Zitat von Nachtlicht:Ich lese hier schon eine Weile mit und habe die ganze Zeit ein ungutes Gefühl. Mag an mir liegen, aber ich erinnere mich, dass es vereinzelt auch andere skeptische Stimmen in diesem Thread gab.
Das war die Ausgangslage vor einer guten Woche, da fehlte dem TE primär das gemeinsame Se*leben sonst war alles tutti.
Hier sind wir wenige Tage später, nachdem die Trennung quasi ausgesprochen wurde.
Eine rasante und inhaltlich schwer nachvollziehbare Entscheidung für mich als Außenstehende.
Die Dynamik im Thread ist beachtlich, der Einfluss der hier herrschenden Mehrheitsmeinung auf den TE sicher nicht zu unterschätzen.
Die Stimmung gegen die Ehefrau, die sowohl von Foristen als auch vom TE zunehmend als garstiges, kaltes Biest beschrieben wird, während der TE durchgängig den gutaussehenden treuen und fürsorglichen Familienvater darstellt, finde ich auch ein wenig bedenklich.
Man sollte nicht vergessen, dass wir hier wenn überhaupt nur eine Seite der Medaille zu lesen bekommen und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die ganze Geschichte ziemlich überraschend anders klingen würde, wenn die Frau hier zu Wort käme.
Ich sehe es wie vereinzelte Vorschreiber, dass die Unlust der Frau sicher nicht vom Himmel gefallen ist. Aber Ansätze, das genauer zu beleuchten, versickerten mit dem Ergebnis: alles die Schuld der Frau. Auch die jetzige Reaktion der Ehefrau auf die Trennung, wenn sie denn wirklich so unpassend gelassen damit umgeht, wird ihrerseits eine Vorgeschichte haben und darauf beruhen, dass sie aus ihrer Sicht wahrscheinlich das gemeinsame Eheleben etwas anders schildern würde als der TE. Für den TE natürlich unerklärlich, von den Usern erstaunlich unhinterfragt so übernommen.
Sichfragender74, ich finde deine gesamte Vorgehensweise in einer Angelegenheit mit solcher Tragweite schwer nachvollziehbar und wenig durchdacht. Von vielen Usern kamen gehaltvolle Ratschläge die an dir irgendwie abgeperlt zu sein scheinen. Es ist bedauerlich, dass es dir gerade schlecht geht, aber ich vermisse ein Verstehen oder Erkennen deiner eigenen Anteile an diesem Ergebnis. Du schilderst dich und eure Situation hier so einseitig, dass ich nichtmal hilfreiche Ansätze erkennen kann wo denn genau deine Anteile liegen könnten.
Und ich finde es schwierig, jemandem in so einer Situation mit weitreichenden Konsequenzen Rat zu geben, der möglicherweise zum Nachteil einer dritten Person geht, wenn ich nicht den Eindruck habe ein "rundes" Bild von der Situation zu bekommen.
Normalerweise berate ich immer sehr im Sinne eines TE (und nicht involvierter Dritter, es sei denn Kinder), aber hier finde ich das wirklich schwierig aufgrund der von mir wahrgenommenen Einseitigkeit und der auf mich teilweise auch eher gegen die Ehefrau "aufgewiegelt" wirkenden Stimmung unter den Helfenden hier im Thread.
Das war doch auch so, ich habe nie behauptet das ich sie nicht liebe.
Ich habe mich später gefragt ob ich sie oder die Gewohnheit liebe.
Ich hab dann so wie geschrieben habe festgestellt das es mehr die Ernennung,die Jahre sind.
Sie liebt mich eben auf ihre Art eben,hab ich jedenfalls bis zum Wochenende gedacht.
Ich habe die letzten Jahre auch viel überspielt vor den Kindern,dennoch wars es ja auch harmonisch.
Ich hab einfach meine Bedürfnisse nach hinten gestellt zum Wohl der Kinder und der Harmonie wegen.
Ich wollte eigentlich gleich klar Schiff machen,aber die wirklich wertvollen Ratschläge haben mich dazu veranlasst es eben nicht zu tun.
Ich habe in meinem Gespräch versucht sie nicht zu kritisieren,sonder ihr meinen Wunsch,meine Bedenken geäußert.
Mit Kritik und Vorwürfe kam sie.
Ich schreib hier bestimmt Um 4:30 nicht aus Langeweile oder dichte irgendwas zusammen.
Seit Tagen schreibe ich hier und versuche alles zu beantworten.
Natürlich hört ihr hier nur eine Seite,aber es ist leider so wie Ich es beschreibe ob man mir glaubt oder nicht.
Ich bin seit Monaten in einem Gefühlschaos drinnen,mal hab ich sie mir an gesehen und gedacht ich liebe sie immer noch trotz Abneigung die sich entwickelt hat,dann wieder nicht, weil ich mich dann ertappe das es die Gewohnheit ist.
Drum habe ich hier Rat gesucht.
Jetzt aber wo alles gesprochen ist mit ihr ,fällt es mir irgendwie noch schwerer zu gehen.
Deshalb meine Frage ob ich mich verzockt habe,ich mich frage ob mir es so doch nicht auch gereicht als sie mir vorwarf deswegen alles hinzuschmeißen.
Ich habe auch mittlerweile erkannt,das sie egoistischer handelt als ich,gerissener ist.
Vielleicht weil sie ihre Familie hinter sich hat.
Ich schlafe kaum bis gar nicht mehr,mir ist den ganzen Tag kalt deswegen.
Jetzt wo ich froh sein könnte ,habe ich das Gefühl ich tu mich schwerer.
Sie hat es irgendwie geschafft mir mehr ein schlechtes Gewissen einzureden, wo ich dachte das sie recht hat.
Aber Jahre danach erst kamen ihre Vorwürfe.
Ich habe Angst.
Ich war noch nie alleine,
Ich hab mich sehr geöffnet,wie ich es noch nie tat.
Ich tu es bestimmt bzw verbringe hier bestimmt um irgendwelche Tatsachen zu versehen oder gar zu erfinden um meine EF in einem schlechten Bild dastehen zu lassen.
Ich versucht immer in kurzen Abständen zu lesen und möglichst auch alles beantworten zu können.
Zeitweise kam ich mir vor wie in einem Comic mit zwei sprechblasen mach so nein mach so
Hier ist alles authentisch,nur bin ich seit Monaten in einem Gedankenchsos drinnen die sich verstärkt haben.
Fakt ist.
Ich bin am Zug und ich muss und werde nun eine Entscheidung treffen müssen,
Die wird sein das das ich mir eine Bleibe suchen werde und das so schnell wie möglich.
Ich habe wirklich Angst ,aber ich werde es mir nicht anmerken lassen.
Ich versuche mit erhobenen Hauptes zu gehen.