DerImmerLacht
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ich fasse mich möglichst kurz.
Freundin (2 Jahre zusammen, getrennt wohnend, Wochenend-Beziehung) seit November immer Depressiver, vorher schon viele Belastungen, Corona sei dank ging es abwärts, Massnahmen sind ja noch immer Thema, Impfen sowieso wo sie Angst hätte.
Neben einem kurzen Ende wegen der Depression was dann besser wurde ist nun die Sache die.
Der Plan war später zusammenziehen, Kompromiss für "Beide" sie zieht zu mir und wir bauen oder kaufen drüben bei ihr ein "Weekend-Haus". Kosten wären zu 99% mein Anteil so nebenbei.
Kompromiss war auch für mich das ich noch Jahre warte auf das Zusammenziehen da sie ein Kind hat, in der Zeit "WeekendBeziehung". Normal zog ich immer recht flott zusammen, ich habe gerne eine Beziehung wo man sich oft sieht und nicht nur am Weekend. wobei ich mich nun sogar etwas an das Ganze so gewöhnt habe.
Nun wäre die Frage. wenn sie es nun nicht mehr will, woher weis man ob es an der Depression liegt oder an die Gefühle. ?
Denn sie kennt diese fallweise selbst nicht wirklich. Wegen der Depri. Und ich nehme an das es daran liegt das sie nicht mehr bereit ist für den Kompromiss.
Liegt es aber an der Depression, Corona wird ggf. irgendwann mal weniger ein Thema, es geht ihr dann besser. könnte es aber vielleicht sein das es wieder mehr zu "ja wir ziehen zusammen" gehen könnte.
Chance dazu gering befürchte ich, aber sie ist doch auch möglich.
Da Depressionen dafür sorgen das man sich Zuhause "noch sicherer/wohler" fühlt. Oft, nicht immer, aber sie meint selbst Zuhause fühlt sie sich sicher und entspannt.
Was meint ihr dazu.
Denn ich muss nun klar nachdenken. das Thema kommt immer wieder hoch. das "Fundament" ist für mich irgendwie weg. Gemeinsames Ziel auf lange Zeit aber doch.
Wenn sie wirklich nie her zieht, hätte ich das so gewusst, wäre ich die Beziehung nie eingegangen.
Die Frage auch. warum. sind Gefühle bei ihr eher "Freundschafliche Liebe" oder ist es eben die Depri.
Oder weil sie es in der Verliebtheit zugesagt hat aber nicht einhalten will. aber das würde bedeuten ich bin nun weniger wert als damals in der verliebtheit. denn sie muss ja damit rechnen das ich es deshalb beende.
Und klar denke ich drüber nach. da es mit meiner Form von Beziehung nicht zusammen passt.
Paar Jahre warten ok. Aber sagen wir bis zur Pension "hin/her-Pendeln". .
Sie meint sogar ich könne ja mein Haus verkaufen, 18 Jahre alt, Schuldenfrei, total schöner Platz. .
Also ich kann dann "alles aufgeben" und sie setzt sich ins neue Nest, kann vom Geld aber nix beitragen, vielleicht ein Kasterl oder eine Fussmatte? Das wäre dann kein Komromiss. . der war anders abgemacht.
Sie hat übrigens eine kleine Mietwohnung. Da hätte ich nicht mal Platz.
Wenn alles passen würde, aber selbst in der Beziehung war es so das sie es 3x beendet hat, aber auch wegen Depri denke ich, das letzte mal war sie echt total hinüber. und als ich auch noch was von ihr wollte (zusammen mehr unternehmen um Beziehung wieder auf zu frischen nach dem "traurigen Lockdown-Herbst") empfand sie es als Stress und meinte sie fühlt nix mehr. Hat ihre Gefühle "gekappt".
Wurde wieder besser, aber dennoch steht das Thema klar im Weg.
Vor allem nagt der Gedanke. ich war es ihr wert, auch wenn es in Verliebtheit war, nun nicht mehr?
Ich würde mir nie erlauben meinen Kompromiss nicht ein zu halten. wenn dann dürfte ich so einen nicht "ok" geben.
Die Tatsache ist nun sagen wir "im Weg".
Und ich kann es entweder abwarten und hoffen. wobei die Chance denke ich gering ist das sie ihre Meinung ändert.
Oder es beenden, was viele vermutlich tun würden. . mit der Aussage das ich so eine Beziehungsform nicht leben will, Jahrelang getrennt, nur am Wochenende sehen (wegen Kind/Hund/Umstände) und dann schauen. ob sie wieder kommt und doch den Kompromiss sucht, oder eben nicht und akzeptieren das ich ihr dies nicht mehr wert bin.
Ich schreibe hier für andere Meinungen. vielleicht hat jemand selbst die Erfahrung gemacht.
Sowas hatte ich bisher noch nie, aber ok, man lernt immer wieder dazu *g*
lg.
DernochImmerLacht. *g*
. Pläne im Leben ändern sich eben.Sie scheint dich, dein Häuschen und das viele Geld, dass du zu investieren bereit bist, nicht zu wollen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass du eine andere Partnerin suchst, die viel besser zu dir und deiner Lebenssituation passt. Du warst vom Modell " Wochenendbeziehung" eh nicht wirklich überzeugt. Gibt's in deiner näheren Umgebung keine Frauen, die glücklich über Haus und Hund wären? 