@Roja
ich kann ein wenig Deine Situation nachvollziehen.
Ich habe eine große Schwester, die zwei Töchter hat. Eine davon ist behindert, Down Syndrom. Das alleine ist schon sehr schwer im Alltag zu bewältigen. Nun Ihr Mann, ist ein lieber netter Kerl, kommt aber nicht so richtig in die Puschen. Dann hatte sich bei ihm aufgrund von Stress in der Firma gesundheitlich auch etwas zum negativen verändert und er hat angefangen Marathon zu laufen. Tja, nun läuft er und läuft er und läuft er. Gut für seine Gesundheit, aber für die ohnehin schwere Situation in der Familie nicht gerade förderlich.
Meine Schwester fühlte sich so wie Du dich fühlst.
Sie hat ihm nicht das Messer auf die Brust gesetzt aber mal so richtig den Kopf gewaschen, dass sie sich zwar freut, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht, aber dass in der Familie noch 3 weitere Personen sind, die ihn brauchen. Wie gesagt, sie hat keinen Streit vom Zaun gebrochen, aber mal klar gesagt was Sache ist.
Nun läuft es wieder in eine bessere Richtung und die Hoffnung ist da, dass es sich ganz zum Guten wendet.
Ich weiß nun aus Deiner Geschichte, dass Du nicht gerade in der Position bist Forderungen zu stellen.
Aber vielleicht solltet ihr mal ein wirklich ernsthaftes Gespräch führen wo alles unverblümt auf den Tisch kommt.
- Warum du in diese Situation geraten bist (Auch Deine Schuld mit beleuchten)
- Das Du das nicht willst.
- Das Du eine glückliche Frau an seiner Seite sein willst.
OmG ich schreibe und schreibe, hoffe aber es hilft Dir ein wenig.
Fühl Dich gedrückt
