Zitat von ImRegen:
Was ich so scheußlich schwer auszuhalten finde: bei anderen Trennungen kam irgendwann der Punkt, wo ich dachte, ja, das ist doch alles richtig so. Diesmal lange nicht. Oder kaum. Die einzige klare Erkenntnis, die sich einstellt, ist die, das es nicht mehr zu ändern ist.
Liebe ImRegen,
Danke für deine Antwort! Deinen Gedanken kenne ich nur zu gut: man vergleicht es mit anderen Trennungen und denkt sich "jetzt muss doch mal gut sein". Und wie du sagst: es bleibt nur die Erkenntnis "ist jetzt so, wird nie wieder anders sein". Das trifft zu 100% meine Realität!
Und ich wünsche mir auch die Beziehung von damals nicht zurück. Aber manche Antworten fehlen mir noch, um vielleicht besser abschließen zu können. Zu verstehen. Und mir fehlt mein bester Freund. Mit ihm konnte ich meine Ängste und Zweifel bequatschen wie mit sonst keinem und er hat mir trotz meiner Fehler das Gefühl gegeben, ich wäre okay so, wie ich bin. Mehr als okay. Jetzt ist da niemand mehr.
Und das Gefühl versagt zu haben, kenne ich nur zu gut! Ich würde heute auch einiges anders machen in der Beziehung und es frustet, dass man keine zweite Chance dafür bekommt. Nicht für die Fortführung der alten Beziehung, sondern für den Aufbau einer neuen.
Ich drück dich ImRegen! Wir überstehen das!

Wie du sagst: es tut weh, aber wird besser und dann tut's wieder weh und dann wieder weniger... und irgendwann kann es nicht mehr weniger weh tun, weil da nichts mehr ist. Und bis dahin gibt es Schokolade und die netten Leute im Forum hier