Danke, ihr lieben!
als verschenkte Zeit sehe ich auch nichts in meinem Leben an, das würde ich als ganz, ganz schrecklich empfinden.
ich bedaure eigentlich nur eins in diesem Leben - dass ich nicht tiermedizin studiert habe (-;
das habe ich aber fest im nächsten leben vor!
aber alle Erfahrungen, die ich gemacht habe, machen durfte und machen musste, sind mein Leben. sie als vergeudete Zeit anzusehen, würde bedeuten, mir bei lebendigem Leib die Haut abzuziehen..... denn diese Haut steht sinnbildlich für mein leben.
ich versuche immer, dem erlebten etwas abzugewinnen.
mein derzeitiges Elend resultiert aus dem massiven Verlust, den ich gerade erleide, Mann und zuhause.
ich fühle mich wirklich wieder in diese kleinkindzeit zurückkatapultiert , in der ich total verzweifelt und hilflos war und Todesangst hatte.
ich übe bewältigungsstrategien. und ich denke darüber nach, ob mein Schicksal mir genau DIESE Aufgabe noch einmal aufbürdet, damit ich mit dem inneren Kind diesmal endgültig ins reine komme, es annehme und mich mit ihm versöhne...? dass ich meine Erwachsenen Anteile soweit entwickeln kann, dass ich endlich lerne zu verinnerlichen ICH SCHAFFE DAS?
vielleicht ist das der Sinn hinter allem....?
ich habe das kleine Häuschen, in das ich ziehe, schon schön hergerichtet. es ist dort hübsch.
es wird wohnlich u behaglich. der garten wird auch schön. ein netter Nachbarshund kam schon vorbei und hat sich vorgestellt. der ist auch nett. (-;
meine Hunde jaulen schon, wenn wir da in die Straße fahren, das freut mich am meisten.
aber in mir ist SO viel Schmerz, ich kann das gar nicht in Worte fassen.
ich habe meinen Exi heute ernsthaft darauf angesprochen, ob ich das Haus übernehmen kann. kompliziert, aber irgendwie machbar. er hat auch signalisiert, dass er dazu bereit wäre.
die emotionale Verbindung mit ihm an diesem Ort wäre für mich nicht schlimm, das spüre ich sehr genau. mir geht es um das Zuhause. ich fühle mich dort so verwurzelt. und ich glaube, es würde mir helfen, darüber wegzukommen.
puh..... Danke fürs lesen!