Puh, ich habe jetzt länger überlegt, ob ich hier reinschreibe oder nicht -dieses Hickhack ist zwar "unterhaltsam" :-/ -aber irgendwie wenig konstruktiv.
Ich hab den Thread länger still mitgelesen. Und was mir positiv auffällt, ist die Art von dir Sichfragender.
Klar, wenn man will kann man dein Vorgehen auch als "schwach" oder "ambivalent" betiteln...aber hey, hier sind Menschen unterwegs und keine perfekten Avatare. Außerdem: ist es "schwach", wenn man möglichst lange an einer Beziehung (Ehe) festhält? Ich finde es eher "stark"...denn das bedeutet (wie wir hier bei dir sehen) mitunter eine lange Zeit an Unzufriedenheit und dennoch Durchhaltewillen.
Dies auf sich zu nehmen kann als "bequem" gedeutet werden -oder als "loyal". Alles eine Frage der Sichtweise und Betitelung.
Keine Ahnung wer das mit dem ambivalent schrieb. Es ging in die Richtung +++ "du denkst A und tust B" (Beispiel mit dem Lied im Auto),
und dann kamen noch andere Beispiele -wie soll man da eine vernünftige Beziehung mit dir führen?+++ Ich würde sagen: gerade mit solchen Menschen kann man eine vernünftige Beziehung führen. Es geht doch genau darum: dass man kompromissfähig ist, dass man eigene Bedürfnisse auch mal zurück stellen kann -zugunsten des Partners. Es geht doch eben nicht um ständige Lustgewinnung (eigene Bedürfnisse durchsetzen) und Unlustvermeidung (was ich ich nicht will, mach ich nicht).
Alles bis zu einer gewissen Grenze -das ist ganz klar (!)
Und selbstverständlich ist eine offene Kommunikation wichtig, selbstverständlich soll man sagen, was man möchte und was nicht. Aber dass man ambivalent ist, ist doch völlig normal? Das ist doch jeder in gewisser Weise ständig? (
habe angefangen Bespiele aufzulisten, aber das führt hier wohl zu weit) Ich wünsche dir alles alles Gute für die kommende Zeit.
(Und nun lese ich wieder still mit

)