf der Couch sitzen und werden schnell träge in einer Beziehung. Als Single habe ich ein reges Sozialleben, lerne viele Leute kennen und das mag ich sehr!
Vielen Freunden von mir geht es ähnlich.
Ich möchte auch keine Kinder und heiraten, mir war bis dato nicht bewusst, dass man damit als unnormal gilt für viele.
Ich kenne viele toxische Ehen, einer geht fremd, der andere leidet. getrennt wird sich aber nicht wegen Haus und Kinder. beide gehen sich täglich an die Gurgel- nun frage ich euch: WER ist hier gestörter, die oder ich? Viele Eheleute sagen mir auch "du machst alles richtig".
Wie seht ihr das, sind langjährige Singles mit wenig Beziehungserfahrung für euch auch gestört?
