Andi_aus_K
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hier meine Analyse der Dinge - Ähnlichkeiten mit "meinem Fall" sind rein zufällig
Zitat:Er fehlt mir so unglaublich als Gesprächspartner in beruflicher Hinsicht (da hatte/habe ich unglaublich viel Theater ) .. da wir ja zusammen arbeiten konnte er aus einer ganz anderen Sicht die Dinge (und auch mich) beleuchten, da er ja die Sachverhalte und Beteiligten alle kannte und mich in den Situationen erlebt hat ( andersherum natürlich genauso) .. hat mich gespiegelt ohne abfällig zu sein, hat aber auch ehrlich klar gesagt: " Du, da warst Du echt daneben" oder " Nein, das siehst Du nicht falsch - Deine Position war richtig" - da kann ich meinen Mangel gerade schlecht sehen
DAS ist rein beruflich. Es beschreibt eine freundschaftlich-kollegiale Beziehung.
Zitat:Mir fehlt die Nähe .. auch wenn es nur die kurzen Nachrichten zwischendurch waren, die mir zeigten dass er an mich denkt - hier ist mein Mangel wohl, dass ich gerne zu jemandem gehören würde (Bin weit weg von Familie und engen Freunden) und mich "angekommen" fühlen möchte.
Das ist die Schnittmenge zwischen freundschaftlich, befreundet sein und partnerschaftlich. Wenn du unter Nähe auch körperliche Nähe meinst, dann halt partnerschaftlich, ansonsten halt als Freund.
Zitat:Die Gespräche in persönlicher Hinsicht, da wir oftmals die gleichen Dinge faszinierend finden, viele Dinge als erlebenswert ansehen.
Mangel ? - ein Mensch in meinem Leben, mit dem ich die wirklich vielen tollen Dinge in meinem Leben teilen möchte.
Er hat einen unfassbar schwarzen Humor, der so viel Spaß macht - den Mangel sehe ich ganz klar: Ich lache in meinem "normalen" Leben viel zu wenig; es gibt aber oftmals so wenig zu lachen![]()
Hm, Ebene guter Freund, würde ich sagen.
Zitat:Nuja, dass er ein toller Küsser ist und mir der Hautkontakt unfassbar fehlt .. das lasse ich jetzt mal außerhalb der Analyse![]()
Und das alleine könnte auch ein anderer Mann sein. Aber ich lass das auch mal raus...
Zitat:Ich würde da gern ein bisschen klarer sehen, um freier sein zu können in meinem Herzen ... was meint ihr ?
Mir scheint, dass dein "Glücksfall" darin besteht, dass du einen Menschen glaubst gefunden zu haben, der all das (Liebhaber, bester Freund, kooperativer Kollege etc.) in einer Person vereint. Umso schwerer fällt es dir, all das aufzugeben - so mein Eindruck.
Vielleicht besteht die Kunst darin, die Eigenschaften voneinander zu trennen:
- den guten Kollegen weiterhin als guten Kollegen wertzuschätzen und kollegial/professionell zusammenzuarbeiten - wie persönlich das werden kann (Ratschläge etc.) wird sich entwickeln.
- ihn als guten Freund zu behalten, könnte möglich sein, wird aber vermutlich länger dauern, bis sich das herausstellt - sofern beide das überhaupt wollen - es wird sich vermutlich bereits im Beruf abzeichnen, ob es diese Ebene geben kann
- ihn als Partner fürs Leben zu haben, das ist wohl der Haken: wenn es nicht geht - und wenn beide es versucht haben - dann gilt es das zu akzeptieren. Schwer, aber machbar.
Insgesamt besteht für dich die Chance aus der Ferne betrachtet, von dem was ihr hattet, einiges zu retten.
Ich geh gerade diesen Weg und hab derzeit den ersten Punkt geschafft, ohne das es sehr privat wird, aber es ist mehr als nur kollegial. Den zweiten Punkt möchte ich derzeit nicht, den dritten habe ich abgehakt.
Ich hoffe, ich konnte dich etwas inspirieren und idealerweise etwas Mut machen.
LG Andi
