Zitat von Sohnemann:Ich halte ähnlich wie Urmel, und auch Sonstige, die nachdenken, diese diskriminierende Gruppenabwertung für extrem gefährlich.
Das sehe ich anders, wenn man die Symptome bekämpfen will muss man die Ursachen bekämpfen. Alleine die Haltung "Wer gewaltätig wird/mordet ist psychisch krank" finde ich fragwürdig. Wenn die psychische Krankheit durch die Tat festgestellt wird und du der psychischen Krankheit die Schuld an der Tat gibst hast du keine Argumentationskette sondern einen Zirkelschluss.
Im Gegenteil - Ich halte es für gefährlich, wenn man Fakten und logische Überlegungen, die durchaus das Potential haben Menschenleben zu retten, ignorieren muss, weil dem sonst mit Kampfbegriffen wie "Diskriminierung" begegnet wird.
Konzepte wie "Diskriminierung" werden anhand bestimmter Fallbeispiele zurecht als schlecht dargestellt, werden dann aber für andere Fälle benutzt und die Wertung wird einfach übernommen.
Du versuchst in diesem Fall die Wertung aus dem Wort "Diskriminierung" zu ziehen, weil Diskriminierung allgemein als etwas Schlechtes gesehen wird. Ich finde, du solltest fallspezifisch darlegen, wieso es in diesem konkreten Fall schlecht wäre Fakten zu beachten und Ursachen zu erkennen und zu bekämpfen.
Andernfalls kann ich das Wort "Diskriminierung" auch für Behindertenparkplätze verwenden, auf denen nicht behinderte Menschen nicht parken dürfen, und daraus schließen, dass Behindertenparkplätze schlecht sind. Daher bitte ich ab sofort darum fallspezifisch zu argumentieren anstatt diffamierende Kampfbegriffe zu verwenden.